Wissen, was gut ist. Studieren in Chemnitz.
Abiturniveau:
Abiturniveau entspricht Kenntnissen mindestens auf dem Niveau B 2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Sprachniveau B 2 wird in den Grundkursen der Abiturstufe vermittelt. Es müssen mindestens zwei bewertete Kurse in der Abiturstufe nachgewiesen werden.
Wintersemester:
Ist dann, wenn es schneit und kalt ist!

Bachelorstudiengang
Europa-Studien mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung


Der Nachfrage nach kompetenten Europa-Experten Rechnung tragend, wurden an der TU Chemnitz die Bachelorstudiengänge Europa-Studien mit kulturwissenschaftlicher, sozialwissenschaftlicher oder wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung eingerichtet.

Der Schwerpunkt liegt auf Fragestellungen der europäischen Integration und zielt auf kulturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche oder wirtschaftswissenschaftliche Spezialisierungen ab. Nicht zuletzt aufgrund der geographisch günstigen Lage von Chemnitz richten sich alle drei Studiengänge auf die Schwerpunktregion Mittel- und Osteuropa.

Vermittelt werden Europa-Kompetenzen auf dem Gebiet der Politik, der Wirtschaft, des Rechts, der Verwaltungslehre, der Geschichte, der Sozialgeographie, der Sprach- und Literaturwissenschaften sowie der Interkulturellen Kommunikation. Dabei liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Mittel- und Osteuropa und dem Prozess der EU-Osterweiterung, was auch den Erwerb einer ost- oder mitteleuropäischen Sprache einschließt.

Mit dieser fächerübergreifenden, Ausbildung werden die Absolventen auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen haben, da die Nachfrage nach (Ost)Europa-Experten bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern in den nächsten Jahren steigen wird.


Voraussetzung: in der Regel allgemeine Hochschulreife
Regelstudienzeit: 6 Semester
Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienbeginn: Wintersemester

Berufliche Möglichkeiten

Die verhältnismäßig kurze Studiendauer für den Abschluss "Bachelor of Arts" ermöglicht es den Absolventen, schnell in die praktische Berufstätigkeit einzusteigen. Aber auch eine Fortsetzung der wissenschaftlichen Laufbahn kann im Rahmen des internationalen Systems "Bachelor/Master" an in- und ausländischen Universitäten erfolgen.

Die beruflichen Möglichkeiten können im kulturellen, sozialen oder wirtschaftlichen Bereich liegen. Denkbar sind Einsatzfelder in Institutionen der EU, in der öffentlichen Verwaltung, aber auch in international ausgerichteten Unternehmen sowie sonstigen Einrichtungen, die sich mit europäischen Fragen beschäftigen beziehungsweise auf die sie innerhalb europäischer Kooperationen angewiesen sind.

Auf wirtschaftlichem Gebiet ergeben sich Herausforderungen, die einerseits das gesamt-europäische Wirtschaftsgefüge betreffen und andererseits die Kompatibilität der Wirtschaftssysteme von Beitrittsstaaten zur EU herzustellen suchen.


Studienziele

Anliegen des Studiums ist die Vermittlung wirtschaftswissenschaftlicher sowie sozial- oder kulturwissenschaftlicher Kompetenzen, die für neue Berufsfelder im Kontext wachsender europäischer Vernetzung qualifizieren. Im Studium werden folgende Schlüsselqualifikationen vermittelt:

1.     Kenntnisse der theoretischen Grundlagen, um wirtschaftlich-rechtliche, gesellschaftliche, historisch-politische und kulturelle Entwicklungen des europäischen Integrationsprozesses (vor allem im Hinblick auf Ostmitteleuropa) verstehen, kritisch analysieren und in größere Zusammenhänge einordnen zu können,
2. Kenntnisse der fächerspezifischen Methoden im Kontext wirtschaftswissenschaftlicher Fachkenntnisse, um Fragestellungen in selbständiger wissenschaftlicher Arbeit erfassen und unter Berücksichtigung von Forschungsstand und Problemlagen kritisch abwägen, analysieren und darstellen zu können,
3. Kenntnisse im Bereich mittel- und osteuropäischer Sprachen sowie interkulturelle und soziale Kompetenzen,
4. Fähigkeit zur Anwendung der fachspezifischen und methodischen Kenntnisse der jeweiligen Module auf praktische Problemfelder.

Die Ausbildung konzentriert sich inhaltlich auf folgende Problemfelder:

  • volks- und betriebswirtschaftliche Probleme im europäischen Zusammenhang und deren rechtliche Rahmenbedingungen,
  • politikwissenschaftliche und historische Fragestellungen sowie sonstige gesellschaftliche und (inter-)kulturelle Zusammenhänge, Entwicklungen und Probleme,
  • spezifische wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und soziokulturelle Konfigurationen und Entwicklungen in nationalen und regionalen Dimensionen.

Studienaufbau

Der Europa-Studiengang mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung gliedert sich in ein viersemestriges Kernstudium und ein zweisemestriges Vertiefungsstudium , welches mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen wird. Die Leistungsevaluation erfolgt durch studienbegleitende Prüfungen unter Verwendung des ECT-System (European Credit Transfer System).

Das Studium der Europa-Studien ist in Modulform organisiert. Es setzt sich zusammen aus den einführenden Basismodulen, Profilmodulen aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, Ergänzungsmodulen aus dem sozial- oder kulturwissenschaftlichen Bereich sowie den Spezialmodulen.

Das Kernstudium umfasst folgende Basismodule:

  • Wissenschaftlich-methodische Grundlagenkompetenz
  • Grundlagen einer zweiten Fremdsprache
  • Einführung in die Kulturwissenschaften
  • Einführung in die Sozialwissenschaften
  • Einführung in die Wirtschaftswissenschaften
  • Einführung in das Europäische Recht

Hinzu kommen die folgenden drei wirtschaftswissenschaftlichen Profilmodule:

  • Volkswirtschaftslehre
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Recht

sowie nach Wahl des Studierenden zwei der folgenden vier kulturwissenschaftlichen oder zwei der folgenden vier sozialwissenschaftlichen Ergänzungsmodule:

Ergänzungsmodule Kulturwissenschaften:

  • Kultur- und Länderstudien Westeuropa
  • Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropa
  • Kultur und Literatur
  • Sprache und Kommunikation

Ergänzungsmodule Sozialwissenschaften:

  • Europäische Geschichte
  • Europäische Politik
  • Europäische Institutionen/Verwaltung/Recht
  • Europäische Sozial- und Wirtschaftsgeographie

Das Vertiefungsstudium ist strukturell ähnlich dem Kernstudium angelegt, wobei die Basismodule aus dem Fächerkanon herausfallen, da sie bereits im Kernstudium absolviert wurden.

Bestehen bleiben die Profilmodule der Wirtschaftswissenschaften,

  • Volkswirtschaftslehre
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Recht

Bei den Ergänzungsmodulen führen die Studierenden jeweils die zwei im Kernstudium gewählten Module des kultur- oder des sozialwissenschaftlichen Bereiches fort.

Ergänzungsmodule Kulturwissenschaften:

  • Kultur- und Länderstudien Westeuropa
  • Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropa
  • Kultur und Literatur
  • Sprache und Kommunikation

Ergänzungsmodule der Sozialwissenschaften:

  • Europäische Geschichte
  • Europäische Politik
  • Europäische Institutionen/Verwaltung/Recht
  • Europäische Sozial- und Wirtschaftsgeographie

Weitere Bestandteile des Studiums sind die Spezialmodule.
Dazu gehören eine mehrtägige Exkursion, ein achtwöchiges studienorientiertes Praktikum, das vorzugsweise im Ausland stattfinden soll sowie die Bachelor-Arbeit am Ende des Studiums.


Bewerbung


Die Bewerbung ist Online unter https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew   möglich.
  
Weitere Informationen zur Immatrikulation: www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php



Beratungsmöglichkeiten

Fachstudienberatung

Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Dipl.-Hdl. Matthias Rätzer
09107 Chemnitz

Sitz: Thüringer Weg 7, Zimmer 104
Tel.: (0371) 531-38229
E-Mail:matthias.raetzer@wirtschaft.tu-chemnitz.de
URL: http://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien


Zentrale Studienberatung

Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz

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