Seit Beginn dieses Jahrzehnts zeichnet sich ab, dass Elektrofahrzeuge in der künftigen Mobilität der Gesellschaft eine große Rolle spielen werden. Aufgrund der notwendigen Reduktion der Treibhausgase und endlicher Reichweite fossiler Brennstoffe müssen neue Wege beschritten werden. Alle Firmen der Automobiltechnik haben umfangreiche Aktivitäten gestartet. Sie werden dafür eine Vielzahl von Ingenieuren benötigen. In diesem Zusammenhang ist es Ziel dieses Bachelorstudienganges, ein attraktives Angebot für eine entsprechenden Hochschulabschluss zu bieten, der mit den Bedürfnissen der technischen Entwicklung dieser Branche Schritt hält.
| Voraussetzung: | in der Regel allgemeine Hochschulreife | |
| Regelstudienzeit: | 6 Semester | |
| Abschluss: | Bachelor of Science (B.Sc.) | |
| Studienbeginn: | in der Regel Wintersemester |
Der Arbeitsmarkt für die Absolventen des Bachelorstudienganges Elektromobilität ist sehr groß. Die Absolventen der Vertiefungsrichtungen dieses Studiengangs haben vielfältige Chancen, eine Einstellung auf dem deutschen oder internationalen Arbeitsmarkt zu finden. Zum einen haben große deutsche Automobilfirmen wie Volkswagen, Daimler, BMW einen erheblichen Bedarf an diesen Absolventen, denn die Kernkompetenz verschiebt sich von der Verbrennungsmaschine zur Elektromaschine und deren Steuerung. Einige dieser Firmen haben Standorte in Sachsen gegründet bzw. ausgebaut. Aber auch Zulieferer wie Bosch, Continental, ZF und andere haben künftig im Zuge der Einführung von Elektroantrieben einen immensen Bedarf an Ingenieuren, dem dieser Studiengang nachkommen soll. Sie brauchen dringend mehr Ingenieure, um den Bedarf an Fachkräften in Zukunft decken zu können.
Das Bachelorstudium Elektromobilität gliedert sich in drei Abschnitte:
Der Studiengang besteht aus folgenden Modulen mit insgesamt 180 LP:
1. Basismodule Mathematisch-physikalische Grundlagen
2. Basismodule Elektro- und informationstechnische Grundlagen
3. Basismodule Werkstofftechnische, mechanische und elektrochemische Grundlagen
4. Vertiefungsmodule
5. Fachübergreifende nichttechnische Module
6. Modul Praktische Ausbildung
7. Modul Bachelor-Arbeit
Die beiden ersten Basismodulkomplexe beinhalten die auch im Bachelorstudiengang Elektrotechnik gebotenen Lehrveranstaltungen zur Höhere Mathematik, Physik und Elektrotechnik.
Zu Punkt 3 zählen neben einigen Fächern aus dem Bachelor Elektrotechnik u.a. Lehrveranstaltungen zu Elektrochemischen Energiespeichern, der Fahrzeugenergietechnik und Leichtbaukonstruktion, die von den Fakultäten für Maschinenbau bzw. Naturwissenschaften eingebracht werden.
Zu den fachspezifisch vertiefenden Modulangeboten zählen als Pflichtfächer:
Die fachübergreifenden nichttechnischen Module orientieren auf breitere Kompetenzvermittlung, in Richtung Softskills, Energierecht und –politik, Elektroenergiewirtschaft usw., haben aber im Vergleich zu den technischen Modulen einen deutlich geringen Umfang, da der Schwerpunkt bei diesem Studiengang auf der technischen Ausbildung liegt.
Die Module Praktische Ausbildung (mehrwöchiges Praktikum) und die abschließende Bachelorarbeit, die studienbegleitend im 6. Semester bearbeitet wird, sind durch eigenständige Arbeiten nach vorgegebenen Zielstellungen charakterisiert.
Es ist vorgesehen, diesen Bachelorstudiengang durch einen entsprechenden Master zu ergänzen.
| Die Bewerbung ist Online unter | https://sbservice.tu-chemnitz.de/onlbew möglich. |
| Weitere Informationen zur Immatrikulation: | www.tu-chemnitz.de/verwaltung/studentenamt/abt12/imm.php |
Fachstudienberatung
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Fakultät für Elektrotechnik
und Informationstechnik
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