Studieren in Chemnitz. Wissen, was gut ist.






Chinesisch (zur Zeit nicht im Angebot)

Chinesisch lernen

Chinesisch ist in Chemnitz nicht nur die Sprache eines Landes, das Tausende von Kilometern entfernt liegt. Chinesisch hört man überall in der Hochschule, ob in der Mensa, in den Wohnheimen, in der Bibliothek oder im Rechnerpool, denn inzwischen studieren schon über 200 Chinesen an der TU, Tendenz steigend. So ist das fakultative Lehrangebot auch zunächst darauf ausgerichtet, sich mit den hier anwesenden Studenten verständigen zu können, etwas über sich zu erzählen und etwas über den anderen zu erfahren. Chinesisch ist - abgesehen von der aufwendig zu erlernenden Schrift - eine der einfachsten Sprachen der Welt, ohne Zeiten und ohne Flexionen. Daher kann die Verständigung über einfache Sachverhalte relativ schnell erreicht werden.

HSK-Prüfung

Da Chinesisch kein Zertifikatskurs ist, kann lediglich die Teilnahme an den Kursen bescheinigt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, zur einmal jährlich am Chinesischen Zentrum in Hannover stattfindenden Prüfung zur Feststellung chinesischer Sprachkenntnisse (Hanyu shuiping kaoshi, kurz HSK) zu fahren, die auf unterschiedlichen Niveaustufen - Elementar-, Grund- und Mittelstufe - durchgeführt wird und ab der Grundstufe ein reguläres Studium in China ermöglicht. Daneben wird das Zertifikat auch bei Bewerbungen gern gesehen.

Chinesisch-Deutscher Club

Das Chinesisch-Angebot beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Teilnahme an einem Sprachkurs, sondern beinhaltet auch die Möglichkeit, beim zweiwöchentlich stattfindenden Chinesisch-Deutschen Club in lockerer Atmosphäre Chinesen kennenlernen zu können oder etwa im Rahmen des Patenprogramms des IUK (früher Akademisches Auslandsamt) neuangekommenen Chinesen beim Einstieg zu helfen, ihnen Chemnitz und Umgebung nahezubringen oder ihnen einen Einblick in eine deutsche Familie zu ermöglichen. Umgekehrt kommt man vielleicht in den Genuss von Einladungen zu selbstgekochtem chinesischen Essen oder erfährt etwas über Alltag und Feste in China.

Immer wieder freitags...

...trifft man sich von 9 Uhr bis 14.30 Uhr zum Chinesischkurs. Ein Anfängerkurs beginnt jeweils im Wintersemester und findet meist von 9 bis 11 Uhr statt. Ab dem zweiten Lernjahr bestehen zwei verschiedene Angebote (11-12.30 Uhr und 13 - 14.30 Uhr) auf unterschiedlichem Niveau, an denen jeder entsprechend seinen zeitlichen und sprachlichen Möglichkeiten teilnehmen kann, wodurch man zum Beispiel auch vier Wochenstunden belegen kann. Durch diese Wahlmöglichkeiten sowie durch Kontakte zu Chinesen kann man ein individuelles Lerntempo wählen. Links zu weiteren Informationen über Sprachsoftware für Chinesisch finden sich auf der Homepage des Chinesisch-Deutschen Clubs.

Wenn es Fragen gibt...

...stehen als Ansprechpartner für den Club Jörg Nestler (Homepage/Programm) und Helmar Gropp (Inhaltliche Planung/Termine) zur Verfügung. Juliane v. Hinüber vermittelt gerne Patenschaften zwischen Deutschen und Chinesen - auch an Leute, die kein Chinesisch lernen. Neben einer Einführung im Rahmen des Unterrichts erhält man Hilfestellung bei der Benutzung der Lernsoftware auch direkt im Medienzentrum durch einen erläuternden Text. Für alle anderen Fragen, etwa zu Kurszeiten, -inhalten und -materialien, stehe ich selbst gerne zur Verfügung, entweder während der Unterrichtszeiten oder per eMail

Barbara Drinhausen
Lehrbeauftragte für Chinesisch