Wissen, was gut ist. Studieren in Chemnitz.
Abiturniveau:
Abiturniveau entspricht Kenntnissen mindestens auf dem Niveau B 2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Sprachniveau B 2 wird in den Grundkursen der Abiturstufe vermittelt. Es müssen mindestens zwei bewertete Kurse in der Abiturstufe nachgewiesen werden.
Wintersemester:
Ist dann, wenn es schneit und kalt ist!

Bachelorstudiengang Soziologie


Der Bachelorstudiengang Soziologie und der darauf aufbauende Masterstudiengang Soziologie vermitteln eine umfassende wissenschaftlich ausgerichtete sozialwissenschaftliche Ausbildung, die die Kernelemente des traditionsreichen Diplomstudiums Soziologie aufgreift und in eine neue Form bringt.

Im Bachelorstudiengang erfolgt eine fundierte Grundausbildung im Fach Soziologie. Dies kann der Beginn eines im engeren wissenschaftlichen oder auf gehobene Funktionen gerichteten Bildungs- und Berufsweg sein. Die Ausbildung ermöglicht aber auch direkt den Einstieg in Tätigkeiten in vielfältigen eher anwendungsorientierten Feldern auf mittlerem Niveau. Die Ausbildung zielt auf gehobene Fach- und Führungsfunktionen, die ein breites, gerade auch theoretisches und methodisches Wissen benötigen. Ziel der Ausbildung im Studiengang ist die wissenschaftliche Vorbereitung auf Tätigkeiten in den verschiedenen Anwendungsbereichen der Soziologie. Nach vorliegenden Kenntnissen und Erfahrungen finden Absolventen und Absolventinnen eines Soziologiestudiums ihre Arbeitsplätze und Betätigungsmöglichkeiten abgesehen von den Universitäten in vielen, sehr unterschiedlichen Praxisfeldern in der außeruniversitären Forschung, im Bildungs- und Weiterbildungssektor, in der öffentlichen Verwaltung, in Interessenvertretungen, Verbänden und Parteien, in den Medien und im Kultursektor, in Wirtschaftsunternehmen, in wohlfahrtsstaatlichen Einrichtungen und in nationalen und internationalen Organisationen.


Voraussetzung: in der Regel allgemeine Hochschulreife
Regelstudienzeit: 6 Semester
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Studienbeginn: Wintersemester

Berufliche Möglichkeiten

Entsprechend den Spezialisierungsmöglichkeiten im Studium, kann das Tätigkeitsfeld des Soziologen sehr stark variieren. Eine besondere Qualität des Soziologen ist daher die Vielfältigkeit der Ausbildung. Ein abgeschlossenes Soziologiestudium garantiert Kenntnisse der Statistik, Sozialstruktur und Gesellschaftsprozessen. Des Weiteren sind Soziologen geschult im Rhetorik und dem Arbeiten mit wissenschaftlichen Texten. Diese Qualitäten sollten während des Studiums noch durch außeruniversitäre Tätigkeiten geschult werden (z. B. Praktika oder gemeinnütziges Engagement).

So finden Soziologen Eintritt in verschiedenste Berufsfelder:

  • Wissenserzeugung:
    an Universitäten, Stiftungen und Instituten mit den im Studium erworbenen Arbeitsmethoden (Grundlagenforschung, angewandte Forschung einschließlich begleitender und evaluativer Forschung, Markt und Meinungsforschung, Benchmarking)

  • Wissensaufbereitung und -vermittlung:
    durch die im Studium erworbene Textgewandtheit und fachlicher Sicherheit, welche durch persönliche Spezialisierung erreicht wird (Journalismus, Fachliteratur, Öffentlichkeitsarbeit, Erwachsenenbildung, Dokumentation und Berichterstattung)

  • Wissensanwendung:
    in der Wirtschaft sind geschulte Referenten mit sicherem Auftreten und überzeugender Rhetorik immer gefragt und der Umgang mit Statistiken ist ein wesentliches Arbeitsfeld (Beratung und Planung für soziale Systeme wie Stabsstellen in Organisationen der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und in wohlfahrtsstaatlichen Einrichtungen, freiberufliche Beratungstätigkeit, selbständige Planungstätigkeit, Management sozialer Prozesse und Personalmanagement in verschiedenen Organisationen)

Im modernen Alltag sind sozialwissenschaftliche Analysen, egal ob Meinungsforschung, Wahlprognosen oder neueste Jugendtrends gar nicht mehr wegzudenken. Die Prozesse zu verstehen und darstellen zu können, wird in der Soziologie auf wissenschaftlichem Level vermittelt. Besonders spannende Entwicklungen sind im internationalen Vergleich zu beobachten, wie der asiatischen Markt oder die kulturellen Gegensätze in Südamerika.

Weitere Informationen über die Berufschancen von Soziologen sind auf der Homepage des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V. zu finden.


Studienaufbau

Das Studium gliedert sich in ein dreistufiges Studienmodell. Es umfasst eine Einführungsphase im ersten Semester, eine Grundlagenphase, die eine Ausbildung in Form eines Überblicks und einer Vertiefung von grundlegenden Wissensbestandteilen der Soziologie in den Semestern zwei bis fünf bietet, sowie eine Studienabschlussphase im sechsten Semester, die vor allem die exemplarische Anwendung der erworbenen Fähigkeiten auf eine frei gewählte Fragestellung (Bachelorarbeit) beinhaltet.

In der Studieneingangsphase soll zum einen der Erwerb von Kompetenzen für ein erfolgreiches Studium (Selbstmanagement und wissenschaftliche Schlüsselkompetenzen) erreicht werden. Zum anderen wird eine grundlegende Orientierung und ein Überblick hinsichtlich der Themen, Problemstellungen und Fragestellungen der Soziologie gegeben.

In der Grundlagenphase erfolgt dann eine Einführung und erste Vertiefung in die unterschiedlichen Gebiete der Soziologie. Außerdem wird durch den Besuch von Veranstaltungen in Nebenfächern Orientierungswissen erworben, dass der Einordnung soziologischen Wissens, der Perspektivenerweiterung und der interdisziplinären Teamfähigkeit dient. In der Grundlagenphase muss ein mindestens achtwöchiges Praktikum abgeleistet werden.

In der Studienabschlussphase werden theoretische und empirische Kenntnisse vertieft und in Zusammenhang mit der das Studium abschließenden Bachelorarbeit dokumentiert.

Durch Wahlmöglichkeiten bei den Vertiefungsgebieten, den Modulen aus anderen Fächern und bei den studienbegleitenden Kursen haben die Studierenden Gelegenheit, ihrem Studium eine eigene Profilbildung zu geben.

Die Ausbildung in sechs Semestern umfasst schwerpunktmäßig folgende Bereiche:

  • Einführung in die wissenschaftlichen Arbeitsmethoden:
    Es umfasst z.B. die systematische Literatursuche, die Informationsaufbereitung, das Verfassen wissenschaftlicher Texte oder das Erlernen von Vortragstechniken.

  • Einführung in Nachbardisziplinen:
    Dazu gehören einführende Vorlesungen in wichtige Disziplinen mit sozialwissenschaftlicher Relevanz. Aus folgenden Bereichen werden drei gewählt.

  • Sozialpsychologie
  • Politikwissenschaft
  • Sozial- und Wirtschaftsgeographie
  • Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
  • Volkswirtschaftslehre
  • Medienwissenschaften
    Weiteres Thema sind die modernen Klassiker wissenschaftstheoretischen Denkens.
  • Allgemeine Soziologie:
    Beinhaltet die Grundlagen der Allgemeinen Soziologie und die entsprechende Vertiefung.
    Es werden Grundkenntnisse soziologischer Denkweisen und wissenschaftlicher Erklärungsstrategien und die Befähigung, ausgewählte Erklärungsstrategien selbständig anzuwenden, vermittelt.
    Die Theorierichtung "Erklärende Soziologie" ist von allen Soziologiestudenten zu belegen, zwischen den Theorierichtungen "Subjektorientierte Soziologie" und "Systemtheorie" kann gewählt werden.

  • Empirische Sozialforschung:
    Die Grundlagen der empirischen Sozialforschung umfasst die Bereiche der Methoden der empirischen Sozialforschung und die Vermittlung entsprechender anwendungsbezogener Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse.
    Des Weiteren werden spezielle Probleme und Techniken der empirischen Sozialforschung behandelt.

  • Spezielle Soziologien:
    Es werden Kenntnisse in soziologischen Vertiefungsgebieten vermittelt:

  • Bevölkerungs- und Migrationssoziologie
  • Soziologie des Raumes
  • Moderne Gesellschaften sowie
  • Arbeits- und Industriesoziologie
    Bevölkerungs- und Migrationssoziologie:
    Themen sind grundlegende Bevölkerungsprozesse (Generatives Verhalten und Mortalität, Heirat, Scheidung und Haushaltszusammensetzung, regionale und internationale Migration, Segmentation und Integration) erarbeitet.

    Soziologie des Raumes:
    Es wird die räumliche Organisation von Gesellschaften auf verschiedenen Aggregatebenen (der regionalen, der lokalen, der nationalstaatlichen und der globalen Ebene) thematisiert.

    Moderne Gesellschaften:
    Es erfolgt eine Einführung in Struktur- und Entwicklungsprobleme moderner westlicher Industriegesellschaften.

    Arbeits- und Industriesoziologie:
    Umfasst u.a. die Vermittlung

  • zentraler Begriffe, Theorien und Konzepte in Verbindung mit einem Überblick zur konzeptionellen, theoretischen und thematischen Fachentwicklung,
  • intensiver Kenntnisse empirischer Studien, die den Wandel gesellschaftlicher Arbeit an entscheidenden Stellen fokussieren,
  • eines Überblickes zum Wandel von Arbeit, Beruf, Beschäftigung, betrieblicher Organisation, gesellschaftlicher Regulierung von Arbeit und Vertretung der verschiedenen auf Arbeit bezogenen gesellschaftlichen Interessen,
  • von basalen informellen Kompetenzen, vor allem im Bereich Recherche, Textproduktion, Moderation und Präsentation.

  • Sozialstrukturanalyse:
    Bei der Einführung in die Sozialstrukturanalyse erhalten die Studierenden ein Überblickswissen über die Verteilung wichtiger sozialer Parameter in der deutschen Gesellschaft, Kenntnisse über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Sozialstruktur europäischer Gesellschaften sowie Anwendungsfelder der Sozialstrukturanalyse in verschiedenen Formen der Sozialberichterstattung.
    Weiterhin werden Kenntnisse über die theoretischen Grundlagen, die empirischen Ausprägungen und die Methoden der Analyse räumlicher Sozialstrukturen vermittelt.

  • Praktikum und Präsentations- und Moderationstechniken:
    Es ist ein berufsbezogenes Praktikum von mindestens acht Wochen in einem Anwendungsfeld der Soziologie zu absolvieren.

  • Bachelor-Arbeit:
    Die Bachelor-Arbeit besteht aus den Prüfungsleistungen:
  • Erstellung der Bachelor-Arbeit
  • Verteidigung der Bachelor-Arbeit

Bewerbung


Die Bewerbung ist Online unter https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew   möglich.
  
Weitere Informationen zur Immatrikulation: www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php



Beratungsmöglichkeiten

Fachstudienberatung

Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Institut für Soziologie
Dr. Susanne Rippl
09107 Chemnitz

Sitz: Thüringer Weg 9, Zimmer 011
Tel.: (0371) 531-32706
E-Mail: susanne.rippl@phil.tu-chemnitz.de


Zentrale Studienberatung

Technische Universität Chemnitz
Zentrale Studienberatung
09107 Chemnitz

Sitz: Straße der Nationen 62, Zimmer 046
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