Verdiente Ehrung für einen gestandenen Konstrukteur

Privatdozent Dr. Herbert Gropp wurde der Titel "Außerplanmäßiger Professor" verliehen

BILDProf. Dr. Herbert Gropp leitet das Forschungsgebiet der dynamisch belasteten Pressverbindungen

Für seine in über 30 Jahren erbrachten ausgezeichneten fachlichen Leis-tungen in Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Konstruktionstechnik wurde Privatdozent Dr.-Ing. habil. Herbert Gropp im Juni 1999 vom sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, der Titel "Außerplanmäßiger Professor" verliehen.

Nach Abschluss seines Studiums als Diplomingenieur für Werkzeugmaschinenkonstruktion an der damaligen TH Karl-Marx-Stadt und anschließender dreijähriger Industrietätigkeit als Konstrukteur begann Herbert Gropp 1968 seine Tätigkeit an der Professur Maschinenelemente der heutigen TU Chemnitz. Er arbeitete in Lehre und Forschung als wissenschaftlicher Assistent, Oberassistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter.

1975 erfolgte seine Promotion mit "summa cum laude" und 1997 seine Habilitation. 1999 erhielt er die venia legendi und den Titel Privatdozent.

Seit 1969 bearbeitet und leitet er das Forschungsgebiet der dynamisch belasteten Pressverbindungen. Seine Forschungsergebnisse fanden in seiner Dissertation, Habilitation, über 40 Veröffentlichungen, über 50 Forschungsberichten, 8 Patenten, zahlreichen Vorträgen und sehr vielen erfolgreichen industriellen Anwendungen, zum Beispiel in der Athener Metro, ihren Niederschlag.

Prof. Gropp hat mit seinen außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen in der Fachwelt höchste Anerkennung gefunden und wesentlich zum Ansehen der TU Chemnitz beigetragen.

Prof. Dr. Peter Tenberge
Inhaber der Professur Maschinenelemente


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HTML-Version von Ralph Meyer, 09. November 1999