TU Spektrum 1/1995
* Magazin der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau *
INTERNA
Neuer Pressesprecher
Dipl.-Ing. Mario Steinebach
(Hä) Seit dem 01. Januar 1995 hat Dipl.-Ing. Mario Steinebach die
Leitung der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und damit die Aufgabe des Pressespechers der TU Chemnitz-Zwickau übernommen.
Mario Steinebach wurde am
02. Mai 1964 in Eisenach geboren. Nach dem Abitur begann er 1983 an der damaligen TH Karl-Marx-Stadt ein Maschinenbaustudium und diplomierte im Jahr 1988. Bereits während seiner Studienzeit betätigte sich Mario Steinebach als Chefredakteur der Studentenzeitung "Clubzeit". Nach dem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Forschungsgruppenleiter am Lehrstuhl "Fertigungslehre" bei Prof. Dr. Holger Dürr tätig. Nebenberuflich arbeitete Mario Steinebach als freier Mitarbeiter der "Freien Presse" Chemnitz sowie des Verlages "moderne industrie" in Landsberg. Im Juni 1994 wechselte Mario Steinebach in die zentrale Universitätsverwaltung und leitete dort die Abteilung Technologietransfer. Parallel dazu übernahm er von Juli 1994 bis Dezember 1994 bereits kommissarisch die Aufgaben des Pressesprechers.
Befragt nach dem Schwerpunkt seiner zukünftigen Tätigkeit antwortet der neue Pressesprecher: "Gemeinsam mit den Mitarbeitern meiner Abteilung und den Mitgliedern der Kommission Öffentlichkeitsarbeit werde ich alles daran setzen, daß die Uni auch über die Region hinaus bekannter wird. Dafür benötigen wir natürlich die Kooperationsbereitschaft aller TU-Angehörigen."
In seiner Freizeit hat sich Mario Steinebach neben dem Tourismus dem Fasching verschrieben. So ist er seit mehr als einem Jahr Vizepräsident und Pressesprecher des 1. Akademischen Faschingsclubs Chemnitz.
Chemnitzer Uni im weltweiten Informationssystem "Internet"
Neuerdings ist auch das "TU-Spektrum" im WWW zu lesen. Über die Uni-Homepage erreicht man die neuesten
Ausgaben. Der Dank gilt Frank Richter vom Universitätsrechenzentrum, der Texte und Fotos an die richtige Stelle brachte.
In Sydney sitzt ein Wissenschaftler an seinem Computer und schaut sich Bilder von der Chemnitzer Uni an. Zur gleichen Zeit plant ein Student in Oslo eine Reise durch Deutschland, die ihn auch nach Chemnitz führen wird. So informiert er sich per Rechner über die Sehenswürdigkeiten in der sächsischen Stadt. Was hier noch wie eine ferne Vision von der in letzter Zeit stark in den Vordergrund gerückten Datenautobahn ist, wird heute so schon angewendet.
Die mit dem Computernetz "Internet" verbundenen Rechner in der ganzen Welt haben die Möglichkeit, in dieser Weise Informationen bereitzustellen. Die Bezeichnung: World Wide Web (WWW), heißt so viel wie weltweites Netz. Mit einem entsprechenden Programm ist es dem Computernutzer möglich, an die gewünschten Informationen zu kommen, ohne daß er manchmal weiß, wo sich die Daten konkret befinden. Die Informationen beschränken sich nicht nur auf Text, sondern auch auf Bilder, Töne und sogar Videosequenzen.
Dies geht natürlich oft weit ins Detail. Einige Zeitschriften - wie ein deutsches Nachrichtenmagazin - stellen ihre Artikel auf diese Art weltweit zur Verfügung. Leserbriefe gehen gleich als elektronische Post zurück. Es ist zum Beispiel in Chemnitz auch möglich, schon am frühen Morgen eine Zeitung aus San Francisco bequem am Computer zu lesen.
Auch an der Chemnitzer TU bietet das Universitätsrechenzentrum WWW seit reichlich einem Jahr an. Über Rechner der Bildungseinrichtung, davon vier öffentliche, oder das Studentennetz in den Wohnheimen kann das Informationssystem angesprochen werden. So macht sich der Student, Mitarbeiter oder Professor mit Leuten auf allen Kontinenten bekannt. Gleichzeitig bietet sich die Chance, Informationen viel schneller zu bekommen. Das "Holen" eines wissenschaftlichen Artikels dauert oft nur noch eine Viertelstunde.
Klar, daß sich auf diese Art auch einheimische Firmen ins Gespräch bringen wollen. Über die sogenannte Homepage der TU sind Daten von Chemnitzer Unternehmen zu bekommen. Wer selbst vom heimischen Computer aus an weltweite Informationen kommen will, braucht ein Modem, von dem aus er sich über die Telefonleitung ins Internet einwählt.
Dipl.-Inf. Jens Zeidler, Fakultät für Informatik
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Ralph Meyer, 7. April 1995