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Seit Beginn des Jahres 2002 ist Prof. Dr. Arved Hübler,
Inhaber der Professur Printmedientechnik an der TU Chemnitz,
Gouverneur des International Council for Computer Communication
(ICCC). Das internationale Gremium mit Hauptsitz in
Washington, D.C. existiert seit 1972. Im ICCC sind alle
Regionen der Welt vertreten. Seine Mitglieder aus Industrie,
Forschung und Regierungsorganisationen, die mit dem
Gebiet der Computer-Kommunikation beschäftigt sind,
wollen die Zukunft der globalen Kommunikation |
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mitgestalten. Dafür erforschen und beraten die Mitglieder
des ICCC die sozialen, kulturellen und ökonomischen Einflüsse
von Computer-Kommunikation.
Hübler, Direktor des Instituts für Print- und Medientechnik
an der TU, ist einer von mehr als 100 gewählten Gouverneuren
des Councils. Die Gouverneure unterstützen die Arbeit
des ICCC durch ihre Mitgliedschaft in den verschiedenen
Komitees des Gremiums. Hübler wird sich insbesondere mit
Fragen der Forschung im Bereich neuer Medientechnologien
beschäftigen. |
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Foto: Christine Kornack |
| (AF)
Er gehört zu den weltweit führenden Experten auf dem
Gebiet der optischen Datenübertragung: Prof. Dr. Banmali
S. Rawat, Professor of Optical Communication and Microwaves
an der State University of Nevada im amerikanischen
Reno. Bis Mitte August 2002 verlegte er seinen Arbeitsplatz
aus den USA nach Chemnitz und forschte als Gastwissenschaftler
in den Hightech-Laboren des Zentrums für Mikrotechnologien
(ZfM) der Technischen Universität.
Mitgebracht hatte der gebürtige Inder auch zwei seiner
besten Masterstudenten, Bahuguna Rashmi und Sachin Singh.
Beide stammen ebenfalls aus Indien und verbringen bis
Ende September ein Forschungssemester im ZfM, das zu
einem der modernsten universitären Forschungseinrichtungen
in Deutschland zählt. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten
zur Nutzung von Mikro- und Nanotechnologien für die
optische Datenübertragung nutzen sie in den Laboren
der Chemnitzer Uni die Fabrikationsanlagen für mikromechanische
und mikroelektronische Komponenten, um insbesondere
Mikrospiegel auf die Probe zu stellen. "Uns geht es
um eine stetige |
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Miniaturisierung in der Mikro- und Optoelektronik sowie
in der Mikrosystemtechnik, und dafür wurden uns am Zentrum
für Mikrotechnologien sehr gute Arbeitsbedingungen geboten",
so Prof. Dr. Banmali Rawat.
Um den Chemnitzer Kollegen einen Einblick in die aktuelle
Forschung des namhaften US-Professors zu gewähren, wurde
Mitte Juli an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
ein Kolloquium veranstaltet, in dem Prof. Rawat die
eigenen Arbeiten mit neuen Technologien wie WDM (wavelength
division multiplexing) und DWDM (dense wavelength division
multiplexing) vorstellte, die bald die elektronische
Kommunikation rund um den Globus revolutionieren könnten.
Sein wissenschaftlicher Ansatz: Indem mehrere Wellenlängen
zur optischen Vermittlung von Daten genutzt werden,
lassen sich sehr hohe Übertragungsraten erreichen. Gegenwärtig
liegen Datenraten von 40 bis 160 Gigabit pro Sekunde
im Bereich des Möglichen. Angestrebt werden Übertragungsraten
von einem Terrabit pro Sekunde. Diese leistungsstarke
und schnelle Technologie bietet sich beispielsweise
für eine Highspeed-Übertragung im Internet an. |
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Prof.
Banmali S. Rawat diskutiert mit seinen Masterstudenten
Bahuguna Rashmi (li.) und Sachin Singh (r.) die Funktionsweise
der im Chemnitzer Zentrum für Mikrotechnologien (ZfM)
hergestellten Mikrospiegel und deren Anwendbarkeit für
die optische Datenübertragung.
Foto: Wolfgang Seckel |