Immatrikulation nur in höhere Fachsemester!
Die Informations- und Kommunikationstechnik ist eine Schlüsseltechnologie der künftigen Informationsgesellschaft
Schlagworte wie Multimedia, Datenautobahn, Internet, Online, E-Mail, Cybergeld und Teleworking beherrschen die öffentliche Diskussion. Personalcomputer, Mobiltelefone, Videotechnik, Chip- und Magnetkarten gehören zum täglichen Leben. Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik, z. B. weltweite Nachrichtennetze, eröffnen vollkommen neue Dimensionen der globalen Kommunikation und Kooperation. Satellitengestützte Ortungssysteme gestatten mobilitätssichernde Lösungen in der Verkehrsleittechnik.
Informations- und Kommunikationstechnik steht nicht mehr nur für eine Palette von Produkten, sondern durchdringt alle Lebensbereiche. Sie wird zur Voraussetzung effizienten Wirtschaftens und internationaler Konkurrenzfähigkeit. Daneben bewirkt sie tiefgreifende kulturelle Veränderungen in der Gesellschaft. Die Globalisierung der Arbeitwelt, von Know-how und Kapital wandelt auch das Berufsbild des Ingenieurs.
Der Diplom-Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik soll Sie für die vor uns stehenden Herausforderungen beim Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter rüsten. Dazu bietet das Studium in Chemnitz die Möglichkeit, ein innovatives Fachgebiet bei erfahrenen Wissenschaftlern unter modernsten Bedingungen kennen zu lernen.
Wer die Zukunft sichern, Technik nicht nur nutzen, sondern mitgestalten möchte, entscheidet sich für ein Studium der Informations- und Kommunikationstechnik.
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 10 Semester | |
| Abschluss: | Diplom-Ingenieur/in (Dipl.-Ing.) | |
| Studienbeginn: | Wintersemester |
Auf Grund des Querschnittscharakters der Informations- und Kommunikationstechnik ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Absolventen. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums ermöglicht den beruflichen Einstieg in nationale und transnationale Unternehmen.
Ziel des Studiums ist die Ausbildung von Ingenieuren, die befähigt sind:
Ein Absolvent ist u. a. einsetzbar:
Darüber hinaus ermöglichen ihm die solide Grundlagenausbildung, entwickeltes analytisches Denkvermögen und technisches Verständnis auch den fachübergreifenden Einsatz in allen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Gesellschaft.
Bei entsprechenden Voraussetzungen kann auch eine wissenschaftliche Laufbahn im Hochschulbereich eingeschlagen werden.
Arbeitsmarktchancen
Nach einer vom namhaften Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) herausgegebenen Studie wird ein mittlerer Bedarf von jährlich 13 000 Ingenieuren der Elektrotechnik und Informationstechnik erwartet. Diesem Bedarf stehen etwa 6000 Absolventen jährlich aus den entsprechenden Studienrichtungen gegenüber. So wird die Nachfrage nach gut ausgebildeten Ingenieuren der Informations- und Kommunikationstechnik noch Jahre anhalten. Die für eine positive Entwicklung der Wirtschaft notwendigen Innovationen in Hard- und Softwaresystemen sowie der Trend zu vielfältigen Dienstleistungen auf dem Informations- und Kommunikationssektor wirken sich ausgesprochen förderlich auf die Berufsperspektiven der Absolventen aus.
Das Studium gliedert sich in Grund- und Hauptstudium.
Im Grundstudium (1. bis 4. Semester) ist für alle Studierende im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik ein einheitlicher Studienplan vorgegeben. Schwerpunkte im Pflichtfachbereich sind Mathematik, Physik, Grundlagen der Elektrotechnik und Informatik, Theorie der Elektrotechnik und im Wahlpflichtbereich Grundlagen der Informationstechnik sowie Interdisziplinäre Fachgebiete. Außerdem können von den im Umfang von vier Semesterwochenstunden (SWS) zu belegenden nichttechnischen Fächern im Grund- und Hauptstudium zwei für die Sprachausbildung genutzt werden. Eine SWS entspricht einer Veranstaltung von 45 Minuten pro Woche während der Vorlesungszeit eines Semesters.
Bis zum Abschluss des Grundstudiums ist eine sechswöchige Grundpraxis mit Tätigkeit in einem dem Studium entsprechenden Industriezweig abzuleisten. Es wird empfohlen, die Grundpraxis vor Beginn des Studiums zu absolvieren.
Das Grundstudium schließt mit der Diplom-Zwischenprüfung ab.
Das Hauptstudium (5. bis 10. Semester) dient der Erweiterung und Vertiefung der Ausbildung und soll die Studierenden auf eine selbständige wissenschaftliche und berufliche Tätigkeit vorbereiten. Der Pflichtfach- und Wahlpflichtfachteil ermöglicht die Gestaltung einer individuellen fachlichen Vertiefung. Schwerpunkte im
Pflichtfachbereich sind die Module
und im Wahlpflichtbereich die Module
Weiterhin ist das nichttechnische Wahlpflichtfach abzuschließen. Dieses kann dem Studium-generale-Angebot der TU Chemnitz entnommen werden.
Zusätzlich zu den Pflicht- und Wahlpflichtfächern können Wahlfächer (Lehrveranstaltungen aus dem gesamten Vorlesungsangebot der TU Chemnitz) belegt werden.
Bestandteile des Hauptstudium sind außerdem eine Studienarbeit, die i. d. R. im achten Semester angefertigt wird und die 20-wöchige Fachpraxis im neunten Semester.
Das sechssemestrige Hauptstudium schließt mit der Diplom-Abschlussprüfung ab. Diese beinhaltet Fachprüfungen im begrenzten Prüfungszeitraum des fünften bis achten Semesters und die Diplomarbeit.

| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew |
| oder mit | Antrag auf Zulassung/Immatrikulation möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Elektrotechnik
und Informationstechnik
Dr. Jürgen Bräuer
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