Piraten Hochschulgruppe Chemnitz






Aktuelles

19.01.2012 19:00: Vortrag "Bestandsaufnahme Überwachungsstaat"

30.01. - 03.02.2012: Stura - Wahlen

Laut http://www.tu-chemnitz.de/stud/wahlen/ finden in diesem Zeitraum die Wahlen für die Stura-Mitglieder statt.

Amtszeit der gewählten studentischen Vertreter wird 01.04.2012 bis 31.03.2013.

Nur FSR-Mitglieder können Stura-Mitglieder wählen.

 

12.01.2012: Hochschulpolit. Stammtisch

Der FSR Phil. Fak. hatte zum hochschulpolitischen Stammtisch ab 20:00 Uhr im Mensa-Treff geladen.
Hierzu wurde die Piraten HSG, sowie folgende weitere Hochschulgruppen (HSG) eingeladen:

  • dielinke.SDS
  • Grüne Jugend
  • JuLis
  • Juso-Hochschulgruppe
  • RCDS

Der Stammtisch wurde kurzfristig abgesagt, da nicht alle HSG geantwortet haben.

10.-12.01.2012: FSR - Wahlen

Laut http://www.tu-chemnitz.de/stud/wahlen/ finden in diesem Zeitraum die Wahlen für die FSR´s statt.

Amtszeit der gewählten studentischen Vertreter wird 01.04.2012 bis 31.03.2013.

Die Piraten HSG fordert Dich auf, dein Wahlrecht wahrzunehmen. 

 

29.11.2011: Ergebnisse der Wahlen zum Senat, Erweiterten Senat, Fakultätsrat und der Gleichstellungsbeauftragten

Die Ergebnisse der Wahlen die vom 21.-23.11. stattfanden, wurden heute bekanntgegeben und können hier eingesehen werden:

 
Bald finden dann auch wieder FSR-Wahlen statt. Die Wahlvorschläge können noch bis 12.12.2011 in den einzelnen FSR-Büros eingetragen werden.
Die Wahlen hierfür finden laut
http://www.tu-chemnitz.de/stud/wahlen/doc/terminplan_fsr_2012.pdf
vom 10.-12.Januar 2012 statt.
 

25.11.2011: Bericht über das Treffen mit dem einem Vertreter der ZPA zur Aussprache über Datenschutz

Zwei Mitglieder der Piraten HSG haben sich am 25.11. mit einem Sachbearbeiter vom ZPA getroffen. 

 Die Piraten stellten die Frage, warum der sbservice der TU Chemnitz nicht einheitlich innerhalb der Fakultäten genutzt wird. Für manche Studiengänge ist es möglich sich dort für Prüfungen anzumelden sowie alle eigenen erhaltenen Noten einzusehen. In vielen Studiengängen ist dieser Service jedoch derzeit noch nicht verfügbar.
Als Antwort gab das ZPA an, dass der SBservice erst seit 2009 verfügbar ist und dass seither die Umstellung aus Zeitgründen sowie aufgrund technischer Schwierigkeiten noch  nicht überall erfolgt ist. Laut Angaben des ZPA können derzeit 59 Studiengänge der insgesamt über 200 Studiengänge (dabei bezeichnet "Studiengang" hier einen Studiengang mit einer bestimmten Prüfungsordnung) den vollen SBservice nutzen. Für Studienordnungen ab 2009 sei es folglich nur eine Frage der Zeit, bis der SBservice freigeschaltet wird. Ausgenommen hiervon sind die Magisterstudiengänge. Studierende, die nach Studienordnungen von vor 2009 immatrikuliert sind, können nur in den Genuss des vollen SBService kommen, wenn ihre Studienordnungen dies zulassen. Teilweise wurden damals derartige "Veröffentlichungen" nicht erlaubt.
Die Frage, warum die Umstellung nur stückweise, nicht aber für alle Studiengänge gleichzeitig erfolgt, wurde mit technischen Schwierigkeiten beantwortet. Es müsse stets erst testweise probiert werden, ob der Service für den einzelnen Studiengang funktioniere, so die Antwort.
Zu Beginn des vergangenen Sommersemesters konnten rund 25 % der Studierenden der TU Chemnitz den vollen SbService nutzen. Da die Zahl seitdem weiter gestiegen ist, schätzt das ZPA, dass der Anteil derzeit bereits über 33% beträgt.
Die Piraten stellten weiterhin die Frage, warum auf Prüfungen stets Name und Matrikel-Nr anzugeben sei. Datenschutztechnisch ist dies eigentlich nicht vertretbar. In manchen Studiengängen / bei manchen Prüfungen gehen Listen herum, die mit Name und Matrikel-Nr ausgefüllt werden müssen. Es besteht somit für "Vorratsdatenspeicher" unter den Studenten die Möglichkeit diese Listen mit dem Handy abzufotografieren um somit Auskunft über die Noten der Kommilitonen zu erhalten.
Das Prüfungsamt stellte zu dieser Problematik klar, dass es vom ZPA keinerlei Notwendigkeit gebe, solch eine Liste auszufüllen. Tatsächlich schickt das ZPA an jeden Prüfer eine Liste mit zugelassenen Studenten sowie deren Matrikel-Nummern. Aufgabe des Dozenten ist es dabei nur, die Anwesenheit des Studenten anhand seines Studentenausweises zu überprüfen. Der Sachbearbeiter des ZPA  betonte, dass anderweitiges Handeln der Dozenten nicht unterstützendswert sei, sowie dem ZPA gern gemeldet werden darf.
Dennoch besteht weiterhin die Notwendigkeit sowohl Name als auch Matrikel-Nr. auf die Klausuren zu notieren. Das ZPA begründet dies mit häufig auftretenden "Zahlendrehern", die dadurch überprüft würden. Der Vorschlag statt dem Name oder der Matrikel-Nr das Geburtsdatum niederzuschreiben wurde mit dem Vorwurf abgelehnt, dass dadurch noch mehr Daten möglicherweise öffentlich bekannt würden. Auch der Vorschlag das Dresdener System zu benutzen, in dem zusätzlich für jede Prüfung Prüfungs-Matrikel-Nr existieren, wurde abgelehnt. Dieses System würde die "echte" Matrikel-Nr der Studenten vor Kenntnis der Dozenten schützen. Verständlicherweise wäre dies ein Mehraufwand für das ZPA.  Außerdem wurde der Vorschlag als sinnlos erachtet.
Der Vertreter des ZPA wies des Weiteren darauf hin, dass mit der Einführung des vollen SbServices für diese Prüfungen kein Aushang im ZPA mehr erstellt würde. Dies biete weiteren Schutz vor Einsichtnahme anderer Studenten. Zum Zwecke des Zugriffs auf den SbService stellt das ZPA außerdem ein Terminal zur Verfügung. Der Rechner befindet sich am Eingang zum ZPA und bietet jedem Studenten die Möglichkeit vor Ort auf den SbService zuzugreifen. Sollte dieser Service stärker genutzt werden, wird das ZPA zukünftig auch mehrere dieser Terminals bereitstellen. Derzeit wird der Rechner jedoch kaum genutzt.
 
Die Piraten HSG bedankt sich für das angenehme Gespräch beim ZPA und hofft auf baldige Umsetzung des vollen SbServices in allen Studiengängen. Studenten seien darauf hingewiesen, dass sie sich gern sowohl an die Piraten HSG als auch an das ZPA wenden können, wenn weiterhin Listen mit Name und Matrikel-Nr ausgefüllt werden müssen.
 
 

22-23.11.2011: Wahlen zum Senat, Erweiterten Senat, Fakultätsrat und der Gleichstellungsbeauftragten

Die Wahlen zum Senat, Erweiterten Senat, dem Fakultätsrat und den Gleichstellungsbeauftragten finden derzeit statt.

Von 9:00 - 18:00 Uhr im Zimmer 2/N001

besteht die Möglichkeit Deine Stimme abzugeben!

Die Piraten HSG fordert Dich auf, dein Wahlrecht wahrzunehmen. 

 

 

18.11.2011: Mails an die StuRa und FSR, sowie an das ZPA

Als unsere erste Aktion als neugegründete politische Hochschulgruppe haben wir am 17.11.2011 zwei E-Mails verschickt, um Probleme anzugehen, die wir für wichtig erachten.

Die erste Mail verschickten wir an den Studenten-Rat und die Fachschaftsräte. Er  beinhaltet die Bitte, jegliche wichtige Dokumente, die die Hochschulpolitik betreffen, zeitnah öffentlich zugänglich zu machen.

 

 

Lieber Stura, liebe Fachschaftsräte,
 
wir, die Piraten-Hochschulgruppe Chemnitz, setzen uns für mehr Transparenz an  
unserer Universität ein.
Daher würden wir uns freuen, wenn Ihr für Studenten relevante Informationen zeitnah  
veröffentlicht. Als solche Informationen erachten wir u.a. die Einladungen/Termine  
für eure Sitzungen (inkl. Tagesordnung), die Protokolle eurer Sitzungen, evt. die  
Kalkulationen, insbesondere aber die Abrechnungen und Haushaltspläne.  
Beispielsweise wäre es schön, wenn ihr diese auf eurer Webseite publizieren könntet.  
Sicherheitsmechanismen, die vor dem Lesen die Zugehörigkeit zur Universität  
überprüfen, verstehen wir natürlich.
Solltet ihr diesen Vorschlag für nicht "umsetzbar" erachten, würden wir uns über  
eine kurze Stellungnahme freuen.
 
Vielen Dank Voraus!
 
Viele Grüße
die Piraten HSG
 
PS: lieber Stura, bitte fügt doch auf eurer Webseite den Link zu unserer Hochschulgruppe hinzu:
 
Die zweite Mail betraf den SBService, der sehr ungleichmäßig genutzt wird, sowie das Problem, das oftmals bei Prüfungen Matrikelnummer und Name zusammen angegeben werden müssen. Wir hoffen, dass das ZPA unsere Fragen beantworten kann.
 
Sehr geehrte Damen und Herren des Zentralen Prüfungsamtes,  
 
wir, die Piraten-Hochschulgruppe Chemnitz, setzen uns für mehr Datensparsamkeit an  
unserer Universität ein.
In diesem Zusammenhang würden wir uns freuen, wenn wir mit Ihnen in einem  
persönlichen Gespräch einige Fragen klären könnten.
Beispielsweise würde uns interessieren, warum innerhalb der Fakultäten der SBservice  
nicht einheitlich genutzt wird. Wir würden es unterstützen, wenn es für jeden  
Studenten möglich wäre mit seinem Login-Kennzeichen alle seine Noten auf einmal  
einsehen zu können.
Weiterhin stellt sich uns die Frage, warum die Notwendigkeit besteht bei Prüfungen  
stets eine Liste mit Name und Matrikel-Nr. auszufüllen. Eigentlich wurde die  
Matrikel-Nr. ja zum Schutz des Studenten vor Identifizierung eingeführt und verliert  
durch diese Praxis jegliche Bedeutung. Als Lösungsmöglichkeit würden wir hier gerne  
das in Dresden bereits benutzte System der zusätzlichen Prüfungsnummern diskutieren.  
 
Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch, würden wir uns sehr freuen.
 
Vielen Dank im Voraus.
 
Mit freundlichen Grüßen
die Piraten HSG