Masterstudiengang Informatik
Der Masterstudiengang Informatik bildet die logische Fortsetzung der Bachelorstudiengänge Informatik und Angewandte Informatik. Die Forschungsorientierung des Studiengangs hat zur Folge, dass modernste Spezialkenntnisse in verschiedenen Bereichen der Informatik vermittelt werden. Das sind im Wesentlichen die Teilgebiete Computergrafik, Parallele Programmierung, Parallelrechner, Betriebssysteme und Rechnernetze.
Bekanntermaßen ist im Zeitalter der Digitalisierung, der Vernetzung bzw. der virtuellen Modelle die Informatik zur Schlüsseldisziplin avanciert, die weite Teile des (Arbeits-)Lebens durchdringt. Gut ausgebildete Informatiker finden Ihren Arbeitsplatz an mannigfacher Stelle: Banken, Softwarehäuser im weiteren Sinne, Telekommunikationsunternehmen im Allgemeinen oder Dienstleistungsunternehmen.
Mit dem modular aufgebauten Masterstudiengang Informatik wird eine gestufte Studienstruktur erreicht, die es dem Studenten erlaubt, sich gemäß seinem eigenen Bedürfnis und dem der Berufswelt auszubilden. Dies wird durch die große Freiheit bei der Wahl der Module gesichert.
| Voraussetzung: | in der Regel Hochschulabschluss Bachelor Informatik oder Angewandte Informatik | |
| Regelstudienzeit: | 4 Semester | |
| Abschluss: | Master of Science (M.Sc.) | |
| Studienbeginn: | Sommersemester, Wintersemester |
Der erfolgreiche Abschluss des Studiums erlaubt den nahtlosen Übergang in Promotionsstudiengänge und die Ausübung anspruchsvoller Tätigkeiten in Bereichen von Industrie, Öffentlichen Dienst oder Forschung. Das Berufsfeld ist ausgesprochen breit und reicht von Banken, Versicherungen, Consulting Firmen über kleine und große Softwarehäuser und die Entwicklungsabteilungen in Großkonzernen bis zur Universitätskarriere und zu Dienstleistungsunternehmen im Allgemeinen.
Als Einstellungsgründe werden vorwiegend die unten genannten Kernkompetenzen genannt. Die ausgeprägten Kenntnisse eines Anwendungsgebietes, die notwendiger Weise auf Kosten der allgemeinen Kenntnisse zu vermitteln sind, führt direkt zu spezielleren Tätigkeitsfeldern.
Die drei neben der Masterarbeit zur Verfügung stehenden Semester werden auf die klassischen Teilgebiete der Informatik aufgeteilt:
- Angewandte Informatik
- Technische Informatik
- Praktische Informatik
- Theoretische Informatik
Bestandteil des Studiums sind neben Vorlesungen und Seminaren umfangreiche Projektpraktika. Das zusätzliche Anwendungsfach kann aus einer Breite von acht Fächern ausgewählt werden. Es dient der Horizonterweiterung und hilft bei der Kommunikation über Fachgrenzen hinweg.
Bei der Auswahl der Module besteht weitgehende Wahlfreiheit, mit der Einschränkung, dass aus jedem klassischen Teilgebiete Module zu wählen sind. Module aus dem Wahlpflichtprogramm des Bachelorstudienganges Informatik können auch gewählt werden, sofern sie nicht bereits geprüft wurden. Durch diese Regelungen werden die hinreichende Breite und auch die wegen der Forschungsorientierung nötige Möglichkeit zur interessengeleiteten Spezialisierung des Studenten gewährleistet.
Vermittelte Kernkompetenzen des Masterstudiengangs Informatik sind:
- Fundierte Kenntnisse in den Gebieten Technische Informatik, Parallelverarbeitung, Rechnerarchitektur, Netzstrukturen, Theoretische Informatik, systemnahe und -ferne Software, Graphik und Künstliche Intelligenz
- Kenntnisse in einem Anwendungsfach (Ergänzungsmodul), um den Horizont wissenschaftlich zu erweitern und das allgemeine Problembewusstsein für Anwendungsbereiche außerhalb der Informatik zu entwickeln
- Logisches Denken, Argumentieren, Darstellung komplexer Sachverhalte
- Kreativität im Einsatz neuer Konzepte, Überblick über vorhandene Lösungsansätze, Kenntnisse der auch vorhandenen prinzipiellen Grenzen der Informatik, das Problem der (Nicht-)Effizienz
- Entwicklung neuer Lösungen und deren algorithmischer Umsetzung, Geduld und Kraft zur Realisierung (innovativer) Lösung, Abschätzung der Realisierbarkeit von selbigen
Um den jeweils persönlichen Zielen der Studenten und ihren beruflichen Vorstellungen gerecht zu werden, besteht das Studium aus einer Palette von Auswahlmöglichkeiten:
- Innerhalb der Kernbereiche der Informatik können Module, gemäß einem Regelwerk, das ausreichende Breite und Tiefe des Studiums sicherstellt, frei gewählt werden.
- Die Richtung der Masterarbeit kann aus dem Angebot der Fakultät gewählt werden (auch in Zusammenarbeit mit der Industrie). Vorbereitende Module für die Masterarbeit sind integraler Bestandteil des Studiums.
- Die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen wie Interdisziplinarität, Vermittlungskompetenz und allgemeinen zwischenmenschlichen Fähigkeiten ist durch den Ergänzungsmodul sowie die Vertiefungsmodule Forschungsseminar und Forschungsspraktikum sichergestellt.
Aufbau des Masterstudienganges Informatik
(bei Studienbeginn im Wintersemester)
| 2. Semester | 3. Semester | 4. Semester | |
80 LP Vertiefungsmodule
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Vertiefungsmodule
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30 LP Modul Master-Arbeit |
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10 LP Ergänzungsmodule Wahl eines Anwendungsfaches:
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| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Informatik
09107 Chemnitz
Prof. Dr. Maximilian Eibl
Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 366c
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Dr. Frank Seifert
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Zentrale Studienberatung
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