W2003SelfADM - Dienst für virtuelle Server mit "Windows Server 2003 Standard"
W2003SelfADM ist ein Dienst mit geteilter administrativer Verantwortung für virtuelle Server mit dem Betriebssystem "Windows Server 2003 Standard" (32-Bit), wenn diese Betriebssystemlizenz erworben ist.Das URZ als Service Provider ist zuständig für die Basis-Server-Installation sowie die Wartung von in diesem Kontext installierten Komponenten.
Der Auftraggeber/Dienstnutzer erhält administrator-Rechte und übernimmt damit neben der Betriebsverantwortung auch die administrative Verantwortung für diesen virtuellen Server. Dies beinhaltet die Einhaltung der Lizenzbedingungen für die eingesetzte Software einschließlich Betriebssystem. Die Aufgaben eines Selfadmin sind:
- Installation von Software, die vom URZ nicht angeboten wird
- Integration spezieller Hardware/Geräte
- Beheben von selbst zu verantwortenden Fehlersituationen
- Wiederherstellung selbst vorgenommener Modifikationen nach einer notwendigen/abgesprochenen Reinstallation
Service Level Agreement (SLA)
Die SLA regelt Umfang und Bedingungen für W2003SelfADM zwischen dem URZ als Service Provider und dem Auftraggeber bzw. Selfadmin. Die Rahmen-SLA für ADMIN-Dienste ist Bestandteil dieser Vereinbarung.Leistungsumfang
Der Service Provider ist zuständig für- Installation des Betriebssystems
- Campusnetz-Integration
- Installation der spezifizierten System- und Anwendungssoftware
- Regelmäßige Wartung und Pflege (Service Packs, Patches, Softwareupdates)
Leistungsparameter
- Die Verwaltung der Daten erfolgt im Rahmen der Speicherdienste des URZ.
- Standardmäßig enthält jede Installation folgende Software: Tabelle
- Bei Bedarf kann weitere Software aus der Softwarepaketeliste ausgewählt werden.
- Zugriff auf zentral bereitgestellte Ressourcen, u.a.
- Home-Verzeichnisse
- AFS-Filesystemhierarchie (Projektverzeichnisse, ...)
- System- und Netzwerksicherheit
- zeitnahes Einspielen von Security-Patches und Service Packs
- Secure Shell (putty)
- Konfiguration der Systemkomponenten, u.a.
- Netzintegration
- Zeitsynchronisation
- Standard-Serverkonfiguration
- Nutzerumgebung (Profil)
Hardware und Realisierungsort
- Der virtuelle Server wird auf Hardware des URZ realisiert, die im Data Center des URZ aufgestellt ist.
- Für den virtuellen Server wird standardmäßig diese Hardware-Konfiguration bereitgestellt:
- RAM: ...
- Platenspeicher: ...
- ...
Nutzungs-, Betriebs- und Wartungszeiten
Grundsätzlich können die Server täglich in der Zeit von 0-24 Uhr genutzt werden. Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Betrieb des W2003SelfADM-Server ist der permanente Betrieb des virtuellen Servers mit dem vom Service Provider installierten Betriebsystem. Die Nichtverfügbarkeit des virtuellen Servers ist mit bb_disable anzuzeigen. Im Rahmen der automatischen Systemwartung wird die Konsistenz von System und Software überprüft und gegebenenfalls wiederhergestellt bzw. aktualisiert. Die automatische Systemwartung (Aktualisierung, Korrektur, etc., bei Notwendigkeit auch reboot) wird nächtlich in der zwischen 2 und 4 Uhr liegenden Wartungszeit durchgeführt. Die Nutzung des virtuellen Servers wird lediglich durch ein eventuelles reboot beeinflusst. Außerplanmäßige Wartungen werden nur nach Absprache mit dem Dienstnutzer durchgeführt, vorrangig gegen 6 Uhr. Die Wiederherstellung einer Installation wird in Absprache mit dem Dienstnutzer vom Service Provider realisiert.Monitoring
Während der Betriebszeit des administrierten Rechners wird dessen Zustand durch Monitoring-Software regelmäßig überwacht, u.a. hinsichtlich:- Netzkonnektivität
- Füllstand der lokalen Filesysteme
- CPU-Last
- kritische Systemnachrichten
- Systemprozesse
Reporting
Der Nachweis des vereinbarten Service Level erfolgt u.a. durch- monatliche Monitoring-Statistiken
- Accounting- und Statistik-Informationen zur Systemnutzung
- Logs der Wartungsläufe
- Listen der installierten Softwarepakete
Rechte und Pflichten des Auftraggebers
Voraussetzungen
- Akzeptierung dieses SLA.
- Teilnahme an einer SelfADM-spezifischen Administrator-Schulung
Administrator-Rechte
- Dem Dienstnutzer wird das lokale Loginkennzeichen
rootzur Verfügung gestellt - Mittels
rootwerden Administrator-Rechte ermöglicht - Nach der erstmaligen
root-Anmeldung wird ein neues Passwort erzwungen - Die Weitergabe von
root-Loginkennzeichen bzw.root-Rechten ist nicht gestattet - Administrator-Rechte dürfen ausschließlich für administrative Tätigkeiten verwendet werden!
Eine interaktive Nutzung des Servers kann nach Vereinbarung und Konfiguration mit dem normalen Login-Kennzeichen erfolgen. - Es dürfen keine lokalen accounts eingerichtet werden.
- Existierenden accounts dürfen keine Administrator-Rechte zugewiesen werden.
Spezifika
- Die Installation zusätzlicher Software, die nicht im Rahmen von W2003SelfADM möglich ist, erfolgt in Eigenverantwortung, mit dem Zielverzeichnis
c:\Programme.
Ein Startmenü-Eintrag ist in diesem Verzeichnis zu positionieren:C:\Dokumente_und_Einstellungen\All_Users\Startmen*u*\Eigene_Software
W2003SelfADM-Auftrag
Bitte beauftragen Sie W2003SelfADM über dieses
Auftragsformular.
Kommunikation und Informationen
Informationen zur Nutzung von W2003SelfADM sind in der Beschreibung Selfadmin-Dienst enthalten."Kurs: Selfadmin-Dienst" enthält eine Zusammenfassung des entsprechenden Kurses.
Ein Selfadmin ist automatisch Mitglied der Mailingliste w2003selfadmin@tu-chemnitz.de
Bei weiteren Fragen, Problemen etc. im Zusammenhang mit diesem Auftrag soll der bei Auftragserteilung erzeugte Helpdesk-request verwendet werden, dessen Adresse nach Auftragserteilung per E-Mail mitgeteilt wurde.


