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Heftnummer
  TU Spektrum  
   
Von Journalisten geliebt - die Philosophische Fakultät
Erste umfangreiche Medienanalyse der Chemnitzer Universität offenbart so manche Überraschung
(AF) Noch nie stand die Technische Universität Chemnitz in den Medien besser da: Im Jahr 2001 wurden insgesamt 2.192 Artikel über die TU in regionalen und überregionalen Zeitungen, Zeitschriften oder auf wichtigen Internetseiten veröffentlicht. Damit konnte das bisherige Rekordergebnis vom Jahr 2000 (1.657 Pressetexte) noch einmal weit übertroffen werden. Auch die "Trefferquote" - unter einem "Treffer" wird ein Beitrag in den Medien verstanden, der sich auf eine der offiziellen Pressemitteilungen der Uni bezieht - stieg erstmals in den zweistelligen Bereich. Im Durchschnitt regte jede der 215 Pressemitteilungen des letzten Jahres über zehn Presseartikel an.
Dies sind nur einige Ergebnisse der ersten umfangreichen Medienanalyse der TU Chemnitz, die in der Pressestelle durchgeführt wurde. Sie gibt genaue Auskunft darüber, wie sich die Universität im Detail in den Print- und Online-Medien platzierte. Hier die wichtigsten Ergebnisse: In knapp der Hälfte der 2.192 Veröffentlichungen standen die sieben Chemnitzer Fakultäten und in rund 16 Prozent die zentralen Einrichtungen der Universität im Mittelpunkt des Interesses. Unangefochtener Spitzenreiter ist die Philosophische Fakultät, die allein ein Drittel aller fakultätsorientierten Artikel auf sich vereinen konnte. Auf den Plätzen folgen die Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit 18 Prozent und die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät mit 16 Prozent. Abgeschlagen belegen die Fakultät für Naturwissenschaften mit fünf Prozent und die Fakultät für Mathematik mit nur drei Prozent die hinteren Ränge.
Inhaltlich waren Themen aus dem Bereich Lehre und Studium bei den Journalisten besonders beliebt. Allein ein Fünftel aller Pressetexte bezog sich auf innovative Studiengänge oder auf die besonderen Studienbedingungen, die hier geboten werden. Ebenso häufig wurden TU-Veranstaltungen medial vermittelt. Auch Forschungsthemen standen mit einem Anteil von 19 Prozent immer wieder im Rampenlicht - gefolgt von Texten über Uni-Kooperationen (17 Prozent) und über den Sport (15 Prozent). Aber welches konkrete Thema war nun das erfolgreichste?
Die Gründerfreundlichkeit der TU Chemnitz, Ergebnis eines großen Rankings, führt die "Top Ten" der erfolgreichsten Themen an. In 54 zumeist überregionalen Pressetexten wurde der Uni dieses positive Zeugnis ausgestellt. Mit 47 "Treffern" war die mediale Resonanz auf den "Jugend forscht"-Bundeswettbewerb, der 2001 im TU-Hörsaalgebäude veranstaltet wurde, nur unwesentlich geringer. Auf dem dritten Platz landete ein Forschungsthema: Dass in Zukunft immer weniger Frauen auf dem ostdeutschen
  Heiratsmarkt zur Verfügung stehen werden - diese Prognose des Chemnitzer Soziologieprofessors Bernhard Nauck nahmen die Journalisten in 37 Artikeln besorgt zur Kenntnis. Das erfreulichste Ergebnis dieser Medienanalyse: Über die Chemnitzer Uni gab es offensichtlich kaum etwas zu meckern. Nur ein Prozent der Pressetexte hatte einen negativen Tenor. Dem gegenüber stehen überaus positive (17 Prozent) und eher neutrale Artikel (82 Prozent). Ein Grund für dieses hervorragende Abschneiden sind die Rankings, bei denen die TU immer wieder Spitzenplätze erreicht. In sechs Prozent aller Veröffentlichungen wurden die guten Ranking-Ergebnisse gelobt, allen voran die kurzen Studienzeiten und das gute Betreuungsverhältnis. Die Auswertung zeigte auch, dass die Pressestelle der Uni mit Erfolg an der Themenfindung der Journalisten mitwirken konnte: Mehr als die Hälfte der Pressetexte bezogen sich auf die offiziell herausgegebenen TU-Pressemitteilungen.
Vor allem im lokalen Bereich steht die Chemnitzer Universität gut da. Knapp 900 der über 2.000 Artikel (41 Prozent) wurden von Chemnitzer Journalisten geschrieben, wobei die "Freie Presse" mit über 300 Texten weit vorn lag. Während die Berichterstattung in anderen sächsischen Regionen nur einen mageren Anteil von sechs Prozent erreichte, war das überregionale Interesse an der TU Chemnitz mit 16 Prozent vergleichsweise groß. Interessante Erkenntnis hierbei: Besonders von Berlin aus wird überdurchschnittlich häufig nach Chemnitz geschielt - 45 Texte mit TU-Bezug wurden in Zeitungen der Hauptstadt veröffentlicht.
  Die Chemnitzer Universität im Rampenlicht: In den letzten acht Jahren versechsfachte sich die Zahl der Presseveröffentlichungen mit TU-Bezug. Im Vergleich zu 1994 regten die offiziellen Pressemitteilungen der Uni im Jahr 2001 fünfmal mehr Artikel in Zeitungen, Zeitschriften und auf wichtigen Internetseiten an.
Grafik: Karla Bauer
 
  In diesem Jahr wird die Pressestelle verstärkt ihre Kontakte zu den überregionalen Medien ausbauen. Dabei bedarf es jedoch immer wieder neuer "Botschaften", die auch außerhalb von Chemnitz auf das Leserinteresse stoßen. Die Pressestelle ist offen für Themen und Anregungen unter pressestelle@tu-chemnitz.de  
   
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