Immatrikulation nur in höhere Fachsemester!
Die Herstellung von Produkten - gleichgültig ob Fahrzeuge, Elektro- und Haushaltsgeräte oder Maschinen und Anlagen - ist ohne Fabriken, Anlagen, Maschinen, Ausrüstungen sowie zugehörige Technologien und Verfahren unter umfassender Nutzung der Computertechnik nicht möglich. Dazu benötigt jede moderne Volkswirtschaft qualifizierte Fachleute.
Der Maschinenbau mit seinen modernen Produktions-, Informations- und Kommunikationstechnologien ist dabei der wichtigste Kernbereich in Industrie und Wirtschaft.
Die im Studiengang Maschinenbau/Produktionstechnik universitär ausgebildeten Diplomingenieurinnen und Diplomingenieure
im In- und Ausland.
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 10 Semester | |
| Abschluss: | Diplom-Ingenieur/in (Dipl.-Ing.) | |
| Studienbeginn: | in der Regel Wintersemester |
Das Studium ermöglicht einen breiten und variablen beruflichen Einsatz. Tätigkeitsgebiete in Wissenschaft, Forschung, Industrie und Gesellschaft sind zum Beispiel:
in den Branchen
in den Produktionstechniken
in Führungstätigkeiten als Forscher, Unternehmer, Berater und Gutachter in
Das Studium gliedert sich in ein Grundstudium (4 Semester) und ein Hauptstudium (6 Semester). Eingeschlossen sind ein einsemestrigen Fachpraktikums und ein Semester für das Anfertigen der Diplomarbeit.
Im Grundstudium werden obligatorisch mathematisch-naturwissenschaftliche, technische und allgemeine Grundlagen vermittelt. Das Grundstudium schließt mit der Diplom-Vorprüfung (Vordiplom) ab. Spätestens hier ist das Grundpraktikum (6 Wochen) nachzuweisen.
Mit Beginn des Hauptstudiums wählt jeder Studierende eine Studienrichtung - seinen Interessen und Neigungen entsprechend - aus dem aktuellen Angebot des Studienganges. Das Hauptstudium umfasst Lehrveranstaltungen in den Pflichtfächern, in den Wahlpflichtfächern, in den Kern- und Auswahlfächern der gewählten Studienrichtung, in den Fächern der gewählten Ergänzungsrichtung sowie in den Wahlfächern des Studium generale. Darüber hinaus ist im Hauptstudium das 20-wöchige Fachpraktikum zu absolvieren sowie die Studienarbeit, die Projektarbeit und die Diplomarbeit anzufertigen.
Im Rahmen der Studien- und Projektarbeiten sowie der Diplomarbeit werden die Studenten intensiv an den laufenden Forschungsarbeiten beteiligt. Das Hauptstudium wird mit der Diplomarbeit und dem Diplomkolloquium abgeschlossen.
Studienrichtungen
Im Studiengang Maschinenbau/Produktionstechnik werden folgende Studienrichtungen angeboten:
(1) Angewandte Mechanik
Untersuchung und Optimierung von Maschinen und Anlagen bezüglich Festigkeit (Festkörpermechanik), Zuverlässigkeit und Schwingungsverhalten (Maschinendynamik) sowie strömender Medien (Angewandte Strömungsmechanik)
| Kernfächer: | Kontinuumsmechanik, Strukturdynamik |
| Auswahlfächer: | Rheologie/Ähnlichkeitstheorie, Schwingungslehre, Höhere Strömungslehre, Betriebsfestigkeit/Bruchmechanik, FEM-Analyse |
(2) Fabrik- und Arbeitsgestaltung/Produktionsmanagement
Entwerfen, Gestalten und Betreiben von Produktions- und Dienstleistungsunternehmen im Zusammenwirken von Mensch-Technik-Organisation einschließlich logistischer Systeme (Fabriksysteme) für Herstellung, Material- und Informationsfluss
| Kernfächer: | Werkstätten- und Produktionssystem-Projektierung, Produktionsplanung und -steuerung, Ergonomie |
| Auswahlfächer: | Materialfluss und Logistik, Prozesssimulation und Simulation von Logistiksystemen, Rechnergestützte Fabrikplanung und Simulation, Arbeitsschutz, Arbeitsumwelt, Zeitwirtschaft, Fabrikökologie, Ver- und Entsorgungssysteme |
(3) Fertigungs- und Montagetechnik
Entwicklung, Planung und Anwendung von Fertigungs- und Montagetechnik zur Herstellung von Produkten einschließlich der Schweiß- und Lasertechnik unter Einsatz computerintegrierter Mess- und Steuerungstechnik und besonderer Berücksichtigung des Qualitätsmanagements
| Kernfächer: | Prozessgestaltung für Teilefertigung und Montage, Schweißkonstruktion und Montagetechnik, Fertigungsmesstechnik und Qualitätssicherung |
| Auswahlfächer: | CAD/NC-Technik, Fertigungs- und Montageplanung, Rapid Prototyping, Gestaltung und Berechnung von geschweißten Verbindungen, Simulation und Modellierung von Schweißprozessen, Werkstoffe und Schweißen, Qualitäts- und Umweltmanagement, Anwendung von Qualitätstechniken, Tolerierung von Geometrieabweichungen |
(4) Konstruktion im Allgemeinen Maschinenbau und Verarbeitungstechnik
Entwicklung, Konstruktion und Technologie von Maschinen und Anlagen der Verarbeitungstechnik in der Kunststoff-, Papier-, Druckerei-, Verpackungsindustrie und im Fahrzeugbau sowie komplexer Verarbeitungslinien mit Förder-, Handhabe-, Montage- und Zuführtechnik
| Kernfächer: | Verarbeitungsmaschinenkonstruktion, Rechnergestützte Verarbeitungsmaschinenkonstruktion, Faserverbundkonstruktion |
| Auswahlfächer: | Leichtbaukonstruktion, Handhabe- und Verkettungstechnik, Fluide Antriebe an Verarbeitungsmaschinen, Spezialantriebe an Verarbeitungsmaschinen, Verarbeitungsmaschinensteuerung, Spezialgebiete der Verarbeitungsmaschinenkonstruktion, Maschinen und Verfahren der Druckereitechnik, Fördertechnik, Verfahren und Maschinen der Kunststoffverarbeitung |
(5) Konstruktions- und Antriebstechnik
Methodische, rechnergestützte und teamorientierte Entwicklung von innovativen Erzeugnissen und Antriebssystemen unter Einbeziehung der Kosten-, Qualitäts- und Umweltschutzforderungen sowie der Fertigungstechnologien
| Kernfächer: | Rechnergestützte Konstruktion/Simulation, Getriebetechnik oder Hydraulik und Pneumatik, Fahrzeugmotoren oder Fahrzeugbetriebe |
| Auswahlfächer: | Fahrzeuggetriebe, Wirtschaftliche Produktgestaltung, Virtuell-Reality-Technologien im Maschinenbau, Innovation in Entwicklung und Konstruktion, Stahl(leichtbau)konstruktion im Maschinenbau, Verzweigungsgetriebe, Rechnergestützte Getriebeauslegung, Tribologie oder Schmierstoff als Konstruktionselement, Verbundwerkstoffe oder Werkstoffauswahl, Industrielle Steuerungstechnik, Tolerierung von Geometrieabweichungen, Experimentelle Mechanik |
(6) Werkstofftechnik
Entwicklung, Herstellung, Veredlung, Verarbeitung, Anwendung und Prüfung von metallischen und nichtmetallischen Werkstoffen sowie Werkstoffverbunden einschließlich Wärmebehandlung, Beschichten und Fügen
| Kernfächer: | Verbundwerkstoffe, Werkstoffprüfung |
| Auswahlfächer: | Werkstofftechnologie, Werkstoffauswahl, Beschichtungstechnik, Keramische und metallische Leichtbauwerkstoffe, Wärmebehandlung, Gefügeanalyse, Schadensanalyse, Impact-Werkstoffmechanik |
(7) Werkzeugmaschinen und Umformtechnik
Entwicklung, Konstruktion, Automatisierung und virtuelle Gestaltung von Werkzeugmaschinen und Umformprozessen zur vielseitigen Anwendung im Maschinen- und Fahrzeugbau
| Kernfächer: | Baugruppen spanender Werkzeugmaschinen, Produktionsautomatisierung, Umformtechnik, Vorrichtungskonstruktion |
| Auswahlfächer: | Baugruppen umformender Werkzeugmaschinen, Verzahnungstechnik, Flexible Fertigungssysteme, Werkzeugmaschinen-Eigenschaftsanalyse, Umformwerkzeuge, Simulation in der Umformtechnik, Virtuelle Prozessketten der Umformtechnik |
Ergänzungsrichtungen
Als Ergänzungsrichtung im 8. Semester steht folgendes Angebot zur Verfügung:
Praktika
Aufgaben- und Zielstellung, Durchführung, Berichterstattung sowie weitere Bestimmungen zur berufspraktischen Tätigkeit, bestehend aus Grund- und Fachpraktikum, sind in der Praktikumsordnung des Studienganges Maschinenbau/Produktionstechnik geregelt.
Das Grundpraktikum dient dem Erwerb praktischer Erfahrungen in den Grundlagen der Be- und Verarbeitung von Werkstoffen in der industriellen Fertigung. Unter Anleitung fachlicher Betreuer soll der Praktikant verschiedene grundlegende Fertigungsverfahren und -einrichtungen kennen lernen. Es beträgt mindestens 6 Wochen und sollte möglichst vor Studienbeginn absolviert werden. Es ist Zulassungsvoraussetzung für die Diplom-Vorprüfung.
Das Grundpraktikum umfasst folgende Tätigkeitsbereiche:
Das Praktikum ist so zu gestalten, dass von o. g. Tätigkeitsbereichen mindestens drei näher kennen gelernt werden, wobei der Zeitaufwand für die Beschäftigung mit einem Tätigkeitsbereich mindestens eine Woche betragen soll. Die Aufteilung des Praktikums auf verschiedene Betriebe ist anzustreben. Die Tätigkeit innerhalb eines Betriebes sollte jedoch mindestens zwei Wochen betragen.
Eine Berufsausbildung (Lehre) sowie einschlägige berufspraktische Tätigkeiten, die den Anforderungen der Praktikumsordnung entsprechen, werden voll als Grundpraktikum anerkannt und außerdem partiell auf das Fachpraktikum angerechnet.
Ausbildungszeiten in den technischen Einheiten der Bundeswehr (Instandsetzungseinheiten) sind bis maximal 6 Wochen auf das Grundpraktikum anrechenbar.
Das Fachpraktikum umfasst mindestens 20 Wochen. Die Durchführung von Praktikantentätigkeiten im Ausland wird ausdrücklich empfohlen, sie müssen jedoch der Praktikumsordnung entsprechen.
Weitere Auskünfte zum Grund- und Fachpraktikum erteilt das Praktikantenamt der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Maschinenbau
Prof. Dr.-Ing. Bernd Platzer
09107 Chemnitz
Sitz: Reichenhainer Str. 70, Zimmer D 324
Tel.: (0371) 531-32501
E-Mail: bernd.platzer@mb.tu-chemnitz.de
Praktikantenamt und Studienorganisation
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Maschinenbau
Dr.-Ing. Brigitte Morgenstern
09107 Chemnitz
Sitz: Reichenhainer Str. 70, Zimmer A 017
Tel.: (0371) 531-32156
E-Mail: brigitte.morgenstern@mb.tu-chemnitz.de
Zentrale Studienberatung
Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz
Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
Tel.: 0371 531 55555, -32549, -31690
Fax: 0371 531 12128
E-Mail: studienberatung@tu-chemnitz.de