Universitäts-Chipkarte bald in Chemnitz?

An der Technischen Universität Chemnitz bereitet derzeit eine aus Studenten, Mitarbeitern und Wissenschaftlern bestehende Arbeitsgruppe die Einführung einer sogenannten Universitäts-Chipkarte (kurz: TUC-Card) vor. Die Vorteile einer solchen Karte liegen auf der Hand: Zum einen können Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet werden, was zu Kosteneinsparungen und zu einer Verbesserung des Services für die Studenten führt. Zum anderen läßt sich das Kartensystem als multifunktionales Medium für beinahe alle Universitätsbereiche (z.B. Bibliothek, Rechenzentrum etc.) bis hin zum Studentenwerk ausbauen. Die Arbeitsgruppe ist sich jedoch auch der Probleme bewußt, die mit der Einführung einer solchen neuen Technologie zusammenhängen. An erster Stelle ist hier der Datenschutz zu nennen, welcher gewährleistet werden muß. Umfangreiche Sicherheitsmechanismen des Chipkartenbetriebssystems sollen sicherstellen, daß die auf der Chipkarte gespeicherten Daten nur von dazu berechtigten Personen und Anwendungen gelesen werden können. Weiterhin wird versucht, möglichen Akzeptanzproblemen durch Information und Einbeziehung aller Zielgruppen frühzeitig zu begegnen. Dazu ist z.B. die Beteiligung aller interessierten Studenten an der Erprobung der Chipkartenterminals im Frühjahr und Sommer diesen Jahres vorgesehen.

Weitere Informationen zur TUC-Card werden demnächst im Internet verfügbar sein.

Dipl.-Kfm. Ingo Winkler
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften


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HTML-Version von Ralph Meyer, 25. März 1998