Die Nächte der Cabiria

nach Federico Fellini

Uraufführung

von Michael Kliefert und Herbert Olschok

am Schauspiel Chemnitz Regie: Herbert Olschok

Cabiria ist eine unscheinbare Prostituierte aus Rom, Ende der 50er Jahre.

Ihre Geschichte ist schlicht und doch ist sie von allegorischer Größe, denn sie handelt von einer Zentralmacht im Schicksal des Menschen: der Liebe.

Sie verlangt nach dem scheinbar Einfachsten, nach einem Mann und einem Zuhause.

Ihr Alltag ist der Straßenstrich, hier träumt sie den großen Traum vom kleinen Glück.

Wieviel Glaube, Hoffnung braucht der Mensch? Wieviel Lüge gehört zum Leben?

Himmel und Hölle liegen auf Cabirias Wegen nahe beieinander.

Trotz zahlreicher Enttäuschungen und Demütigungen durch die Männer hört sie nicht auf, zu hoffen.

Was sie kostbar macht, kostet sie fast das Leben.

"Die Nächte der Cabiria" ist eine wunderbare Ballade über das Leben und den Lebensmut, den es dazu braucht.

BILDCabiria bei der Prozession zur Madonna der heiligen Liebe

BILDCabiria tröstet den Lahmen

BILDCabiria sucht ihren Freund Giorgio

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HTML-Version von Ralph Meyer, 22. Oktober 1998