Pech und Glück liegen auf der Matte eng beieinanderChemnitzer Männer erkämpften 3. Platz bei Deutschen Hochschulmeisterschaften im Judo
Vor Erschöpfung und Kraftlosigkeit war ihnen die Freude über den hart erkämpften dritten Platz bei den diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaften der Mannschaften im Judo kaum anzusehen, der Studenten-auswahl der Männer der Chemnitzer Uni. Das Universitätssportzentrum führte im Juni im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes (ADH) diese Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Rektors der Technischen Universität Chemnitz Prof. Dr. Christian von Borczyskowski durch. 22 Mannschaften, 8 Frauen- und 14 Männermannschaften aus der gesamten Bundesrepublik nahmen daran teil. Darunter waren auch zwei Teams der TU Chemnitz. Waren auch nur wenige Zuschauer in das Chemnitzer Sportforum gekommen, so wurde bereits ab Wettkampfbeginn mitgezittert, jede Mannschaft angefeuert und sich über erfolgreiche Aktionen gefreut. Denn das Niveau des Wettkampfes war hoch. Als Favorit galt von Anfang an die Männermannschaft aus Leipzig, die unter anderem an der Studenten-olympiade auf Mallorca teilnimmt. Sie entschieden den Finalkampf gegen die Mannschaft aus Greifswald auch für sich. Die Männermannschaft der TU Chemnitz traf im Kampf um Platz 3 auf die Männer der Bauhaus-Universität Weimar. Dabei gingen die Chemnitzer bis an ihre Leistungsgrenze und setzten sich am Ende ganz knapp gegen die Thüringer durch. Damit waren die Chemnitzer Judokas weit besser als erwartet. Wie Potsdam konnten sie für Platz 3 bei der Siegerehrung einen Pokal entgegennehmen, der von der TU Chemnitz gestiftet wurde. Am Abend wurde dieser Erfolg natürlich noch lange und gebührend gefeiert. Begeistert waren die Kampfsportler übrigens auch von dem Können der Cheerleader vom BSC Chemnitz, die mit anspruchsvollen Tänzen die Meisterschaft umrahmten. Die Frauenmannschaft der Uni Chemnitz hatte bereits im ersten Kampf Pech. Denn schon hier musste eine Sportlerin auf Grund einer Verletzung ausscheiden. Dieses Besetzungsproblem machte den Frauen aus Sachsen zu schaffen und ließ sie, wie auch die Frauen aus Leipzig, auf Platz sieben landen. Erhofft hatten sich die Chemnitzer Frauen Platz fünf. Der erste Platz ging an Göttingen. Auf den weiteren Plätzen folgten Berlin und Saarbrücken. Die nächsten Einzelmeisterschaften im Judo finden im nächsten Jahr in Karlsruhe und die der Mannschaften in Halle oder Heidelberg statt. Sandra Hoffmann |
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