Grafische Oberflächen (Desktopsysteme) unter URZ-Bedingungen
Welche grafischen Arbeitsumgebungen (Desktopsysteme) werden unterstützt?
2 gleichwertige komfortable Desktopsysteme:
- KDE
KDE ist im URZ voreingestellt. Besonders zu erwähnen ist der leistungsfähigen und komfortable Dateimanager.
Sie ermöglichen eine Arbeitsweise sowohl mit grafischen Mitteln und als auch auf Kommandoebene.
Prinzipiell ist jedes grafische Programm in einer ausgewählten grafischen Oberfläche arbeitsfähig.
Werden Programmen aufgerufen, die auf Basis des anderen Desktopsystems entwickelt wurden, kann zusätzliche Software im Hintergrund mit gestartet werden.
Es werden weitere grafische Oberflächen angeboten, die recht ressourcensparend sind, aber nicht an das Leistungsvermögen der Desktopsysteme heranreichen. Sie sind geeignet für Nutzer, die vor allem mit der Kommandosprache von Linux arbeiten.
Die Auswahl mehrerer Oberflächen ist möglich, weil - anders als bei MS-Betriebssystemen - die grafischen Oberflächen vom Betriebssystem streng getrennt sind.
Linux besitzt eine mächtige Kommandosprache und kann auch ohne jegliche grafische Oberflächen betrieben werden.
Desktopsystemunabhängige Fragen und Probleme
Was sind virtuelle Arbeitsflächen?
Sie sind eine Besonderheit gegenüber der üblich bekannten Windowswelt. Neben dem Minimieren von Fenstern sind sie ein Mittel zur übersichtlichen Oberflächengestaltung. So können Sie die Fenster nach Aufgabenstellung getrennt in unterschiedlichen virtuellen Arbeitsflächen darstellen.
Voreingestellt sind 4 Arbeitsflächen. Dies ist konfigurierbar.
Das Umschalten zwischen den Arbeitsflächen geschieht durch Mausklick auf eine der angedeuteten Arbeitsflächen in der Kontrolleiste am unteren Bildschirmrand oder durch globale Tastenkombinationen, u.a.:
- GNOME: Strg-Alt-Rechtspfeil
- KDE: Strg-Tabulatortaste
Die Verschiebemöglichkeit von Fenstern auf andere oder alle virtuellen Arbeitsflächen ist Bestandteil des Fenstermenüs links oben in der Titelleiste des jeweiligen Fensters.
Während der Eingabe erscheinen plötzlich Zeichen, die nicht der Tastatur entsprechen.
Erscheinung:
Beim Eintippen in ein Fenster erscheinen fremde Schriftzeichen.
Ursache:
Vermutlich haben Sie versehentlich eine der Tastenkombinationen
- Strg-Leertaste (Ctrl-Space)
- Strg-Alt-Pfeiltasten
eingegeben. Sie sehen das daran, dass am rechten unteren Bildschirmrand ein Fenster mit der aktuellen Tastenbelegung erscheint.
Die Umschaltung der Tastaturbelegung erfolgt immer für ein Texteingabefenster.
Ursache ist die Eingabemethode SCIM (Smart Common Input Method) für asiatische und andere Sprachen.
Mittels dieser kann die Tastaturbelegung dynamisch verändert werden. SCIM ist standardmässig eingeschaltet.
Abhilfe:
- Mauszeiger in das Textfenster bewegen und Eingabe von Strg-Leertaste.
- Sollten Sie die Tastaturbelegungen generell nicht umschalten wollen, können Sie SCIM deaktivieren. Wirsam wird das erst nach Abmelden und erneutem Anmelden:
- KDE: Hauptmenü -> Einstellungen -> Eingabemethode -> Niemals Eingabemethode verwenden
- Gnome: System -> Einstellungen -> Weitere Präferenzen -> Eingabemethode -> Niemals Eingabemethode verwenden
Unschöne ("pixelige") Schriftzeichen bei der Darstellung auf dem Bildschirm
Erscheinung:
Auf dem TFT-Bildschirm sind die Schriftzeichen unsauber, "pixelig".
Abhilfe:
- Die Art und Weise der Zeichensatzeinstellungen bei den grafischen Programmen hängt von den Grafikibliotheken (GTK+, QT, ...) ab, mit denen sie programmiert wurden. Um alle Programme zu erreichen, sind demzufolge mehrere Schritte nötig.
- KDE:
- Startmenü ("K") -> Kontrollzentrum -> Erscheinungsbild -> Schriften -> Kantenglättung (Anitaliasing) für Schriften verwenden: Einschalten.
Das entspricht dem Kommando "kcontrol".
- Mit der Tastenkombination ALT-F2 eine Befehlzeile öffen und dort das Kommando "gnome-font-properties" eingeben. (Alternativ ist dies natürlich auch in einem Terminalfenster möglich). Im aufgehenden Fenster "Beste Form" einschalten (empfohlen, "Schwarz-Weiss" bedeutet "pixelige" Schrift).
- GNOME:
- Anwendungen -> Präferenzen -> Schrift -> Kantenglättung -> "Beste Form" einschalten (empfohlen, "Schwarz-Weiss" bedeutet "pixelige" Schrift)
Das entspricht dem Kommando "gnome-font-properties"
- Mit der Tastenkombination ALT-F2 eine Befehlzeile öffen und dort das Kommando "kcontrol" eingeben. Im Kontrollzentrum dann -> Erscheinungsbild -> Schriften -> Kantenglättung (Anitaliasing) für Schriften verwenden: Einschalten. (Alternativ ist dies natürlich auch in einem Terminalfenster möglich) .
Ursache:
Bei TFT-Schirmen ist hardwarebedingt eine feste Anzahl von Bildpunkten (Pixel)
vorgegeben (1024x768 bei XGA-Schirmen, 1280x1024 bei SXGA-Schirmen ...).
Da in den seltensten Fällen die Darstellung eines Schriftzeichens genau in
dieses Raster passt, muss bei eigentlich nicht ganz ausgefüllten Pixeln
mittels Wichtung über eine Abbildung entschieden werden. Das führt zu einem
inhomogenen und "pixeligen" Schriftbild.
Um diese Erscheinung optisch zu mindern, wurde eine scheinbare Kantenglättung, das "Antialiasing", eingeführt. Praktisch bedeutet dies, dass nicht eindeutig zuordenbare Bildpunkte in verschieden starken Grautönenzu sehen sind.
Grafische Programme von entfernten Hosts lassen sich nicht anzeigen.
Erscheinung:
Die Fenster von Programmen, die auf entfernten Host gestartet werden, lassen
sich lokal nicht anzeigen.
Ursache:
Vermutlich wollen Sie die Möglichkeit über eine TCP-Verbindung bei Nutzung des
Kommandos "xhost" und Setzen der
DISPLAY-Variable nutzen. Das ist aus
Sicherheitsgründen ausgeschaltet.
Abhilfe:
Bitte melden Sie sie sich auf einem anderen Rechner mit
Secure Shell (ssh)
an. In unserer Konfiguration ist dabei das X11-Forwarding eingeschaltet.
"Helvetica" wird nicht zur Schriftauswahl angeboten
Ursache:
Der Zeichensatz existiert aus rechtlichen Gründen nicht mehr unter
der Zeichensatzbehandlung.
Abhilfe:
Verlangt eine Anwendung den Schriftsatz "Helvetica", so werden Ersatzfonts
verwendet. Die erste Wahl ist "Nimbus Sans". Weitere ähnliche Zeichensätze sind
"Bitstream Vera Sans" oder "Luxi Sans".
Es gibt Programme, wie das Bürosoftwarepaket
OpenOffice , die eine eigene
Zeichensatzbehandlung mitbringen.
KDE
Hilfen während einer Sitzung
- KDE- Hilfe
Sie liegt u.a. hinter dem Knopf mit dem Rettungsring in der Kontrolleiste. Die Dokumente im KDE-Hilfezentrum werden in der Sprache angezeigt, die Sie eingestellt haben (unsere Voreinstellung ist deutsch). Sollten einzelne Dokumente nicht in in dieser Sprache vorliegen, wird die englische Version aufgerufen.
Die Dokumente enthalten:
- Benutzerhanduch
- Einstiegshilfen
- Programmbeschreibungen
- Linux-Beschreibungen (Manuals)
- Infoseiten aus dem sogenannten Infosystem
- Ein FAQ von KDE
- Programmspezifische Hilfemenüs
in der Werkzeugleiste von Programmen (Menüpunkt "Hilfe"). Dort kann meist das Benutzerhandbuch aufgerufen werden. Manchmal gibt es einen Menüpunkt "Was ist das?", womit man sich Informationen über die Benutzung von grafischen Elementen anzeigen lassen kann.
- Verweise auf wichtige Seiten des URZ
Startmenü -> URZ-Tipps -> Dienste, Hilfen und Informationen des URZ
- Kurztipps
Wenn sich der Mauszeiger über einem grafischen Element befindet, kann kurzzeitig ein Tipp angezeigt werden.
Rücksetzen der KDE-Konfiguration auf die URZ-Voreinstellungen
Das ist sinnvoll oder sogar notwendig, wenn man sich unveränderbar verkonfiguriert hat, wenn Probleme mit den Einstellungen auftreten oder wenn man ganz einfach den Standard wieder herstellen will.
- Abmeldung aus allen KDE-Sitzungen
- Übergang auf eine Textkonsole mit der Tastenkombination "Strg-Alt-F2" (Es könnte auch F3-F6 gewählt werden) und Anmeldung mit Loginkennzeichen und Passwort
- Aufruf und Abarbeitung des Programmes " urz_kde_reset ".
Unter Scientific Linux können Sie auswählen, ob sie nur KDE 3.5 (Das ist unter Scientific Linux 5 installiert) oder alle Versionen gelöscht haben wollen. Wenn Sie nicht mehr mit Vorgängerversionen arbeiten, sollten Sie alles löschen.
- Abmelden aus der Konsolensitzung mit dem Kommando "*exit*". Mit der Tastenkombination Strg-Alt-F7 schalten Sie wieder auf den grafischen Anmeldeschirm.
- Anmelden in KDE
Arbeit mit externen Datenträgern (CD, DVD, USB, ...)
Achtung: Zur Diskettennutzung unter Scientific Linux 5 (SL5) siehe entsprechenden Abschnitt Besonderheiten der Nutzung von Disketten!
Die Datenträger müssen erst in das Dateisystem eingebunden (eingehangen, gemountet) werden:
- Auf dem Bildschirm ist dazu für das Gerät ein Symbol vorhanden bzw. es erscheint beim Einlegen des Datenträgers.
- Beim Einlegen des Datenträgers erscheint ein Fenster, wo entschieden werden kann, ob die Daten im Dateimanager angzeigt werden sollen (schliesst das "Mounten" ein) oder nichts passieren soll.
- Falls das Gerät noch nicht eingebunden ist:
- Doppelklick mit linker Maustaste auf das Gerätesymbol. Das Gerät wird eingebunden und es wird der Dateimanager (konqueror) geöffnet, wobei man gleich auf dem richtigen Verzeichnis steht (/media/...)
- Falls das Gerät eingebunden werden soll ohne Öffnen des Dateimanagers:
Mausklick mit rechter Maustaste auf das Gerätesysmbol -> Laufwerk einbinden
Bevor der Datenträger aus dem Gerät entfernt wird, muss dieses aus dem Dateisystem ausgehangen (entmountet) werden. Wird das vergessen, kann Datenverlust eintreten, weil das Schreiben gepuffert erfolgt und noch nicht alle Daten rückgeschrieben sein können!
Das Entmounten erfolgt durch
- Mausklick mit rechter Maustaste auf das Gerätesysmbol -> Laufwerkeinbindung lösen
- Das erfolgreiche Entmounten sieht man, indem das Dateimanagerfenster, welches den Inhalt des Datenträgers (/media/...) anzeigt, leer wird.
Besonderheiten der Nutzung von Disketten
Gilt ab Scientific Linux 5 (SL5)
Die Nutzung von Disketten ist historisch überholt, da die Speicherkapazität mehr als dürftig ist und es preiswerte Alternativen gibt (z.B. USB-Sticks).
Deshalb wird die Diskettenarbeit immer weniger unterstützt.
Unter KDE kann graphisch nur auf Disketten im MSDOS-Format zurückgegriffen werden:
- Aufruf des KDE-Dateimanagers "konqueror"
- Einlegen der Diskette
- Eingabe in die Kommandozeile:
floppy:/a (bei 2 Laufwerken ggf. floppy:/b)
- Nun kann grafisch kopiert, verschoben, ... werden.
- Der Dateimanager nutzt die Funktionen der mtools
Bemerkungen zur Änderung der Bildschirmschriften
Zur Darstellung von Schriften siehe
obige Bemerkungen, zum Zeichensatz "Helvetica" lies
hier!
Schriften können verändert werden unter
Hauptmenü -> Kontrollzentrum -> Erscheinungsbild -> Schriften
Die Namen "Serif", "Sans" und "Monospace" sind Aliasnamen. Dahinter verbergen sich die Schriften "Nimbus Roman No9 L", "Luxi Sans" und "Luxi Mono".
Zur besonderen Beachtung beim Betätigen der Schaltfläche "Voreinstellungen":
Danach sollte "Antialiasing" eingeschaltet sein und unter "Einrichten..." höchstens kleine Schriften von 8-10 Pixeln davon ausgeschlossen werden. Der standardmässig vom Programm konfigurierte obere Wert von 15 Pixeln ist unsinnig.
Abschalten der Systemklänge unter KDE
Systemklänge werden konfiguruert unter
KDE-Kontrollzentrum -> Sound & Multimedia -> Systemnachrichten
Beipiel: Ausschalten aller Systemklänge:
- Hauptmenü ("K") -> Kontrollzentrum -> Sound & Multimedia -> Systemnachrichten
- Unter "Schnellkontrollen" den Knopf "Auf alle Programme anwenden" aktivieren.
- "Alle deaktivieren" und anschliessend "Anwenden" anklicken.
Lage der persönlichen KDE-Konfigurationsverzeichnisse
- Die Verzeichnisse der persönlichen Konfigurationen im Homeverzeichnis weichen vom Standard ab. Bitte beachten Sie das beim Lesen von Dokumentationen.
| Standard in KDE |
URZ-Vorgabe (allgemein) |
Vorgabe für KDE 3.5 |
Bedeutung |
| $HOME/.kde |
$HOME/.kde{versionsnummer} |
$HOME/.kde35 |
Alle persönlich konfigurierten Einstellungen |
| $HOME/Desktop |
$HOME/Desktop |
$HOME/Desktop |
Alle Files, die auf der Arbeitsfläche als Symbole erscheinen sollen. |
Diese Änderung ist nötig, weil bei Releasewechsel im Übergangszeitraum mehrere Systemversionen parallel existieren und nur so die Kompatibilität gesichert ist.
Fehlermeldungen
Es ist ein Problem bei der Kommunikation zwischen den KDE-Prozessen aufgetreten ...
Beispiel:
"Es ist ein Problem bei der Kommunikation zwischen den
KDE-Prozessen aufgetreten
/afs/tu-chemnitz.de/home/urz/x/xyz/.DCOPserver_harfe__0
Bitte stellen Sie sicher, dass das Programm dcopserver laeuft."
Abhilfe:
Entweder Zurücksetzen der KDE-Einstellungen mit dem Kommando
"urz_kde_reset"
oder Aufruf folgender Kommandofolge ausserhalb einer KDE-Sitzung:
cd
rm -f .DCOPserver_* .ICEauthority .kde35/cache-* .kde35/socket-* .kde35/tmp-*
Ursache:
Die Verbindungen zwischen den Prozessen wird über Sockets im temporären Verzeichnis /tmp hergestellt, auf die vom Homeverzeichnis aus zugegriffen wird. Diese Sockets sind nicht mehr erreichbar.
Klauncher ist nicht über DCOP erreichbar
siehe
oben
GNOME
Hilfen während einer Sitzung
- GNOME-Hilfe
Sie liegt u.a. hinter dem Knopf mit dem Rettungsring in der Kontrolleiste. Die Hilfe ist in mehrere Kategorien untergliedert. Die meisten Dokumente existieren momentan nur in englischer Sprache.
- Programmspezifische Hilfemenüs
in der Werkzeugleiste von Programmen (Menüpunkt Hilfe). Dort kann das Benutzerhandbuch aufgerufen werden.
- Verweise auf wichtige Seiten des URZ
Startmenü -> URZ-Tipps -> Dienste, Hilfen und Informationen des URZ
- Kurztipps
Wenn sich der Mauszeiger über einem grafischen Element befindet, kann kurzzeitig ein Tipp angezeigt werden.
Zurücksetzen der GNOME-Konfiguration auf die URZ-Voreinstellungen
Das ist sinnvoll oder sogar notwendig, wenn man sich unveränderbar verkonfiguriert hat, wenn Probleme mit den Einstellungen auftreten oder wenn man ganz einfach den Standard wieder herstellen will.
- Abmeldung aus allen GNOME-Sitzungen
- Übergang auf eine Textkonsole mit der Tastenkombination Strg-Alt-F2 (Es könnte auch F3-F6 gewählt werden) und Anmeldung mit Loginkennzeichen und Passwort
- Aufruf und Abarbeitung des Programmes " urz_gnome_reset ".
- Abmelden aus der Konsolensitzung mit dem Kommando " exit "!. Mit der Tastenkombination Strg-Alt-F7 schalten Sie wieder auf den grafischen Anmeldeschirm.
- Anmelden in GNOME
Arbeit mit externen Datenträgern (Diskette, CD, DVD, USB, ...)
Datenträger ausser Diskette:
Die Datenträger sollten automatisch eingebunden (gemountet) werden. Es erscheint gleichzeitig ein Symbol auf dem Bildschirmhintergrund und der Dateimanager (nautilus) wird aufgerufen. Er steht genau auf dem Verzeichnis, wo die Daten des externen Datenträgers eingebunden sind.
Bevor der Datenträger entfernt wird, muss es ausgehangen (entmountet) werden. Das geschieht,
- indem mit der rechten Maustaste auf das Symbol geklickt und "Datenträger aushängen" bzw. "Auswerfen"
- oder im Dateimanager Datei -> Datenträger aushängen
ausgewählt wird.
Nur so ist gesichert, dass kein Datenverlust auftritt!
Nach Entfernen des externen Datenträgers erlischt das Gerätesymbol wieder.
Diskette:
Das Mounten passiert nicht automatisch, sondern muss über das Symbol "Desktop" auf dem Bildschimhintergrund angestossen werden:
Computer(Doppelklick) -> Diskettenlaufwerk -> Doppelklick oder rechte Maustaste -> Laufwerk einbinden
Das Entmounten passiert analog, nur dass
Datenträger aushängen gewählt wird.
Empfohlen wird für Nutzer der Kommandozeile die Verwendung der
mtools.
Der Dateimanager "nautilus" zeigt keine Navigationsleisten an
Der Dateimanager ist im sogenannten "Spatial Modus" ("räumliche Darstellung") voreingestellt. Das bedeutet
- keine Navigationsleisten (Baumansicht)
- keine Adresszeile
- Bei Erstaufruf wird der Inhalt des Homeverzeichnisses angezeigt.
- Für jeden angeklickten Ordner wird ein neues Fenster geöffnet. Weil in der Titelleiste ausschliesslich der Ordnername erscheint, ist die Lage im Verzeichnisbaum nicht ersichtlich. Das kann durch den Nutzer zu Fehlinterpretationen führen, wenn mehrfach die gleiche Bezeichnung verwendet wird.
Änderung auf ursprüngliche Darstellung:
- im aktuellen Fenster:
- Bei Mausklick mit rechter Maustaste auf das Ordnersymbol Mit Dateibrowser öffnen auswählen
- global:
- Hauptmenü -> Systemwerkzeuge -> Konfigurationseditor (d.i. das Programm "gconf-editor")_
- im gconf-editor-Fenster: apps -> nautilus -> preferences an "always_use_browser" ein Häkchen setzen