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Seit langem ist der Generationswechsel in der mittelständischen Wirtschaft Thema unterschiedlichster Veröffentlichungen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik weisen auf die große volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Thematik hin. Aktuelle Studien unterstreichen die prekäre Situation, in der sich die Zukunft mancher Unternehmen befindet. So geht aus dem aktuellen Report des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervor, dass bereits heute mehr als ein Drittel der Unternehmer Probleme hat, den richtigen Nachfolger zu finden. Diese Situation ist umso bedrohlicher, da hinter vielen etablierten und profitablen Unternehmen, die vergeblich einen Nachfolger suchen oder die Übergabe nicht erfolgreich vollziehen können, zahlreiche Arbeitsplätze stehen. Nach Schätzungen des IFM Bonn stehen in Sachsen bis zum Jahr 2014 ca. 4.400 umsatzkräftige Unternehmen mit mehr als 42.000 Beschäftigten vor der Frage, wer das Unternehmen in Zukunft weiterführen wird. In ganz Deutschland sind sogar mehr als 100.000 Unternehmen betroffen. Gerade bei diesem sensiblen Thema sehen sich die Unternehmer aber mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, was dazu führt, dass bei vielen kleinen Unternehmen die konkrete Planung der Unternehmenssicherung und Unternehmensnachfolge eher in den Hintergrund tritt. Aber auch bei geplanten Übergaben treten oftmals Schwierigkeiten auf. So wird häufig von Firmenübergebern und Firmenübernehmern die Dauer des Übergabeprozesses unterschätzt. Ebenso kommt es nicht selten vor, dass Übernehmer die an sie gestellten Anforderungen unterschätzen und Übergeber nicht loslassen können. An dieser Stelle setzt unser neues und in Sachsen bisher einzigartiges Qualifikationskonzept an und baut frühzeitig die Brücke zwischen den Absolventen und dem regionalen Mittelstand auf. Die teilnehmenden Studierenden und Doktoranden werden im Rahmen des Veranstaltungsangebotes für die umfangreichen Anforderungen einer Unternehmensnachfolge sensibilisiert und auf eine langfristige Perspektive im sächsischen Mittelstand vorbereitet . Dabei werden notwendige Fach- und Methodenkompetenzen aufgebaut und frühzeitig der Kontakt mit der sächsischen Wirtschaft hergestellt. So soll ein realistisches Bild der mittelständischen Wirtschaft gezeichnet und nachhaltige Verbindungen angeregt werden. |
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