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Das führte dazu, dass Ludwigsburg schließlich
vor den Chemnitzerinnen landete. Die Rand- Stuttgarter
nahmen Ihr Aufstiegsrecht in die erste Bundesliga jedoch
nicht war. Das wäre die Chance für die BV
gewesen, aber das Geld ist nicht da ... Es kommt aber
noch schlimmer: Die Damen werden in die Regionalliga
zurückgestuft. Allerdings wollen die Spielerinnen
außerhalb der BV TU um ihren Zweitligaplatz kämpfen.
Sportlich gesehen war also die Saison 2001/02 recht
erfolgreich. Und das hätte sich fortsetzen können.
Die neue Sporthalle am Hartmannplatz ist fertig. Sie
fasst 2.000 Zuschauer und könnte Ort für doppelt
mitreißenden Basketball in der zweiten Bundesliga
sein. Aber es zogen dunkle Wolken am Chemnitzer Basketballhimmel
auf. Die schlechte wirtschaftliche Situation macht auch
vor den einheimischen Korbjägern nicht Halt. Der
Etat für die neue Spielzeit würde einschließlich
eines Minus aus der alten Saison mehr als 300.000 Euro
betragen. Diese Summe kann nicht aufgebracht werden.
So kam es zum erwähnten Zweitliga-Aus der Frauen.
So verringert sich der aufzubringende Haushalt auf eine
Viertelmillion Euro. Die Lizenzunterlagen für die
Herren wurden inzwischen abgegeben.
Auch im Präsidium gibt es Probleme. Präsident
Thomas Hermsdorfer (CDU- Landtagsabgeordneter und Kandidat
für den Bundestag) sowie Manager Berthold Brehm
(Chemnitzer Bürgermeister) wollten planmäßig
zurücktreten. Zur Mitgliederversammlung im April
fanden sich keine Kandidaten, die sie ablösen könnten.
So machen beide vorläufig weiter. Sie werden durch
die neu gewählten Detlef Müller (SPD-Fraktionschef
im Chemnitzer Rathaus), der als Vizepräsident agiert,
und Raik Fischer (Sportmarketingexperte) tatkräftig
unterstützt.
Dr. Jens Zeidler
Professur für Künstliche Intelligenz
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