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Bernd Luderer:
Starthilfe Finanzmathematik, Zinsen - Kurse -
Renditen / Stuttgart; Leipzig;
Wiesbaden: Teubner, 2002,
ISBN 3-519-00346-5,
Preis: 15,90 Euro
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(MSt) Die
Finanzmathematik erlebt derzeit weltweit eine stürmische
Entwicklung. Neben klassischen Feldern wie Zins- und Zinseszinsrechnung
sowie Renten-, Tilgungs- und Kursrechnung haben sich auch
neue Gebiete herausgebildet. Dazu gehören beispielsweise
Methoden zur Bewertung von Aktien und zur Prognose von
Aktienkursen. Außerdem ist die Finanzmathematik
die Grundlage für die Versicherungsmathematik und
für das Bausparen.
Um sich in diesem Spezialgebiet der Mathematik möglichst
schnell zurechtzufinden, hat der Chemnitzer Wirtschaftsmathematiker
Prof. Dr. Bernd Luderer gemeinsam mit dem Teubner Verlag
eine "Starthilfe Finanzmathematik" entwickelt.
Ohne allzu sehr ins Detail zu gehen, bringt der Finanzexperte
der Technischen Universität Chemnitz dem Leser auf
108 Seiten grundlegende Formeln, Methoden und Ideen der
klassischen Finanzmathematik näher. Aber auch Abschreibungen,
Investitionsrechnung und |
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Renditeberechnung werden behandelt. 79 praktische
Beispiele machen das Buch sehr anschaulich. Wer also
über durchschnittliche mathematische Schulkenntnisse
verfügt, für den ist das Buch eine wahre Starthilfe
in die Welt der Finanzmathematik. Unbedingt lesenswert
ist das Vorwort, in dem der Autor den Lesern sehr einfühlsam
die Angst vor Polynomgleichungen nimmt und den Taschenrechner
als ständiges Hilfsmittel wieder "salonfähig"
macht. Das Buch von Prof. Luderer wendet sich insbesondere
an Schüler der oberen Klassenstufen in Wirtschaftsgymnasien
und an Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Studienrichtungen.
Aber auch für Finanzberater und Mitarbeiter von
Geldinstituten wird das Buch ganz sicher von Nutzen
sein.
Weitere Informationen: TU Chemnitz, Fakultät für
Mathematik, Professur Wirtschaftsmathematik, Reichenhainer
Straße 41, 09107 Chemnitz, Prof. Dr. Bernd Luderer,
Telefon (03 71)5 31 - 21 53, Fax (03 71)5 31 -
40 49, E-Mail luderer@mathematik.tu- chemnitz.de
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Kathrin Fischer, Absolventin der
TU Chemnitz, wünscht sich, dass ihr Buch nicht
nur zum Stöbern, sondern auch zum Weiterlesen animiert.
Foto: privat
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(VTZ) "Es war die Nachtigall und nicht die Lerche",
beteuert Julia ihrem geliebten Romeo, um ihn von der
Möglichkeit zu überzeugen, das gemeinsame
Schäferstündchen noch etwas auszudehnen. Mit
"Sein oder nicht Sein" leitet Hamlet seinen
Monolog im dritten Akt ein. "Mein Königreich
für ein Pferd" bietet Richard III. Das eine
oder andere Shakespeare-Wort kennt wohl jeder. Und bei
manchen ahnt man vielleicht sogar noch, wo sie auftauchen.
Doch wie schaut´s damit aus: "Wer heiratet,
ist ein Narr." - Ja, auch das ist Shakespeare
und wer jetzt wissen will, wo diese Weisheit geschrieben
steht, der sei auf "Reclams Lexikon der Shakespeare-Zitate"
verwiesen.
Katrin Fischer, eine Absolventin der Technischen Universität
Chemnitz, hat die Aufgabe übernommen, Shakespeare-Zitate
zusammenzutragen. Über 2.000 mehr oder weniger
geflügelte Worte hat die ehemalige Studentin der
Anglistik und Germanistik ausfindig gemacht in den Werken
des englischen Klassikers. "William Shakespeare
hat die Welt um so viele sprichwörtliche Redensarten
bereichert, dass er darin wohl nur noch von der Bibel
übertroffen wird", erklärt Fischer, die
von 1998 auch für zwei Jahre wissenschaftliche
Mitarbeiterin der Chemnitzer Amerikanistik war.
Werke wie "Othello" oder "Was ihr wollt"
erwiesen sich als Steinbrüche für Sprücheklopfer,
Dramen-Titel wie "Viel Lärm um nichts"
oder "Ende gut, alles gut" gingen sogar
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selbst in den Volksmund ein. Unter gut 400 alphabetisch
sortierten Stichworten hat Fischer nun Bekanntes und
Unbekannteres aus Shakespeares Munde sortiert. Die Idee
dazu kam ihr im Frühjahr 1998, natürlich bei
der Lektüre. "Ich war fasziniert von den Weisheiten,
Lebensregeln und guten Ratschlägen, die man bei
Shakespeare findet. Und dann dachte ich mir, dass man
das eigentlich mal zusammenfassen müsste. Und weil
es ein Lexikon noch nicht gab, habe ich das Projekt
Reclam vorgestellt, die sofort akzeptiert haben",
erklärt sie die Ursprünge des jetzt fertigen
Buches.
Das Lexikon soll ihrer Ansicht nach mehrere Funktionen
erfüllen. Zum einen kann es natürlich Menschen,
die Reden schreiben müssen, Inspirationen oder
einfach nur das passende Zitat liefern. Wichtiger für
Fischer aber ist es, dass das Buch zum Stöbern
und Schmökern verführt. Letztendlich soll
es aber "die Lust zum Weiterlesen wecken und den
Leser ermuntern, den ein oder anderen Originaltext zur
Hand zu nehmen." Dazu hat sie nicht nur die deutschen
Übersetzungen angeführt, sondern auch die
englischen Ursprungsstellen. Ergänzt wird dies
alles durch Hinweise, wo die jeweiligen Zitate zu finden
sind. "Wer heiratet, ist ein Narr" steht im
Übrigen unter dem Stichwort "Heirat".
Der Satz stammt aus dem Drama "Julius Cäsar".
Aber: Wer stellte die Frage in der Überschrift?
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