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Abiturniveau:
Abiturniveau entspricht Kenntnissen mindestens auf dem Niveau B 2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Sprachniveau B 2 wird in den Grundkursen der Abiturstufe vermittelt. Es müssen mindestens zwei bewertete Kurse in der Abiturstufe nachgewiesen werden.
Wintersemester:
Ist dann, wenn es schneit und kalt ist!

Masterstudiengang
Europäische Integration - Schwerpunkt Ostmitteleuropa


Der Studiengang "Europäische Integration - Schwerpunkt Ostmitteleuropa" schließt inhaltlich an Studiengänge mit europabezogenen Inhalten, insbesondere an die Bachelor-Studiengänge "Europa-Studien" der TU Chemnitz an. Ziel des Studiums ist die inhaltliche Konzentration und wissenschaftliche Vertiefung bereits erworbener Europakompetenzen. Dadurch sollen die Absolventen auf anspruchsvolle, ein hohes Maß an wissenschaftlicher Gründlichkeit und Flexibilität erfordernde Aufgaben mit Bezug zur Europäischen Integration und insbesondere zu Ostmitteleuropa oder zur Osterweiterung der EU vorbereitet werden.

Das Studium konzentriert sich auf sozialwissenschaftliche Fragestellungen, Forschungsansätze und Methoden und verbindet diese mit einer regionalen Ausrichtung auf Ostmitteleuropa.


Voraussetzung: in der Regel Hochschulabschluss Bachelor Europa-Studien mit kultur-, sozial- oder wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung oder Studiengang mit europabezogenen Inhalten
Regelstudienzeit: 4 Semester
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Studienbeginn: Wintersemester

Berufliche Möglichkeiten

Der Studiengang "Europäische Integration - Schwerpunkt Ostmitteleuropa" ist forschungsorientiert und zielt mit seiner Positionierung an der Schnittstelle mehrerer Disziplinen auf die Ausprägung einer transdisziplinären Forschungskompetenz. Hierdurch sollen die Studenten befähigt werden, in Berufsfeldern wie:

  • Politik und öffentliche Verwaltung auf allen Ebenen (EU, zentralstaatliche sowie regionale und kommunale Ebene),
  • Funktionale Selbstverwaltung (z.B. berufsständische Kammern),
  • Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen,
  • Einrichtungen der internationalen Zusammenarbeit (z.B. Internationale Organisationen, Euro-Regionen),
  • Intermediärer Sektor (z.B. politische Parteien, politische und industrielle Stiftungen, Nichtregierungsorganisationen),
  • Unternehmen mit Handelsbeziehungen nach Ostmitteleuropa

Positionen zu bekleiden, die wissenschaftlich-systematische Kompetenzen ebenso erfordern wie die Fähigkeit zu selbständigem Urteilen und Entscheiden.


Studienaufbau

Das Master-Studium umfasst vier Semester, von denen das zweite Semester (Sommersemester) obligatorisch im Ausland verbracht wird. Das Auslandssemester ist an der Universität Wroclaw, mit der enge Kooperationsbeziehungen bestehen, oder an einer anderen Universität im ostmitteleuropäischen Ausland zu absolvieren.

Das Studium gliedert sich in vier Schwerpunktmodule, vier Ergänzungsmodule, ein Spezialisierungsmodul und ein Modul Master-Arbeit. Ein Modul ist eine abgeschlossene thematische Lerneinheit.

Schwerpunktmodule

  • Europa im internationalen System
    Das Modul beinhaltet die Auseinandersetzung mit der institutionellen und konzeptionellen Entwicklung europäischer Außenpolitik und der Analyse der EU als Akteur in der Weltpolitik und in regionalen Konflikten.

  • Rechtliche und politische Strukturen der Europäischen Union
    Das Modul beinhaltet die exemplarische Behandlung sowohl struktureller Rechtsfragen des europäischen Integrationsprozesses als auch aktuelle Rechtsfragen der strukturell bedeutsamen Politikfeldentwicklung, jeweils unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen.

  • Europäische Sozial- und Wirtschaftsgeographie
    Im Rahmen der "Allgemeinen Sozial- und Wirtschaftsgeographie" stehen z.B. die Bevölkerungs-, Stadt- und Politische Geographie als auch die Agrar-, Industrie- und Dienstleistungsgeographie im Vordergrund. Die "Angewandte Geographie" orientiert sich an den praxisrelevanten Fragestellungen der Raumordnung und Raumplanung.

  • Osterweiterung der Europäischen Union
    Die Lehrveranstaltungen des Moduls widmen sich den rechts- und politikwissenschaftlichen Fragestellungen, die mit der Ausdehnung der Europäischen Union nach Osten verbunden sind.

Ergänzungsmodule

  • Geschichte der europäischen Integration
    Das Modul behandelt den langfristigen Prozess der politischen und kulturellen Integration Europas seit Beginn der Neuzeit und widmet sich speziell den im 19. und 20. Jahrhundert allmählich entstehenden Gemeinsamkeiten in den wichtigsten Staaten der heutigen Europäischen Union.

  • Europäische Gesellschaft und Kultur; Länderstudien Ostmitteleuropas
    Inhalt des Moduls ist die Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse über die Staaten Ostmitteleuropas, insbesondere deren gesellschaftlicher Wandel unter besonderer Berücksichtigung soziokultureller und soziopolitischer Veränderungen.

  • Interkulturelle Kommunikation
    Das Modul beschäftigt sich in theoretischer und empirischer Perspektive mit Fragen der gelingenden und scheiternden interkulturellen Verständigung in der "Lebenswelt" und in gesellschaftlichen Subsystemen wie der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kunst, Religion etc.

  • Theorie und Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens
    In diesem Modul erhalten die Studierenden einen Überblick über Problemstellungen der allgemeinen Wissenschaftstheorie aus philosophischer Perspektive.

Zwei der vier Ergänzungsmodule werden im Ausland absolviert.

Spezialisierungsmodul

    Das Spezialisierungsmodul, das den Studierenden einen Spielraum für individuelle Schwerpunktsetzung eröffnet, soll im zweiten Fachsemester im Rahmen des Auslandsstudiums absolviert werden. Damit gibt es den Studierenden die Gelegenheit, den Bezug ihres Studiums auf Ostmitteleuropa weiter zu konzentrieren.

Modul Master-Arbeit

    Das Thema der Master-Arbeit kann einem der Schwerpunktmodule zugeordnet sein, es kann aber auch die Grenzen der Schwerpunktmodule überschreiten.

Das Studium des Studienganges "Europäische Integration - Schwerpunkt Ostmitteleuropa" umfasst Module im Gesamtumfang von 120 Credits (C). 120 Credits entsprechen 3600 Arbeitsstunden (AS).

Die Verteilung der Credits erfolgt wie folgt:

          Gesamt
Schwerpunktmodule / je 12 C   48 C
Ergänzungsmodule / je 6 C   24 C
Spezialisierungsmodul   18 C
Modul Master-Arbeit   30 C
120 C

 

Mit dem Besuch von Veranstaltungen erreichen die Studierenden bestimmte Arbeitsstunden. Ein Seminar (2-stündig) umfasst 180 Arbeitsstunden.

Prüfungen

Während des Studiums finden studienbegleitende Modulprüfungen statt. Sie bestehen aus einer oder zwei Prüfungsleistungen.

Die Bearbeitungszeit für die Master-Arbeit beträgt 20 Wochen. Die Master-Arbeit wird mit einer Verteidigung abgeschlossen.

Die Master-Prüfung bildet den Abschluss des Master-Studienganges "Europäische Integration - Schwerpunkt Ostmitteleuropa". Sie setzt sich aus den studienbegleitenden Modulprüfungen der Schwerpunkt- und Ergänzungsmodule und des Moduls Master-Arbeit zusammen.


Bewerbung


Die Bewerbung ist Online unter https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew   möglich.
  
Weitere Informationen zur Immatrikulation: www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php



Beratungsmöglichkeiten

Fachstudienberatung

Technische Universität Chemnitz
Philosophische Fakultät
Prof. Dr. Matthias Niedobitek
09107 Chemnitz

Sitz: Thüringer Weg 9, Zimmer 321
Tel.: (0371) 531-34912
E-Mail: matthias.niedobitek@phil.tu-chemnitz.de
URL: http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien


Zentrale Studienberatung

Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz

Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
Tel.: 0371 531 55555, -32549, -31690
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