Hinweise zur Konfiguration von AFS-Klient-Maschinen (Linux/Unix)

Vorbemerkungen

Im Zuge der Installation der AFS-Klienten-Software müssen eine Reihe von Informationen vorliegen bzw. Entscheidungen getroffen werden. Die meisten standardmäßig getroffenen Einstellungen sind zwar plausibel aber nicht optimal für den Betrieb unter den Bedingungen unserer AFS-Zelle.

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen helfen, die AFS-Klienten-Software so einzustellen, dass sie möglichst performant funktioniert.

Name unserer Zelle

Stellen Sie den Namen unserer Zelle ein, er lautet tu-chemnitz.de

Diese Einstellung erfolgt im File /usr/vice/etc/ThisCell.

AFS-Database Server

Für den Zugang zu den AFS-Database-Servern gibt es zwei Varianten:

  1. Traditionell
    Sie benötigen diese Einträge im File /usr/vice/etc/CellServDB
         >tu-chemnitz.de         # Technische Universitaet Chemnitz, Germany
         134.109.2.1                     #zuse.hrz.tu-chemnitz.de
         134.109.2.15                    #phoenix.hrz.tu-chemnitz.de
         134.109.200.7                   #aetius.hrz.tu-chemnitz.de
         
  2. ab OpenAFS 1.2.10
    Starten Sie den AFS Cache Manager mit den Optionen -afsdb -dynroot -fakestat

Größe und Lokalisierung des Caches

Für den Cache sollte immer eine separate Partition vorgesehen werden. Wenn Sie mit großen Files arbeiten, sollte dieser Cache auch nicht zu klein dimensioniert werden. Als praktikabel haben sich Partitionen in einer Größe von 500-1000 MB erwiesen. Als Größe des Caches sollten etwa 85% der Partitiongröße angegeben werden.

Traditionell wird /usr/vice/cache als Pfadname zum Cache benutzt. Im URZ wurde der Cache nach /.afscache gelegt. Während des Starts des Cache Managers wird der Pfadname und die Größe des Caches aus /usr/vice/etc/cacheinfo gelesen. Dieses File wiederum wird in vielen Installationen im Startup-Script des Cache Managers (typisch: /etc/init.d/rc.d/afs) erzeugt.