Begabtenförderung durch Johannes-Kepler-Gymnasium und TU Chemnitz

Alexander Weise (r.) vom Kepler-Gymnasium Chemnitz erläutert mit zwei Mitschülern Aufbau, Steuerung und Regelung des Modells einer Sechsachs-Werkzeugmaschine der Bauart Hexapod, für die beim Regionalwettbewerb Jugend forscht ein 1. Preis im Fachgebiet Technik vergeben wurde
(HR) Bereits seit Oktober 1995 gibt es zur Förderung von begabten Schü-lern auf den Gebieten Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften zwischen dem Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasium und der TU Chem-nitz eine Rahmenvereinbarung.
Die vertiefte Ausbildung am Kep-ler-Gymnasium beginnt in den Klassenstufen 5 und 6 im Fach Mathematik, in den Klassenstufen 7 und 8 wird sie auf naturwissenschaftliche Fächer und Informatik ausgedehnt. Die Schüler erwerben vertiefte Kenntnisse in den Fachwissenschaften und trainieren sich im selbständigen Erarbeiten und Darbieten von Unterrichtsinhalten. Die Klassenstufen 9 und 10 dienen der Festigung erworbener Fähigkeiten, außerdem wird die vertiefte fachwissenschaftliche Ausbildung fortgeführt. In der gymnasialen Oberstufe wird die vertiefte Ausbildung in profilspezifischen Leistungskursen fortgesetzt. Daneben nimmt die Anfertigung einer Facharbeit einen zentralen Platz ein, die in einjähriger wissenschaftlich-praktischer Arbeit zu erbringen ist. Hierbei werden die Schüler von Mitarbeitern der TU Chemnitz unterstützt.
Im außerunterrichtlichen Bereich können die Schüler an speziellen
Fördermaßnahmen teilnehmen, wie zum Beispiel am Korrespondenzzirkel Mathematik des Regierungsbezirkes Chemnitz oder an der individuellen Spitzenförderung durch Mitarbeiter der TU Chemnitz.
Auch bei der Vorbereitung auf Olympiaden und Wettbewerbe
eignen sich die Schüler spezifische Kenntnisse in speziellen Fachgebieten an. Neben Mathematik und Naturwissenschaften gehören auch Fremdsprachen dazu. Zahlreiche Preisträger nationaler und internationaler Olympiaden in Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik lernten an dieser Schule. Jüngstes Erfolgsbeispiel: Beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" 1998 erhielten fünf Arbeiten von Schülern des Kepler-Gymnasiums einen 1. Preis. Internationale Verbindungen in Form regelmäßiger Schüleraustauschprogramme bestehen zu Schulen in den USA und Frankreich.
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