Auf Grund der notwendigen Reduktion der Treibhausgase, endlicher Ressourcen fossiler Brennstoffe und der Problematik der Atomkraft zeichnet sich eine Veränderung der Energiebasis der Gesellschaft ab. Elektrische Energie kann und muss in der Zukunft letztlich regenerativ erzeugt werden.
Als Studienangebot der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik nähert sich der Bachelorstudiengang Regenerative Energietechnik der Problematik inhaltlich mit Fokus auf die elektrotechnischen Herausforderungen. Die dem Bachelorstudiengang Elektrotechnik entsprechende mathematisch–elektrotechnische Grundlagenausbildung wird durch Vermittlung ausgewählter Wissensgebiete aus dem Maschinenbau und der Elektrochemie ergänzt. Kern der Vertiefung besteht in den elektrischen Maschinen und Wandlern, der Leistungselektronik sowie der Regelungstechnik.
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 6 Semester | |
| Abschluss: | Bachelor of Science (B.Sc.) | |
| Studienbeginn: | in der Regel Wintersemester |
Der Arbeitsmarkt für die Absolventen des Bachelorstudienganges Regenerative Energietechnik ist sehr groß. Die Absolventen haben vielfältige Chancen, eine Einstellung auf dem deutschen oder internationalen Arbeitsmarkt zu finden. Die dynamisch wachsende Branche regenerative Energien hat erheblichen Bedarf an diesen Absolventen. Viele schnell wachsende kleine und mittelständische Firmen befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Absolventen des Bachelorstudiengangs sind aber nicht auf diese Branche begrenzt. Auch Großkonzerne wie Siemens und RWE starten Projekte zu regenerativen Energien. Sie brauchen dringend mehr Ingenieure, um den Bedarf an Fachkräften in Zukunft decken zu können.
Das Bachelorstudium Regenerative Energietechnik gliedert sich in drei Abschnitte:
Der Studiengang besteht aus folgenden Modulen mit insgesamt 180 LP, die in Plicht und Wahlplichtmodulen in 6 Semestern erworben werden:
1. Basismodule Mathematisch-physikalische Grundlagen
2. Basismodule Elektro- und informationstechnische Grundlagen
3. Basismodule Werkstofftechnische, mechanische und elektrochemische Grundlagen
4. Vertiefungsmodule
5. Fachübergreifende nichttechnische Module
6. Modul Praktische Ausbildung
7. Modul Bachelor-Arbeit
Die beiden ersten Basismodulkomplexe beinhalten die auch im Bachelorstudiengang Elektrotechnik gebotenen Lehrveranstaltungen zur Höhere Mathematik, Physik und Elektrotechnik.
Zu Punkt 3 zählen neben einigen Fächern aus dem Bachelor Elektrotechnik u.a. Lehrveranstaltungen zu Elektrochemischen Energiespeichern, der Fahrzeugenergietechnik und Leichtbaukonstruktion, die von den Fakultäten für Maschinenbau bzw. Naturwissenschaften eingebracht werden.
Zu den fachspezifisch vertiefenden Modulangeboten zählen als Pflichtfächer:
Die fachübergreifenden nichttechnischen Module orientieren auf breitere Kompetenzvermittlung in Richtung Softskills, Energierecht und –politik, Elektroenergiewirtschaft usw., haben aber im Vergleich zu den technischen Modulen einen deutlich geringen Umfang, da der Schwerpunkt bei diesem Studiengang auf der technischen Ausbildung liegt.
Die Module Praktische Ausbildung (mehrwöchiges Praktikum) und die abschließende Bachelorarbeit, die studienbegleitend im 6. Semester bearbeitet wird, sind durch eigenständige Arbeiten nach vorgegebenen Zielstellungen charakterisiert.
Perspektivisch ist vorgesehen, diesen Bachelorstudiengang durch einen entsprechenden Master zu ergänzen.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
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und Informationstechnik
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