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Heftnummer
  TU Spektrum  
   
         

Ehrung für Produktionstechniker

Dr. Dieter Weidlich wurde der Titel "Außerplanmäßiger Professor" verliehen

(HR) Am 18. April 2002 wurde Dr. Dieter Weidlich der Titel "Außerplanmäßiger Professor" durch den
Rektor der Technischen Universität Chemnitz verliehen. Damit wurden die in mehr als 15 Jahren erbrachten Leistungen des engagierten Wissenschaftlers und
Produktionstechnikers gewürdigt. Nach Abschluss seines Studiums und der Promotion im Fachgebiet Fertigungsprozessgestaltung an der damaligen TH Karl-Marx-Stadt und einer fünfjährigen Industrietätigkeit im Automobilbau wurde Dieter Weidlich von 1985 bis 1991 mit dem Aufbau und der Leitung der Wissenschaftsorganisation im Institut für Mechanik der Akademie der Wissenschaften betraut. Anschließend war er als Oberingenieur des Bereichs Qualitäts- und Simulationstechnik

  des Fraunhofer Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik und seit 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Werkzeugmaschinen der TU Chemnitz tätig. Seine Forschungsergebnisse fanden allein in den letzten fünf Jahren in über 30 Veröffentlichungen und Vorträgen im In- und Ausland, in Gastvorlesungen an der TU Prag und der TU Brno sowie in Arbeitsaufenthalten an renommierten Universitäten in der Schweiz und den USA ihren Niederschlag. Dieter Weidlich akquirierte und leitete Drittmittelprojekte im Umfang von über 1,5 Millionen Euro.
Mit dem Aufbau eines Virtual-Reality-Labors an der TU Chemnitz als interdisziplinäre Lehr- und Forschungsplattform hat er eine weitere profilbestimmende Aufgabe übernommen.
 

Prof. Dr. Dieter Weidlich
leitet das Lehrgebiet
"Flexible Fertigungssysteme".
Foto: Christine Kornack

         

Chemiker geht über den Jordan

 
Heinrich Lang ist Gastprofessor in Jordanien - Beiratsmitglied für Chemie-Tagung

(AF) Für den Chemnitzer Chemieprofessor Heinrich Lang gibt es zukünftig in Jordanien eine Menge Arbeit: Der Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften und Professor für Anorganische Chemie wird in diesem und im nächsten Jahr als Gastprofessor an der Yarmouk University in Irbid tätig sein. Zudem gehört er dem wissenschaftlichen Beirat der "Third Jordanian International Conference of Chemistry" an, einer der größten wissenschaftlichen Veranstaltungen in der arabischen Welt.
Diese internationale Chemie-Tagung fand Ende April 2002 bereits zum dritten Mal in der nordjordanischen Stadt Irbid statt und wurde vom Chemistry Depart-ment der Yarmouk University organisiert. Wissenschaftler aus 23 Ländern tauschten sich in diesem Jahr vor allem über aktuelle Erkenntnisse der Umweltchemie aus.

 

Auch der wissenschaftliche Beirat der hochkarätigen Tagung war überaus international besetzt: Neben Prof. Lang als deutschen Vertreter gehörten ihm Fachkollegen aus insgesamt 15 Ländern an - darunter Wissenschaftler aus den USA, Russland, Japan und Indien. In diesem Jahr reiste Prof. Dr. Lang allerdings nur kurz als Gastprofessor nach Jordanien. "Mehr als eine Woche war in diesem Jahr leider zeitlich nicht drin", so der Chemnitzer Chemiker. "Im nächsten Jahr werden es aber drei bis vier Wochen sein." Während des Gastaufenthaltes sind Besuche und Vorträge an allen jordanischen Universitäten geplant. Zudem werden DAAD-Programme vorbereitet, die in Zukunft einen regen Austausch von Studenten und Nachwuchswissenschaftlern zwischen der Technischen Universität Chemnitz und den jordanischen Hochschulen ermöglichen sollen.

 

Prof. Dr. Heinrich Lang ist ein international gefragter Chemiker.
Foto: Christine Kornack

         
Die sozialen Belange der Mitarbeiter im Blick
Dr. Thomas Raschke ist neuer Personalratsvorsitzender der Chemnitzer Universität
MSt) Dr. Thomas Raschke (Foto) wurde am 1. März 2002 zum neuen Vorsitzenden des Personalrates der TU Chemnitz gewählt. Damit übernimmt der 48-Jährige den Staffelstab von seinem Vorgänger Dr. Klaus Haase, der nun in den verdienten Ruhestand geht. Dr. Raschke gehört bereits seit 1990 dem Personalrat an und bringt damit sehr viele Kenntnisse und Erfolge in seine neue Funktion mit ein. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern will er sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass auch weiterhin bei Personalentscheidungen der TU Chemnitz die sozialen Belange der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Als Wissenschaftler ist Dr. Raschke seit 1981 an der Hochschule tätig. An der Professur für Opto- und Festkörperelektronik ist er derzeit an der Entwicklung von nur wenigen Nanometern großen Transistoren beteiligt.
 
   
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