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TU Chemnitz

Universität

Kurzporträt

Forschen, Studieren und Leben in Chemnitz - ein Kurzporträt der Technischen Universität

Forschen, Studieren und Leben in Chemnitz

Die Technische Universität Chemnitz bietet sehr gute Bedingungen für ein zügiges Studium und eine exzellente Forschung. Sie ist leistungsstark und wettbewerbsorientiert, sie ist offen für neue Strukturen und besitzt hohes internationales Ansehen. Mit etwa 1.700 Mitarbeitern gehört die TU Chemnitz zu den größten Arbeitgebern der Stadt und ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region. Die Universität bietet heute mehr als 10.800 Studierenden ein breites Fächerspektrum und ein interdisziplinäres Studienangebot. Über Grenzen von Fächern und alle acht Fakultäten hinweg sind an der TU Forschung und Lehre in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Mathematik eng verknüpft mit den Wirtschaftswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften. An der Universität studieren aktuell mehr als 850 ausländische Studierende aus 79 Ländern. Unterstützt werden sie vom Internationalen Universitätszentrum, das neben dem Bereich “Studieren in Deutschland” auch für “Studium und Praktikum im Ausland” sowie “Förderung der Wissenschaftlermobilität” zuständig ist. Chemnitzer Studierende trifft man dank zahlreicher Austauschprogramme mittlerweile überall auf der Welt. Unterstützt wird diese Internationalisierung des Studiums unter anderem durch Partnerschaften der TU Chemnitz zu mehr als 100 Hochschulen rund um den Globus. Insbesondere zu den Universitäten des benachbarten Auslands bestehen sehr gute Beziehungen, die etwa durch die Sächsisch-Tschechische Hochschulinitative der TU Chemnitz weiter ausgebaut werden. Die Mittelosteuropa-Kompetenz der Universität unterstreichen auch die zahlreichen Europa-Studiengänge.

Studium mit Zukunft

Studium mit Zukunft

Forschend zu lernen - das ist das Hauptmerkmal des universitären Studiums an der TU Chemnitz. Zahlreiche interdisziplinäre Studiengänge werden von mehreren Fachgebieten geprägt. Beispielsweise sind im Bachelor- und Masterstudiengang “Computational Science” Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften vereint. Und im Bachelor- und Masterstudiengang Sports Engineering werden beispielsweise die zunehmende Bedeutung der Interaktion Mensch-Technik im Sport berücksichtigt und zwei Forschungsgebiete miteinander verbunden: Die Wissenschaft der menschlichen Bewegung und die Ingenieurwissenschaften. An der TU Chemnitz wurden alle Studiengänge auf das gestufte Bachelor- und Mastersystem umgestellt. Mehr Internationalität, Vergleichbarkeit und Praxisbezug sind nur einige Argumente für dieses gestufte Studienmodell im europäischen Bildungsraum. Das Studienangebot umfasst aktuell 34 Bachelor- und 45 Master-Studiengänge.

Profilierte Forschung

Profilierte Forschung

Die Chemnitzer Universität hat ein zukunftsorientiertes Entwicklungskonzept erarbeitet, das sie unverwechselbar macht und ihre Stärken herausstellt. In ihm werden die Forschungsstrukturen der TU fakultätsübergreifend gestärkt. Das auf Interdisziplinarität sowie nationaler und internationaler Vernetzung basierende Chemnitzer Universitätsprofil integriert Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften zu wettbewerbsfähiger Spitzenforschung in den drei Schwerpunktfeldern "Energy-efficient Production Processes", "Human Factors in Technologies" sowie "Smart Systems and Materials". Um die Qualität in der Doktorandenausbildung zu verbessern, hat die TU Chemnitz eine Forschungsakademie gegründet. Diese Einrichtung fungiert als zentrale Stelle für alle überfachlichen Beratungs-, Weiterbildungs- und Förderangebote.

Die Ideen- und Gründerschmiede

Die Ideenschmiede

Schon im 19. Jahrhundert war die Forschung an der Uni-Vorläuferin, der 1836 gegründeten "Königlichen Gewerbschule" zu Chemnitz, eng mit der Wirtschaft verzahnt und brachte wichtige Innovationen hervor. Auch heute berichten die Medien über herausragende Entwicklungen und Studien. Ob es sich nun um Mikrosensoren für Automobile und Flugzeuge, energieeffiziente Fördersysteme oder gedruckte Solarzellen handelt - die Chemnitzer Forscher arbeiten erfolgreich im engen Kontakt zur Industrie. In den Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften genießen die Forscher hohes Ansehen und werden häufig von Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu Rate gezogen oder führen in deren Auftrag umfangreiche Studien durch. Wie gut an der TU geforscht wird, zeigen auch die Sonderforschungsbereiche, Forschergruppen und Promotionskollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Sie schaffen gemeinsam mit den Graduiertenkollegs und Kompetenzzentren die Grundlage für zahlreiche Innovationen. Die TU Chemnitz ist zudem Sachsens beste Gründerschmiede: Bei einem Ranking erreichte die Universität den 11. Platz bei der akademischen Gründungsförderung und konnte sich um 28 Plätze gegenüber 2009 verbessern. Nicht unerheblichen Anteil daran hat das Gründernetzwerk SAXEED, das 2009 und 2010 an der TU Chemnitz 131 Gründungsprojekte betreute.

Gut ausgestattet, forscht und studiert sich’s besser

Gut ausgestattet, forscht und studiert sich?s besser

Die Chemnitzer Universität bietet sowohl Studierenden als auch auch Wissenschaftlern eine moderne Ausstattung. Die Computerausstattung der TU ist sehr gut. Beispielsweise gibt es in den Naturwissenschaften einen Computer-Arbeitsplatz für jeden Studierenden. Auch die Ausstattung in den Laboratorien ist auf hohem Niveau. Zum Beispiel ist das Zentrum für Mikrotechnologien mit seinen Reinräumen ein anerkannter Partner zahlreicher Chiphersteller auf der ganzen Welt. Und im “Virtual Reality Center Production Engineering” der Fakultät für Maschinenbau werden Konstruktionen und Fabrikpläne in einer völlig neuen Qualität dreidimensional visualisiert. In der Universitätsbibliothek haben Studierende etwa 1,2 Millionen Bücher und etwa 1.900 Zeitschriften zur Auswahl. Zudem ist der Zugriff auf 4.000 elektronische Zeitschiften möglich. Forschung und Lehre werden außerdem durch ein modernes Rechenzentrum und ein Zentrum für Fremdsprachen, das künftigen Absolventen eine hohe Fachsprachenkompetenz vermittelt, unterstützt. Die TU Chemnitz beteiligte sich erfolgreich am Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre und startete 2011 mit einem differenzierten Mentoring- und Betreuungsprogramm eine Qualitätsoffensive ganz im Sinne der Studierenden.

Die Uni der kurzen Wege

Die Uni der kurzen Wege

Anders als die meisten deutschen Unis hat die TU Chemnitz einen Campus. Hörsäle, Bibliotheken, Labore, Wohnheime, Sportstätten und die Mensa sind in weniger als fünf Minuten zu erreichen. Entferntere Ziele erreichen Studierende mit dem Semesterticket kostengünstig mit Bus und Bahn, und das rund um die Uhr. Darüber hinaus kann man mit dem Laptop kabellos über Funknetzkarte ins World Wide Web gelangen. Auch im Bereich Wohnen punktet Chemnitz: So sind die durchschnittliche Monatsmiete auf dem privaten Wohnungsmarkt von 6,60 Euro/Quadratmeter, die ein Student in Chemnitz zahlt, sowie Wohnheimmieten von derzeit 145 bis 241 Euro günstiger als in vielen anderen deutschen Hochschulstädten. Außerdem liegt die Versorgungsquote mit studentischem Wohnraum in Chemnitz etwa zehn Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau bietet auf dem Campus der TU etwa 2.100 Plätze in den Studentenwohnheimen an.

Campusfeste und Showtanz

Campuspartys und Showtanz

Die “kulturelle” Kompetenz der TU Chemnitz wirkt weit über die Universität hinaus: Egal ob Kinderuni oder Ringvorlesungen, Campusfeste oder Semesterpartys, der lange Tag der Wissenschaft oder Kulturevents - die Gäste kommen längst nicht nur aus der Uni. Kulturinteressierte können aber auch selbst im Universitätschor, im Universitätsorchester Collegium musicum, in der Big Band, in Tanz- und Theatergruppen, im “Klub der Kulturen” oder im Filmclub “mittendrin” aktiv werden. Für Sportfreunde findet sich ganz bestimmt die richtige Sportart im Institut für Sportwissenschaft oder in der Universitätssportgemeinschaft. Von Asiatischer Kampfkunst über Fußball bis hin zum Showtanz ist für jeden etwas dabei. Und als Partnerhochschule des Spitzensports verzeichnet die TU Chemnitz auch international große Erfolge. So gewannen zum Beispiel die Volleyballerinnen der TU 2011 bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft in Serbien den Titel, die Radsportlerin Romy Kasper holte im Teamzeitfahren bei der Universiade in China die Bronzemedaille und die "Lauf-KulTour" umrundete erneut die Bundesrepublik innerhalb von 16 Tagen.

Stadt der Moderne

Stadt der Moderne

Chemnitz - die mit etwa 240.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Sachsens - ist stolz auf seine völlig neu gestaltete Innenstadt. Stararchitekten wie Helmut Jahn schufen moderne Einkaufszentren neben der Rathaus-Passage und das große Kulturhaus “DAStietz” neben Büromeilen. Ebenso kühn entwickelt sich die mittelständisch geprägte Wirtschaft. Unternehmen wie Siemens, IBM und Volkswagen siedelten sich an und nutzen erfolgreich die Kompetenz einheimischer Fachkräfte. Heute ist die Stadt einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Ostdeutschland. Schwerpunkte sind der Maschinenbau, die Automobil- und Zulieferindustrie und die Hightech-Branche. Die Stadt hat aber noch mehr zu bieten: vom modernisierten Opernhaus über die Chemnitzer Kunstsammlungen mit ihren weltweit beachteten Ausstellungen bis hin zu den Städtischen Theatern und einer der bedeutendsten Privatsammlungen Deutschlands im Museum Gunzenhauser. Und auf dem Kaßberg ist das größte geschlossene deutsche Gründerzeit-Viertel zu finden. Und in Chemnitz gibt es auch mehrere Diskotheken, Kneipen, Bars, Kinos, Clubs und vieles mehr. Die Umgebung der Stadt und das nahegelegene Erzgebirge mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten und schönen Naturlandschaften laden zu Ausflügen ein. Dies alles sorgt für Flair und Lebensqualität.



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http://www.tu-chemnitz.de/tu/uni_port.php - 06. April 2013 07:01
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