Chemieclub "Julius Adolph Stöckhardt": Schüler lernen und experimentieren an der Uni

Viel Rauch und Knallerei auf dem Unihof: Die Teilnehmer an der Konsultation des Stöckhardt-Chemieclubs im Oktober 1997 staunten nicht schlecht, wie heftig eine aluminothermische Reaktion abläuft.
(HR) Der seit 1982 an der Technischen Universität Chemnitz bestehende Chemieclub "Julius Adolph Stöckhardt" hat sich die Förderung interessierter und begabter junger Chemiker der Klassen 9 bis 12 zur Aufgabe gestellt.
Gemeinsam mit dem Oberschulamt Chemnitz werden unter der Regie des Instituts für Chemie der TU Chemnitz jährlich mehrere Vorlesungen, Seminare und Übungen durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten nach jeder Konsultation eine Aufgabenserie, deren Lösung sie zur Korrektur einsenden. Im Mittelpunkt eines mehrtägigen Praktikums in den Laboratorien der Technischen Universität, welches einmal pro Schuljahr durchgeführt wird, steht das chemische Experimentieren.
Das Interesse der Schüler sowie die Bereitschaft zur Mitarbeit sind sehr hoch, da die an der Chemnitzer Universität bestehenden Voraussetzungen oft weit über die Möglichkeiten an den Schulen hinausgehen.
Neueinsteiger bewerben sich bitte schriftlich, am besten vor Schuljahresbeginn, bei Dr. Klaus-Peter Kerber, Lichtenwalder Straße 15,
09131 Chemnitz oder direkt am Institut für Chemie der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Unkosten tragen die Teilnehmer selbst.
Weitere Veranstaltungen des Chemnitzer Chemieclubs Julius Adolph Stöckhardt im Schuljahr 1997/98
21. März 1998
Chemie der Abfallvermeidung,
-verwertung und -entsorgung
23. Mai 1998
Wasser- und Gewässeranalyse
27. bis 31. Juli 1998
Praktikum
"Experimentelle anorganische Chemie"
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