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Heftnummer
 
  TU Spektrum  
   
 
Alles außer Liebesbriefe
Das "Schreibzentrum im Fachgebiet Germanistik" bietet Hilfe bei Schreibproblemen

Kontakt:
Schreibzentrum im Fachgebiet Germanistik
Dr. M. Hähnel, Dr. M. Klemm
Thüringer Weg 11
E-Mail schreibzentrum@tu- chemnitz.de
Individuelle Schreibberatung:
Dr. Monika Hähnel
(03 71)5 31-45 24
Mo 15.30 -17 Uhr
Dr. Michael Klemm
(03 71)5 31-40 51
Di 13.30 - 15 Uhr
Informationen, Texte, Materialien, Links unter: www.
tu-chemnitz.de/phil/ germanistik/ sprachwissenschaft/ schreibzentrum/

  (VTZ) "Man kann eine Frau auch brieflich in die Arme nehmen. Ein Komma an der richtigen Stelle ist wie ein Kuss", sprach Marcello Mastroianni. Oft entscheiden Kleinigkeiten darüber, ob ein Text als gelungen gelten darf oder nicht. Doch woran erkennt man, dass man auf dem richtigen Wege ist?
Wenn es nicht gerade um Liebesbriefe geht, könnte das "Schreibzentrum im Fachgebiet Germanistik" helfen. Ob eine Seminar-Arbeit im Grundstudium zu erstellen ist, eine Zeitungsreportage oder eine selbst verfasste Kurzgeschichte: Die Germanistik-Dozenten Dr. Monika Hähnel und Dr. Michael Klemm versprechen Unterstützung bei fast allen Schreibprojekten. "In den meisten Fächern wird davon ausgegangen, dass die Studenten die nötigen Methoden und Arbeitstechniken beherrschen, wenn sie eine schriftliche Arbeit anfertigen sollen. Gleichzeitig aber wird geklagt, dass es eben nicht so ist. Wir wollten nicht klagen, sondern Abhilfe schaffen", erklärt Dr. Klemm die Intentionen des Schreibzentrums. "Die sprichwörtliche Angst vor dem weißen Blatt gehört zu den Hauptgründen, warum Verzögerungen im Studienablauf auftreten oder gar Studenten ihr Studium abbrechen", ergänzt Dr. Hähnel.
Um den Studierenden diese Angst zu nehmen, bieten die beiden Dozenten verschiedene
 

Workshops an. Dort erhalten die Teilnehmer Hinweise, wie man spannende Referate hält, "richtig" liest oder wie man seine Magister-Arbeit in sechs Monaten schreiben kann. Das Entscheidende sei, so Dr. Hähnel, "dass wir in den Work-shops immer an aktuellen Schreibprojekten der teilnehmenden Studenten arbeiten. So können die vermittelten Fertigkeiten gleich konkret umgesetzt werden." Die Workshops wenden sich zuerst an Studierende der Germanistik, erläutert Dr. Klemm, aber man sei auch für Teilnehmer aus anderen Fachgebieten offen: "Gerade der Mix an Themen macht unsere Workshops interessant, weil sich so für die Studierenden oft neue Perspektiven auf den eigenen Text eröffnen." Um ein breiteres Publikum zu erreichen, arbeitet das Schreibzentrum seit nunmehr zwei Semestern auch mit dem studentischen Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät zusammen.
Neben dem wissenschaftlichen Schreiben in den Workshops und dem literarischen Schreiben, das in einer "Schreibwerkstatt" stattfindet, gibt es auch praxisorientierte Seminare zum Schreiben im Beruf. Außerhalb von Workshops und regulären Lehrveranstaltungen bieten die beiden Dozenten eine individuelle Schreibberatung an. Zweimal pro Woche kann dorthin kommen, wer die eigenen Schreibprobleme nicht in größeren Gruppen offenbaren mag.

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