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(MSt) Nicht
selten fühlen sich kleine und mittelständische
Unternehmen von großen Softwarefirmen im Stich gelassen,
insbesondere dann, wenn es um die Steuerung der Fertigung
in ihrer Werkstatt oder ihrer
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Weitere Vorteile: "Pecceno"
kann bei laufender Produktion eingeführt werden.
Außerdem sind weder langwierige Schulungen für
Mitarbeiter noch lange Einführungszeiten erforderlich.
Noch nicht einmal ein zusätzlicher Systemadministrator
für die Pflege des Systems wird benötigt.
Egal, ob klein oder groß
Damit ist die Chemnitzer
Software nicht nur für Teile- und Lohnfertiger
geeignet, sondern speziell auch für Unikatfertiger
wie Werkzeug- und Formenbauer und Sondermaschinenbauer.
Die Unternehmensgröße spielt dabei keine
Rolle, denn das Programm ist als Steuerungsinstrument
für den Meister in der Werkstatt ebenso konzipiert
wie für die Steuerung der Komplettbearbeitung in
einem mittelständischen Unternehmen.
"Pecceno" erfüllt alle Anforderungen
an ein flexibles Werkstattsteuerungssystem und beinhaltet
zusätzlich alle Funktionen, die für eine Auftragsabarbeitung
benötigt werden. Es ist modular aufgebaut und ermöglicht
dem Nutzer, tatsächlich nur die Module zu erwerben,
die er braucht. Das heißt, wenn keine PPS-Funktionen
benötigt werden, dann ist "Pecceno" auch
als reine Werkstattsteuerung einsetzbar. Oder wenn ein
Unikatfertiger keine Artikelverwaltung benötigt,
dann kann das System auch durchgängig ohne Artikel
und Artikelnummern arbeiten. Anders ausgedrückt:
Mit "Pecceno" kann der Nutzer - wie der
Name schon sagt - klein anfangen, und das System
mit den Bedürfnissen wachsen lassen.
Damit der Schuh nicht mehr
drückt
Derzeit erweitert die
Keilware GmbH das Programm um eine Sprachaus- und -eingabe
sowie um eine Videounterstützung. "Durch die
erhöhte Transparenz und Organisationsunterstützung
amortisiert sich das System meist schon nach einem halben
Jahr", versichert Dr. Keil. Die Marktchancen für
"Pecceno" seien gut, denn in die Entwicklung
sind schließlich jahrelange Kooperationserfahrungen
der Professur Arbeitswissenschaften der Chemnitzer Universität
mit der Industrie eingeflossen. Die Geschäftsführerin
gibt sich zuversichtlich "Ich denke, das Unternehmen
Keilware weiß unterdessen ziemlich genau, wo des
Meisters Schuh drückt und kann mit ,Pecceno'
helfen, diesen Druck zu nehmen".
Gemeinsam mit der Professur Arbeitswissenschaften der
TU Chemnitz präsentiert Keilware die neueste Version
von "Pecceno" vom 19. bis 21. Juni 2002 auf
der Zuliefermesse Z 2002 in Leipzig (Halle 2, Stand
D82 - Gemeinschaftsstand "Forschungsland Sachsen").
Weitere Informationen: Technologie Centrum Chemnitz,
Keilware GmbH, Dr. Bettina Keil, Annaberger Str. 240,
09125 Chemnitz, Telefon (03 71) 53 47- 6 45, Fax (03
71) 53 47-6 46, E-Mail bettina.keil@keilware.de
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gesamten Produktion geht. So manche
Standardsoftware lässt sich nur schwer an die individuellen
Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. Selten gibt
es Systeme, die beispielsweise der Meister in der Werkstatt
selbst bedienen kann. Hinzu kommt noch ein anderes Problem:
Vielerorts wird die Fertigung vom Wechselspiel zwischen
gewollter Planung und vorherrschendem Chaos bestimmt.
Oft fehlt im Unternehmen der Mut, aus dieser Situation
auszubrechen, obwohl für viele zunehmend
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Unter
dem Dach des
Technologie Centrums
Chemnitz (TCC) wagte
Dr. Bettina Keil den Sprung in die Selbständigkeit.
Foto: Mario Steinebach |
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eine Kostenreduzierung bei steigender Liefertreue und
erhöhter Qualität zur Überlebensfrage
geworden ist.
Alles im Blick
Dr. Bettina Keil von der im Technologie Centrum Chemnitz
ansässigen Firma Keilware GmbH hat nun eine Software
mit dem Namen "Pecceno" entwickelt (der Name
ist an das spanische Wort "pequeno" angelehnt,
das im Deutschen "klein" bedeutet). Mit dieser
insbesondere für kleine und mittelständische
Unternehmen gedachten Systemlösung lassen sich
die Prozesse in der Werkstatt oder in der Auftragsfertigung
transparent gestalten und zielsicher planen. Alle Aufträge
können so von der Erfassung über die Fertigung
bis hin zur Lieferung mit einem einzigen System gesteuert
werden. Das flexible System, versetzt den Nutzer in
die Lage, schnell Anfragen zu bearbeiten, Aufträge
aufzunehmen, Fertigungen zu planen und durchzuführen
sowie Lieferscheine und Rechnungen zu erstellen. Integrierte
Controlling-Funktionen sorgen dafür, dass der Nutzer
nie den Überblick über seine Produktion verliert.
Einführung ohne Aufwand
Die 38-jährige Geschäftsführerin, die
auf diesem Gebiet bereits mehrere Jahre an der Professur
für Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz geforscht
und mit Unternehmen der Region zusammengearbeitet hat,
legt bei der Softwareentwicklung besonderen Wert auf
die leichte und zielsichere Bedienbarkeit des Programms
sowie auf eine schnelle und übersichtliche Informationsverarbeitung,
damit beispielsweise der Meister selbst das Programm
unmittelbar in der Werkstatt nutzen kann.
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