Immatrikulation nur in höhere Fachsemester!
Mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen trägt die Universität den Anforderungen insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen Rechnung, die sowohl solide betriebswirtschaftliche Kenntnisse für im technischen Bereich eingesetzte Absolventen als auch ein solides technisches Grundwissen für im ökonomischen Bereich eingesetzte Absolventen fordern. Gerade in solchen Unternehmen ist der Einsatz hochspezialisierter Techniker im Produktionsprozess und ebenso spezialisierter Kaufleute in der Unternehmensführung oft nicht wirtschaftlich, vielmehr ist es erforderlich, dass Entscheidungsträger die Konsequenzen ihrer Entscheidungen sowohl im wirtschaftlichen als auch im technischen Bereich korrekt abschätzen können.
Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens sollen durch das Studium die Fähigkeit erwerben, betriebswirtschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Probleme zu erkennen und sachgerecht darzustellen, sie mit wissenschaftlichen Methoden zu analysieren sowie selbständige Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.
Darüber hinaus sollen Studierende auch befähigt werden, fachübergreifende Probleme zu erkennen und mögliche Beiträge zur Lösung solcher Probleme zu entwickeln.
Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens sollen in die Lage versetzt werden,
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 10 Semester | |
| Abschluss: | Diplom-Wirtschaftsingenieur/in (Dipl.-Wirtsch.Ing.) | |
| Studienbeginn: | in der Regel Wintersemester |
Für Diplom-Wirtschaftsingenieure bietet sich ein breit gefächertes
Tätigkeitsfeld in sich überschneidenden technischen, kaufmännischen und sozialen Aufgabenbereichen an. Ihr Einsatz ist in kleineren
und mittleren Unternehmen bis hin zu Großunternehmen im industriellen
und Dienstleistungssektor möglich. Sie haben darüber hinaus gute
Chancen auf eine Anstellung im Bereich des Handels, in Banken, in Beratungsunternehmen
und im öffentlichen Dienst. Einsatzbereiche sind zum Beispiel:
Das Studium besteht aus einem viersemestrigen Grund- und einem sechssemestrigen Hauptstudium.
Grundstudium
Es dient der Vermittlung inhaltlicher und methodischer Grundlagen auf
Dazu werden folgende Veranstaltungen angeboten:
1. Wirtschaftswissenschaften:
Der Studierende wird mit grundlegenden betriebs- und volkswirtschaftlichen Begriffen und Methoden vertraut gemacht. Dazu dient die Vorlesung
Er beschäftigt sich mit grundlegenden Abläufen im Unternehmen aus der Sicht der Güterproduktion, des Marketings, der Finanzierung und Bilanzierung sowie des betrieblichen Rechnungswesens. Dazu gehören die Vorlesungen und Übungen
Die Grundbegriffe und wissenschaftlichen Methoden und Techniken der
Die Ausbildung in Rechtswissenschaften (Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht) und zu Verhaltenswissenschaftlichen Grundlagen ergänzen diese Schwerpunkte aus der Sicht gesetzlicher und sozialer Normen für das Handeln von und in Unternehmen.
2. Technische Grundlagen:
Der Studierende soll mit wesentlichen Fragestellungen des Maschinenbaus sowie der Elektrotechnik/Informationstechnik in Berührung kommen, um eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende ingenieurwissenschaftliche Vertiefung im Hauptstudium wählen zu können. Darüber hinaus soll er ein hohes Maß an technischer und technologischer Allgemeinbildung erlangen, um frühzeitig die ökonomisch-technischen Zusammenhänge erkennen zu können.
Die Lehrinhalte sind so gestaltet, dass die Studierenden ein ausreichendes theoretisches und praktisches Wissen erhalten und darauf aufbauend die Herausbildung methodischer Fähigkeiten ebenso erreicht wird, wie die Fähigkeit zur Darstellung und Lösung komplexer ökonomisch-technischer Problemstellungen. Dazu werden Vorlesungen wie Elektrotechnik, Konstruktion und Fertigungstechnik, Messtechnik, Elektrische Energietechnik, Systemtheorie, Mikroelektronik und Nachrichtentechnik angeboten.
3. Mathematik und Naturwissenschaften:
Für das Verständnis der wissenschaftlichen Betrachtungsweise der technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Untersuchungsgegenstände im Verlaufe des Studiums und als Grundlage selbständigen wissenschaftlichen Arbeitens, insbesondere beim Anfertigen von Projekt-, Seminar- und Diplomarbeiten, sind Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Statistik, Physik und Grundzüge der Wirtschaftsinformatik erforderlich, die über den Rahmen der Abiturkenntnisse hinausgehen. Der hier vermittelte Stoff soll den Studienenden dazu befähigen, die Lösung technischer und wirtschaftsbezogener Entscheidungsprobleme mit Hilfe mathematischer Methoden sowie empirischer Untersuchungen unter Einsatz moderner Computertechnik zu vollziehen.
Das Grundstudium wird mit dem Vordiplom abgeschlossen.
Hauptstudium
Im Hauptstudium sind Lehrveranstaltungen in wirtschafts-, rechtswissenschaftlichen und technischen Pflichtfächern verbindlich, zum Beispiel:
Des weiteren stellen die Studierenden im Rahmen der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehren und der Allgemeinen Volkswirtschaftslehren aus einem umfangreichen Angebot von Lehrveranstaltungen individuelle Kurse im Umfang von 10 Semesterwochenstunden (SWS: Entspricht einer Lehrveranstaltung von 45 Minuten pro Woche während der Vorlesungszeit eines Semesters.) zusammen. Dazu gehören u.a.:
Im Rahmen der wirtschaft- und ingenieurwissenschaftlichen Vertiefungen können folgende Vertiefungsrichtungen gewählt werden:
Wirtschaftswissenschaftliche Vertiefung
(es ist ein Vorlesungskomplex im Umfang von 11 SWS zu wählen)
Ingenieurwissenschaftliche Vertiefung
(es sind Vorlesungen im Umfang von 11 SWS aus maximal zwei der Vertiefungen zu wählen)
Das Studium schließt mit der Anfertigung einer Diplomarbeit im zehnten Semester ab. Die Dauer für die Anfertigung der Diplomarbeit ist auf vier Monate begrenzt. Angestrebt wird eine interdisziplinäre Diplomarbeit, die von Hochschullehrern aus beiden an der Ausbildung beteiligten Fakultäten betreut wird.
Die Diplomprüfung besteht aus sechs Fachprüfungen in Pflichtfächern und zwei Fachprüfungen in den gewählten Vertiefungsrichtungen, der technischen Projektarbeit sowie der Diplomarbeit.
Praktikum
Im Grundstudium ist ein technisches Praktikum in Umfang von vier Wochen nachzuweisen. Zweckmäßig ist es, dieses bereits vor Beginn des Studiums zu absolvieren oder die vorlesungsfreie Zeit dafür zu nutzen. In jedem Fall sollte das Praktikum einen thematischen Bezug zum vertieften Studium der Elektrotechnik haben.
Im Hauptstudium ist ein Fachpraktikum von 20 Wochen in maximal drei Teilabschnitten durchzuführen. Es wird empfohlen, dafür die Semesterpausen zu nutzen. Im Fachpraktikum soll möglichst eine übergreifende technische und wirtschaftliche Aufgabe bearbeitet werden. Zumindest sind je sechs Wochen mit wirtschaftlichen bzw. technischen Aufgaben zu sichern. Es ist möglich, das Fachpraktikum im Ausland durchzuführen.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew |
| oder mit | Antrag auf Zulassung/Immatrikulation möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Prof. Dr. Joachim Käschel
09107 Chemnitz
Sitz: Thüringer Weg 7, Zimmer 204
Tel.: (0371) 531-34244
E-Mail: j.kaeschel@wirtschaft.tu-chemnitz.de
Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Dr. Jürgen Bräuer
09107 Chemnitz
Sitz: Reichenhainer Str. 70, Zimmer W 114
Tel.: (0371) 531-35093
E-Mail: juergen.braeuer@etit.tu-chemnitz.de
Zentrale Studienberatung
Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz
Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
Tel.: 0371 531 55555, -31637, -31690
Fax: 0371 531 12128
E-Mail: studienberatung@tu-chemnitz.de