Immatrikulation nur in höhere Fachsemester!
Das Studium der Angewandten Informatik integriert die Wissensgebiete der Informatik mit vielfältigen
Anwendungsrichtungen.
Die Absolventen dieses Studienganges sind in der Lage, anwendungsorientierte, in die verschiedensten Produkte
integrierte Informatiksysteme, die meist einen großen Mikroelektronikanteil und eine hohe Wertschöpfung durch
Software besitzen, zu entwickeln, sie produktiv einsetzbar zu machen und Installationen zu betreiben.
Die Ausbildung der Angewandten Informatik vermittelt speziell:
Damit sind Absolventen der Angewandten Informatik bestens für die Anforderungen der modernen Berufswelt gerüstet.
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 9 Semester | |
| Abschluss: | Diplom-Informatiker/in (Dipl.-Inf.) | |
| Studienbeginn: | Wintersemester |
Verfahren und Methoden der Informatik haben überall auf der Welt - ganz besonders aber in rohstoffarmen Volkswirtschaften wie der deutschen - entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung.
Komplexe anwendungsorientierte informationsverarbeitende Systeme tragen in großem Umfang zur Funktionalität, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Sicherheit der Produkte bei, für deren Entwicklung und Fertigung sie geschaffen bzw. in die sie integriert werden. Bereits heute sind Produkte - wie Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen - ohne integrierte informationsverarbeitende Systeme undenkbar und dieser Trend setzt sich fort.
Ein bedeutendes Einsatzfeld für Informatiker in Deutschland ist deshalb die Entwicklung, Vermarktung und Pflege solcher anwendungsorientierter Systeme. Umfangreiches Wissen über die jeweilige Anwendung ist neben soliden Informatikkenntnissen unabdingbare Voraussetzung.
Die Technische Universität Chemnitz bietet mit dem Fächerspektrum des Diplomstudiengangs Angewandte Informatik besonders gute Voraussetzungen für ein anwendungsorientiertes Informatikstudium und damit eine breite Palette möglicher Einsatzbereiche.
Die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Kenntnissen, aus Informatikwissen und Wissen aus der gewählten Vertiefungsrichtung versetzt den Absolventen in die Lage, überall dort, wo Informatiksysteme anwendungsbezogen konzipiert, entwickelt, gefertigt, vermarktet und angewendet werden, kompetent und erfolgreich tätig zu sein.
Die trotz der deutlichen Orientierung der Ausbildung auf die Anwendung nicht vernachlässigte Vermittlung theoretischer Kenntnisse befähigt den Absolventen, sich veränderten Bedingungen in der Praxis schnell anzupassen und den Wandel aktiv mitzugestalten.
Die Ausbildung im Studium der Angewandten Informatik beruht auf zwei tragenden Säulen - die Informatik und eine mit Studienbeginn wählbare Vertiefungsrichtung. Zur Auswahl stehen zurzeit folgende Vertiefungsrichtungen:
Eingebettete Systeme
Das Gebiet der eingebetteten Systeme umfasst Computersysteme an der Schnittstelle von Hard- und Software. Ein Beispiel dafür sind
Mikroprozessoren im Bereich der Maschinensteuerung. In dieser Vertiefungsrichtung werden in Hauptstudium unter anderem folgende Fächer
gelehrt: Elektronische Schaltungstechnik, Mikrosystemtechnik, Modellierung und Entwurf eingebetteter Systeme, Spezielle
Rechnerarchitekturen oder Echtzeitbetriebssysteme.
Informations- und Kommunikationssysteme
Dieser Bereich ist durch die Schlagwörter Internet und World Wide Web (WWW) charakterisiert. Lehrfächer sind zum Beispiel:
Softwarewerkzeuge, Digitale Kommunikationsnetze, Multimediasysteme, Mobilkommunikation in Rechnernetzen.
Konstruktions- und Produktionstechnik
In dieser Vertiefungsrichtung werden Computeranwendungen im Maschinenbau vermittelt. Beispiele für die verschiedenen Lehrfächer sind:
Konstruktionslehre, Produktionsorganisation im Grundstudium, im Hauptstudium müssen unter anderem Veranstaltungen aus den Bereichen
Ingenieurinformatik, Modellierung und Simulation, Allgemeiner Maschinenbau, Verarbeitungstechnik oder Fabriksysteme gewählt werden.
Medieninformatik
Die Medieninformatik vermittelt das Grundwissen für den Einsatz von Computern im Bereich der neuen Medien. Dabei werden sowohl
künstlerisch-gestalterische als auch technische Aspekte vertieft behandelt. Beispiele für Lehrfächer sind hier: Mediengestaltung,
Medientheorie, Mathematische Grundlagen der Computergeometrie, Computergrafik, Mediensysteme, Typographie und Gestaltung sowie
Digitale Vorstufensysteme.
Das viersemestrige Grundstudium enthält allgemeine Pflichtveranstaltungen in Informatik,
Mathematik, einem nichttechnischen Fach sowie Lehrveranstaltungen entsprechend der gewählten
Vertiefungsrichtung:
Das fünfsemestrige Hauptstudium umfasst in einer Phase I Pflichtlehrveranstaltungen in den Kerngebieten der Informatik, in der gewählten Vertiefungsrichtung und in den nichttechnischen Fächern. Die Phase II des Hauptstudiums besteht zum größten Teil aus Lehrveranstaltungen entsprechend der gewählten Vertiefungsrichtung.
Die einzelnen Bestandteile des Hauptstudiums sind:
Der Bezug zwischen Ausbildung und industrieller Praxis erfolgt hauptsächlich durch ein 15-wöchiges Betriebspraktikum im In- oder Ausland, das in mehreren Etappen in der vorlesungsfreien Zeit des Hauptstudiums durchgeführt wird.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Informatik
09107 Chemnitz
Prof. Dr. Maximilian Eibl
Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 366c
Tel.: (0371) 531-31562
E-Mail:maximilian.eibl@informatik.tu-chemnitz.de
Dipl.-Math. Margitta Pippig
Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 226f
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