| Senioren
sind so wissensdurstig wie noch nie |
| Chemnitzer
Seniorenkolleg wieder mit Besucherrekord - Neu: Einzigartiger
Videoservice |
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(AF) Immer mehr ältere Menschen
aus der Chemnitzer Region packt noch einmal der Wissensdurst:
Im letzten Wintersemester verzeichnete das Seniorenkolleg
an der TU Chemnitz mit 760 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord.
"Langsam aber sicher reicht der Platz selbst im
größten Hörsaal der Universität
nicht mehr aus", so der wissenschaftliche Leiter
des Seniorenkollegs, Prof. Dr. Roland Schöne, der
die Professur für Erwachsenenbildung und betriebliche
Weiterbildung leitet. Damit hat sich das Seniorenkolleg
in den neun Jahren seines Bestehens zu einer der begehrtesten
Lehrveranstaltungen entwickelt.
Das Vortragsprogramm des Sommersemesters wird der riesigen
Nachfrage wohl kaum einen Abbruch tun. Insgesamt 14
spannende Vorlesungen bieten den Teilnehmern jeden Dienstag
Nachmittag eine große Auswahl an populärwissenschaftlichen
Themen. Gleich mit einem Höhepunkt startete das
18. Semester am 9. April 2002: Der Präsident des
Landesarbeitsamtes Sachsen, Alois Streich, stellte in
der Eröffnungsveranstaltung die "Arbeitsmarktsituation
in Sachsen" vor. Es folgten bereits Vorträge
über das diesjährige Deutsche Turn- und Sportfest
in Leipzig, über den 400. Geburtstag Otto von Guerickes
oder das deutsche Bild vom Islam nach den terroristischen
Anschlägen des letzten Jahres. Wissenschaftler
der TU Chemnitz werden in den nächsten Wochen über
Quasikristalle, mobile Roboter und über den Blues
als Fundament der afroamerikanischen Musik sprechen.
Besonders interessant dürften auch die Themen speziell
für ältere Jahrgänge sein: So befinden
sich ebenfalls Vorträge über die psychologische
Produktivität und Selbstentfaltung im Alter und
über gesunde und vollwertige Ernährung für
Senioren im aktuellen Vorlesungsverzeichnis. "Das
Programm des Seniorenkollegs wird ganz sicher wieder
das
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Interesse vieler älterer
Bürger aus dem gesamten Chemnitzer Regierungsbezirk
wecken. Obwohl es in diesem Semester sicher noch enger
wird, planen wir keine Zulassungsbeschränkungen,
weil wir ganz bewusst so vielen Senioren wie möglich
ein Bildungsangebot unterbreiten möchten", so
Prof. Schöne. Übrigens werden alle Vorlesungen
seit einiger Zeit vom Sächsischen Ausbildungs- und
Erprobungskanal Chemnitz (SAEK) professionell aufgezeichnet.
Diese Videos können in der Stadtbibliothek Chemnitz
kostenlos ausgeliehen werden. Prof. Roland Schöne:
"Dieses Angebot des Chemnitzer Seniorenkolleges ist
deutschlandweit einzigartig. Es wird vor allem von den
Menschen bereits intensiv genutzt, denen es körperlich
schwer fällt, selbst in den Hörsaal zu kommen.
Auch Heime, in denen ältere Menschen untergebracht
sind, greifen zunehmend auf dieses neue Angebot zurück."
Weitere Infos finden Interessenten im Internet unter www.tu-chemnitz.de/seniorenkolleg/. |
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Der Hörsaal
ist voll bis zum letzten Platz: Insgesamt 14 Vorlesungen
stehen in diesem Sommersemester auf dem Programm des Chemnitzer
Seniorenkollegs.
Foto: Christine Kornack |
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| Hier werden ausländische
Studierende fit gemacht |
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Auswärtiges Amt fördert Sprach-
und Landeskundekurs an der Chemnitzer Universität
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(MSt) Das Auswärtige Amt der
Bundesrepublik Deutschland fördert an der TU Chemnitz
im September 2002 erstmals einen dreiwöchigen Sprach-
und Landeskundekurs für ausländische Studierende.
Um diese Förderung hatten sich insgesamt 63 Hochschulen
beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) beworben,
nur 28 Einrichtungen erhielten den Zuschlag.
"Im September diesen Jahres können wir mit
den zur Verfügung stehenden 10.000 Euro am Zentrum
für Fremdsprachen der Chemniter Universität
etwa 30 SOKRATES-Stipendiaten, insbesondere aus Westeuropa,
drei Wochen lang intensiv in der deutschen Sprache schulen,
bevor sie ab Oktober ins Fachstudium einsteigen",
berichtet Dr. Christine Bohnet, Leiterin des Internationalen
Universitätskollegs der Universität. Außerdem
wird dank der Förderung des DAAD ein Mietkostenzuschuss
für die Unterbringung im Wohnheim gezahlt.
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Die Studenten werden auch landeskundlich
zum Thema "Deutsche Industriekultur in Sachsen"
geschult.
Vorgesehen sind Exkursionen ins Industriemuseum in Chemnitz,
in die Bergstadt Freiberg sowie in die "Gläserne
Fabrik" nach Dresden. Außerdem ist geplant,
dass die jungen Leute mit Vertretern kleiner und mittlerer
Unternehmen der Region sowie der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs-
und Entwicklungsgesellschaft ins Gespräch kommen.
Die ausländischen Studenten können zusätzlich
an einem Wochenende einen Crashkurs in interkultureller
Kommunikation belegen. Geschult werden sie dabei von
Studierenden der Chemnitzer Universität, die dieses
Fach bereits seit mehreren Jahren erfolgreich studieren.
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