Der Masterstudiengang Nachhaltige Energieversorgungstechnologien verfolgt das Ziel, das Wissen für eine innovative, nachhaltige Energieversorgung und einen sparsamen Energieeinsatz in allen Bereichen der Gesellschaft bereit zu stellen. Dabei wird durch die interdisziplinären Inhalte eine breit angelegte Methodenkompetenz und durch die Berücksichtigung individueller Voraussetzungen und Neigungen eine große berufliche Einsatzbreite gewährleistet. Es sollen exzellente Hochschulabsolventen ausgebildet werden, die in leitender Position und mit hoher Kompetenz an den Schnittstellen zwischen den klassischen Ingenieurwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften interdisziplinär auf dem hochdynamischen und sehr komplexen Feld nachhaltiger Energieversorgung arbeiten können.
In dem Studiengang werden aktuelle und zukunftsträchtige Inhalte und Methoden an den Schnittstellen von Energiebereitstellung, Energiespeicherung, Energieverteilung und Energieeinsatz im weitesten Sinne und durch die Verzahnung von thermodynamischen, maschinenbaulichen, elektrotechnischen, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Kenntnissen durchgängig verknüpft und interdisziplinär vermittelt.
Der Studiengang entspricht in hohem Maße den Erfordernissen, langfristig in Deutschland, Europa und der Welt die Energiebasis zu sichern, insbesondere die Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen umzustellen und Energien effizient zu nutzen, sowie Deutschlands Vorreiterrolle auf diesem Gebiet zu festigen.
| Voraussetzung: | Berufsqualifizierender Hochschulabschluss in den Studiengängen Elektrotechnik, Mikrotechnik/Mechatronik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftswissenschaften; Über den Zugang anderer Bewerber entscheidet der Prüfungsausschuss. |
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| Regelstudienzeit: | 4 Semester | |
| Abschluss: | Master of Science (M.Sc.) | |
| Studienbeginn: | Wintersemester |
Das angestrebte Berufsbild gewinnt mit den Problemen Klimawandel und CO2-Reduzierung sowie der Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energien eine immer größere Bedeutung. Zurzeit wird es primär „nur“ von Spezialisten wahrgenommen, die sich durch eine langjährige Tätigkeit selbst Erfahrungen angeeignet haben. Ein mit entsprechend umfassendem und nach wissenschaftlichen Methoden aufbereitetem Grundlagen- und Fachwissen ausgebildeter Absolvent wird auch von entsprechenden Gremien der Wirtschaft und der Verwaltung gefordert.
Die Absolventen sind durch die vorrangig anwendungsorientierte Ausbildung in Unternehmen der Privatwirtschaft, Behörden bzw. Forschungs- und Bildungseinrichtungen einsetzbar, z. B.:
Sie verfügen zudem über spezielle Qualifikationen in zahlreichen, sich zum Teil erst neu bildenden Arbeitsfeldern, z. B.:
Die Studierenden sollen mit den neuesten Methoden und wissenschaftlichen Ansätzen auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieversorgungstechniken vertraut gemacht werden. Dazu werden im Rahmen von Pflichtmodulen umfassende und für den Gesamtprozess notwendige Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.
Das Studium beginnt im ersten Semester mit Anpassungsmodulen, die Pflicht- und Wahlteile enthalten. Für die im Wahlteil zu absolvierenden Module wird eine individuelle Beratung zu Beginn des Studiums durchgeführt. Damit wird ein inhaltlich einheitlicheres Niveau aller Studierenden zu Beginn des 2. Semesters geschaffen. Die Anpassungsmodule unterstützen außerdem die Orientierung der Studierenden auf die am Ende dieses Semesters anstehende Wahl der einzuschlagenden Vertiefung.
Das Studium im 2. und 3. Semester ist gegliedert in Schwerpunktmodule, Vertiefungsmodule sowie die Projektarbeit im Rahmen der gewählten Vertiefung.
Die Inhalte der Schwerpunktmodule orientieren sich am Gesamtprozess der Energieversorgung und geben den Studierenden einen Überblick über Zusammenhänge, notwendige Schnittstellen und über das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten. Es sollen vertiefende Kompetenzen zur Thematik Energieversorgung sowie Kenntnisse auf den Gebieten der Energiewandlung, Energieverteilung, Energiespeicherung, wirtschaftlichen Energieanwendung und Ökonomie/Recht in einer auszuwählenden Studienrichtung anwendungsorientiert erlangt werden.
Aus den folgenden drei Schwerpunktmodulen, welche jeweils einer Studienrichtung zugeordnet sind, ist ein Modul auszuwählen:
In den Vertiefungsmodulen werden diese Kenntnisse durch den Erwerb von Kenntnissen zu Energieversorgungstechnologien sowie im Rahmen einer weiteren Profilierung nach Wahl noch vertieft.
Aus den folgenden drei Vertiefungsmodulen ist ein Modul auszuwählen:
Das Modul Projektarbeit beinhaltet das weitestgehend selbstständige Bearbeiten einer wissenschaftlichen Aufgabenstellung über ein oder zwei Semester hinweg in der Regel im Rahmen der gewählten Vertiefung. Es ist eine wissenschaftliche Dokumentation zur Vorgehensweise und zu den Ergebnissen der Bearbeitung zu erstellen. Die Ergebnisse sind zu verteidigen.
Mit der Masterarbeit im 4. Semester soll der Studierende zeigen, dass er in der Lage und befähigt ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein angemessenes fachspezifisches bzw. fachübergreifendes Problem auf dem aktuellen Stand von Forschung oder Anwendung selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und seine Ergebnisse in klarer und eindeutiger Weise zu formulieren und zu vermitteln. Das Thema der Arbeit muss in einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Studiengang stehen. Im Rahmen eines Kolloquiums trägt der Studierende die Ergebnisse vor und diskutiert hierüber mit den Prüfern.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Maschinenbau
Prof. Dr. Bernd Platzer
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