TU Chemnitz: URZ: Kurse: Unterlagen: Computernutzung an der TU Chemnitz
Computernutzung an der TU Chemnitz
(Technologische und organisatorische Aspekte)
1. Vorausetzungen für Studenten
- Persönliches Konto (kein anonymer Zugang)
- TUC-Card
- Immatrikulation für das aktuelle Semester
1.1. Persönliches Konto
- Studienanfänger richten ihr Konto per Internet https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/selbstbedienung/ selbst ein
- Voraussetzung: Datenkontrollblatt (Bestandteil der Studienunterlagen vom Studentensekretariat)
- überprüfen Sie das Datenkontrollblatt sorgfältig (Beanstandungen sofort im Studentensekretariat melden)
- Authentifizierung mit sog. Servicecode vom Datenkontrollblatt
- Loginkennzeichen wird erzeugt
- Loginkennzeichen ist Kürzel aus Namen und Vornamen
- Passwort selbst festlegen - niemals an jemand weitergeben
- Passwort regelmäßig ändern (etwa einmal pro Jahr) http://www.tu-chemnitz.de/urz/login/parole.html
auch wenn die Passwort-Lebensdauer z.T. technisch nicht begrenzt wird (Password Aging)
- Passwortvorsorge treffen
- weitere mit dem Loginkennzeichen verknüpfte Bestandteile des persönlichen Kontos:
- persönliches Profil im URZ: "Mein Konto" https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user/
- individuelle Sicht auf Dienste-Nutzung
- diverse Konfigurationsmöglichkeiten (SPAM-Filter, Aufnahme der Personendaten ins LDAP, Mailboxauswahl, GApps (u.a. Kalender) ...)
- E-Mailadresse (Format (meistens): vorname.name@s2011.tu-chemnitz.de)
- innerhalb der TU wird diese Mailadresse benutzt
- Ihre private Mailadresse ist in der Regel nicht bekannt
- kann lebenslang benutzt werden --> CAN
- Mailbox
- auf zentralem Server des URZ http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/cyrus/ (Empfehlung!)
- auf allen vom URZ administrierten Computerarbeitsplätzen wird für das von uns empfohlene Mailprogramm (z.Z. Mozilla Thunderbird 3.1) automatisch konfiguriert
- Zustellung auf dem zentralem Server des URZ
- Testen der Einstellungen: Mail an echo@tu-chemnitz.de
- generell: wenn mehr als eine Mailbox --> Mails aus allen Mailboxen an eine Mailadresse weiterleiten
- sonst alle Mailboxen regelmäßig auf neue E-Mails kontrollieren
- Speicherplatz
- persönliches Verzeichnis im AFS
- vorrangig für Linux (Linux-Homeverzeichnis)
- im Windows als Laufwerk H: sichtbar
- persönliches Verzeichnis im DFS
- ausschließlich für Windows (Windows-Homeverzeichnis)
- als Laufwerk P: sichtbar
- Zugriff vom Linux aus möglich (s. unten)
- persönliches Guthaben für kostenpflichtige Dienste (Drucken) https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user/
- optional: Google-Account
- Gültigkeitsbereich Ihres Loginkennzeichens / Passwort
- unabhängig vom Betriebssystem
- zentrale Ausbildungspools sowie PC-Pools einiger Fakultäten (Philosophische Fakultät, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Fakultät für Maschinenbau)
- Arbeitsplätze der Universitätsbibliothek (UBC)
- Pool des Zentrum für Fremdsprachen (keine freie Nutzung)
- Login-Dienste (s. unten)
- Web-Trust-Center WTC
- ohne WTC ist beim Betreten von geschützten Web-Seiten jedesmal zusätzliche Authentifzierung notwendig
- Single Sign On (SSO) bietet mehr Sicherheit und Komfort durch einmalige Anmeldung über das WTC
- jeder Autor einer Web-Seite kann festlegen, ob diese über das WTC geschützt wird
- dieses Verfahren wird innerhalb der TU sehr oft eingesetzt, u.a. SBservice (Studentensekretariat), Kursverwaltung (Kuves), Vorlesungsunterlagen, ....
- GApps
- virtuelle Desktopsysteme und Server
- Funknetze
- VPN
- PCs (Mitarbeiterarbeitsplätze, Laptops, ...), die Active-Directory Dienste nutzen
- Achtung: einige Fakultäten (z.B. Informatik, Mathematik) betreiben eigene IT-Systeme
- dort gilt das URZ-Loginkennzeichen nicht
- sofern keine Konfliktsituation entsteht, wird das URZ-Loginkennzeichen auch in den Fakultäten verwendet
- ABER unterschiedliche Passwort-Domains!
- Chemnitzer Studentennetz CSN
- DFN-Roaming (Zugang zum Wissenschaftsnetz bei anderen wissenschaftlichen Einrichtungen)
- ...
1.2. TUC-Card
- multifunktionale Karte (Studentenausweis, Bibliotheksausweis, Semesterticket, ...)
- Steuerung Zutritt (PC-Pools, Laboratorien, ...)
- Räume mit Zugangssystem DACs in allen Teilen der TUC
- mehr als 150 Türen mit Mifare- oder Magnetstreifenleser
- Mitarbeiter der jeweiligen Struktureinheit vergeben Zutrittsbefugnisse an Personen oder -gruppen (Kartennummer muss niemand wissen)
- Zutrittsbefugnisse auch abhängig von Tag und Zeit - z.B. Sperrzeiten während Veranstaltungen
- Test unter https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user?startfolder=Zugang
- Ausbildungspools des URZ
- Mo.-Fr. 6:00 Uhr bis 2:00 Uhr
- Sa. 6:00 Uhr bis 22:00 Uhr
- Funktion "Geldbörse"
- spezieller Chip
- Bargeld-Aufladung am Automat (Mensa, UBC)
- im URZ-Nutzerservice Umbuchung auf Druckkonto bzw. zum Erwerb von Artikeln (z.B. Handbücher)
- Verlust / Defekt der TUC-Card (ausschließlich) im Studentensekretariat melden (Formular)
1.3. Immatrikulation / Rückmeldung an der TU Chemnitz
- erfolgt über das Studentensekretariat
- URZ-Nutzungsberechtigung gilt vom Zeitpunkt der Immatrikulation bzw. Rückmeldung (Erklärung, dass Sie das Studium fortsetzen wollen) bis zum Ende des Semesters, für das Sie eingeschrieben sind (1.10. bzw. 1.4. jeweils 0:00 Uhr)
- Rückmeldung für das nächste Semester erfolgt über Internet (Selbstbedienungsportal des Studentensekretariats SBService)
- Anmeldung bei diesem Portal mit URZ-Loginkennzeichen !!!
- URZ-Loginkennzeichen erfordert aktuelle Einschreibung <--> Einschreibung (Rückmeldung) nur mit URZ-Loginkennzeichen
- ==> für reibungslosen Ablauf rechtzeitige (!!!) Rückmeldung notwendig
2. Wichtige Dienste
2.1. Computerarbeitsplätze
- zentrale Ausbildungs-Pools
- vorrangig für Lehrveranstaltungen und Praktika
- darüber hinaus individuelle Nutzung
- außerhalb von Lehrveranstaltungen und Praktika (Veranstaltungsplan beachten!)
- im Rahmen des Studiums ...
- beliebiger, freier Arbeitsplatz nutzbar
- keine individuelle Reservierung einzelner Arbeitsplätze
- Scannerarbeitsplatz vorrangig zum Scannen nutzen
- öffentliche Computerarbeitsplätze der UBC
- Zentralbibliothek, Campusbibliothek
- Lesesaal, Freihand-Bibliothek, Katalograum, Schulungsraum, ...
- wie Pool-PCs benutzbar (Linux)
- Zugriff auf einige online-Kataloge nur von PCs der UBC
- PC nach Benutzung nicht ausschalten!
- Abmelden (Logout) nicht vergessen!
- Bildschirm bei kurzzeitigem Verlassen des Raumes sperren
Nutzungstechnologie
- URZ-Technolgie unterscheidet sich in wichtigen Punkten von der Technologie im privaten Umfeld
- gut ausgebautes Campusnetz und leistungsstarke Serverinfrastruktur werden genutzt
- jeder Nutzer mit gültigem Account kann an jedem öffentlichen PC arbeiten
- alle PC haben ständig Internetzugang
- Linux- bzw. Windows-Homeverzeichnis werden an jedem Arbeitsplatz bereitgestellt
- eigene Daten sind grundsätzlich in diesen Verzeichnissen zu speichern
- poolübergreifend einheitliche Technologie
- Betriebssysteme
- Scientific Linux 6 (alle Pools)
- Windows 7 real (SN 62 Raum 203; RH 70 Räume B301 und B404; RH41 Raum 338)
- Dual-Bootsysteme in diesen vier Räumen
- Zum Starten von Windows 7 real muss Linux beendet werden (Herunterfahren) --> Auswahl von Windows im Linux-Bootmanager (grub)
- Zum Starten von Scientific Linux 6 entsprechend Windows 7 real beenden und im Bootmanager Linux auswählen
- Windows 7 virtuell (alle Pools) unter Scientific Linux 6
- Auswahl beim Login oder
- als virtueller Windows 7-Desktop auf Linux-Benutzeroberfläche
- Starten des virtuellen Windows 7 aus einer Linux-Session
- Arbeiten mit virtuellen Windows 7
- Zugriff auf das Windows-Homeverzeichnis (Laufwerk P:) von Linux
- siehe auch http://www.tu-chemnitz.de/urz/w7/virtualdesktop.html
- Bereitstellung eines freien virtuellen Windows 7-PCs aus einem Pool von ca. 200 virtuellen Windows 7-PCs
- Hostname: lanthan999
- keine feste Zuordnung zwischen Nutzer und virtuellen Windows 7-PC --> Daten nie auf der lokalen Festplatte C: speichern!
- in Räumen mit Windows 7 real ist Windows 7 virtuell ebenfalls installiert
- Unterschiede "Windows 7 virtuell" <---> "Windows 7 real"
- externe Medien (CD / DVD / Blue Ray) sind nur unter "Windows 7 real" vorhanden (Ausnahme: USB-Sticks können vom VMWare-Client zur virtuellen Maschine "durchgereicht" werden)
- unter "Windows 7 real" sind die Drucker des Standortes installiert - unter "Windows 7 virtuell" sind alle Drucker erreichbar
- Zum Starten von "Windows 7 real" muss Linux beendet werden (Herunterfahren) --> Auswahl von Windows im Linux-Bootmanager "grub"
- zentrale Datenspeicher
- Ihre Dateien werden auf zentralen Servern abgelegt
- an jedem Arbeitsplatz verfügbar --> externe Speichermedien für Daten-Transport überflüssig
- Benutzereinstellungen (Profile) "wandern" mit Ihnen mit von PC zu PC
- Linux-Homeverzeichnis
- BACKUP
- PRIVAT / PUBLIC
- die Verzeichnisnamen sind für Zugriffsrechte nicht ausschlaggebend!
(beim Anlegen des Linux-Homeverzeichnis werden die Rechte gemäß dieser Namenskonvention vom Administrator eingestellt)
- diese Befugnisse (und die des [Linux-Homeverzeichnis selbst) nicht ändern
- im AFS Zugriffsrechte grundsätzlich auf Verzeichnis-Ebene --> alle Dateien im gleichen Verzeichnis besitzen die gleichen Zugriffsrechte
- neu angelegte Verzeichnisse "erben" die Zugriffsrechte des übergeordneten Verzeichnisses
- Hinweise zum Ändern der Zugriffrechte
- Sie legen die Zugriffsrechte fest
- public_html
- Quota begrenzt die Speicherkapazität (Quotaerhöhung über https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user)
- Datenaustausch mit anderen Nutzern über AFS leicht möglich
- Dateimanager für Web-Browser WFM erlaubt weltweit (autorisierten) Dateizugriff und Zugang zu Datensicherungen (s. unten)
- Windows-Homeverzeichnis
- unter Windows 7 (real und virtuell) Laufwerk P: (P: --> persönlich)
- siehe http://www.tu-chemnitz.de/urz/w7/info.html
- Windows-Programme sind so vorkonfiguriert, dass Dateien hier abgelegt werden
- befindet sich auf Netapp-Speichersystem
- Vorgängerversionen mittels Snapshut-Technologie
keine Sicherung auf zweitem Speichermedium
--> wichtige Dateien sollten als Kopie im Laufwerk H: gesichert werden
- kein Datenaustausch mit anderen Nutzern über Laufwerk P: möglich
- Dateien nie auf lokalen Festplatten (z.B. /tmp) ablegen
- Sie werden selten wieder am gleichen PC arbeiten
- temporäre Verzeichnisse werden regelmäßig gelöscht
- Anwendungssoftware auf lokaler Festplatte
- bei allen PC eines Pools einheitlich
- zwischen den verschiedenen Pools Abweichungen bei spezieller Software
- Standardsoftware (Browser, E-Mail, Textverarbeitung, ...) überall einheitlich
- Software unter Windows 7
- im Rahmen von MSDNAA freier Zugang zu System- und Anwendungssoftware für Studenten und Mitarbeiter
- Software unter Linux
2.2. Drucken
- in jedem Pool ein Drucker (A4, sw, duplex)
- vor / im URZ-Nutzerservice leistungsfähigerer Drucker (Color, A3, spezielle Ausgabemedien)
- Drucker haben standortbezogenen Namen (z.B. 2b_b302, 1_073x)
- am Druckername erkennbar, ob Farbdrucker (z.B. 2b_b405x-color) oder Drucker mit speziellen Ausgabemedien (1_073x-color_special)
- an realen PCs sind die Drucker sichtbar, die am Standort oder in unmittelbare Nähe aufgestellt sind
- an virtuellen PCs sind alle Drucker sichtbar
- Drucken ist kostenpflichtig
- automatische Abbuchung von Ihrem Druckkonto https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user?startfolder=Finanzen
- Printserver prüft vor dem Drucken eines Jobs, ob das Guthaben ausreicht
- Guthaben von TUC-Card übertragen (s. oben)
- geringfügige Kontoüberziehung (1 Euro) ist möglich
- Login über ssh
- Linux-Session (Shell) im Web-Browser
- Web-Mail
- Mail-Tool im Web-Browser
- Nachrichten sortieren, suchen, lesen
- Nachricht senden, weiterleiten
- Filtereinstellungen
- ...
- Dateimanager WFM
- Zugriff auf Dateien von "unterwegs" mittels Web-Browser
- Downlod / Upload
- Datei bearbeiten
- Zugriff auf Datensicherungen
- Drucken
- Suchen
- Archivieren
- ...
2.4. Mobil ins Campusnetz
- spezieller Einführungskurs
- in allen Teilen der TUC ermöglichen mehr als 300 Wireless Access Points den Zugang zum Campusnetz
- Versorgungsgebiete
- in neuen bzw. neu sanierten Gebäuden nahezu flächendeckende Versorgung mit WLAN
- Access Points strahlen Funknetze mit folgenden Namen ab:
- eduroam
- sicherer drahtloser Zugang zum Campusnetz ohne VPN-Client
- Anmeldung mit sog. IEEE 802.1x-Verfahren direkt am Radiusserver
- mobile Geräte mit Windows 7 oder einem aktuellen Linuxsystem unterstützen IEEE 802.1x
- Anmeldung erfolgt mit loginkennzeichen@tu-chemnitz.de
- muss (situationsbedingt) bis zu dreimal eingegeben werden
- Zertifikat der Telekom akzeptieren
- relativ kurze Zeitspanne für den Anmeldevorgang
- unter Windows XP mit zusätzlicher 802.1x-Supplikant - Software
- mobiles Gerät erhält IP-Adresse aus einem an der TU Chemnitz existierenden IP-Subnetz (134.109.sss.xxx)
--> Behandlung wie fest angemeldeter PC --> keine Einschränkung der Netzdienste
- Verbindung wird automatisch wieder aufgebaut, sobald das mobile Gerät sich im Bereich des Funknetzes eduroam befindet
- europaweit von sehr vielen Unis genutzt
- web-psk
- Alternative, wenn eduroam auf dem eigenen Laptop nicht funktioniert
- mit web-psk verbinden und den Schlüssel "web-mit-psk" eingeben
- Web-Browser starten; jede beliebige Seite wird zunächst zur Anmeldeseite umgeleitet
- Zertifikat akzeptieren
- Login: loginkennzeichen@tu-chemnitz.de
- keine Einschränkung der Netzdienste
- Verbindung muss vor jeder Session erneut hergestellt werden
- camo
- offenes Funknetz (keine Passwort-Authentifzierung erforderlich)
- Netzdienste deshalb stark eingeschränkt - auf:
- mit VPN wird Zugang zu weiteren Diensten möglich
- Kamera in allen öffentlichen Pools
- Türzugang an Anmeldung am PC werden protokolliert
4. Kontakt