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  TU Spektrum  
   
Forschungspotenzial der Uni ist gefragt
TU Chemnitz und Volkswagen Sachsen GmbH unterzeichneten Kooperationsvertrag
    (AF) Die TU Chemnitz und die Volkswagen Sachsen GmbH werden künftig in der Forschung und bei der studentischen
  So wurde zum Beispiel die Logistikplanung des Fahrzeugwerkes in Zwickau von Beginn an von der Chemnitzer Universität wissenschaftlich begleitet. Des Weiteren führten TU- Wissenschaftler im Chemnitzer VW-Werk Simulationen zur Motorenfertigung am Förderband und in Mosel Mitarbeiterbefragungen durch. Ebenso werden seit Jahren Studentenpraktika sowie Diplom- und Doktorarbeiten gemeinsam betreut.
"Die Partnerschaft zwischen VW Sachsen und der Chemnitzer Universität wird unserer Region, der Wiege des deutschen Automobilbaus, ganz sicher neue Impulse geben", betonte Rektor Prof. Grünthal. "Durch den Kooperationsvertrag verspricht sich die Universität eine noch engere Zusammenarbeit sowohl bei neuen Forschungsarbeiten als auch in der studentischen Ausbildung." Rolf Tappe hob die enge Verbindung von Forschungskompetenz und Fertigung hervor: "Nur kurze Informationswege geben uns die Chance, neue Trends rasch zu erkennen und wissenschaftliche Erkenntnisse schnell praxiswirksam umzusetzen beziehungsweise die Anforderungen der Industrie in die universitäre Tätigkeit einzubeziehen." Im Gegenzug wird Studenten die Möglichkeit geboten, sich frühzeitig mit den Anforderungen der Wirtschaft auseinander zu setzen.
Am Anfang eines jeden Semesters sollen sich künftig Wissenschaftler, Studenten und VW- Mitarbeiter treffen, um über konkrete Projekte im Rahmen der Kooperationsvereinbarung zu beraten. Ein erster praktischer Erfahrungsaustausch fand bereits Ende April statt.
Wie eng die Uni mit Volkswagen verflochten ist, zeigen zwei weitere Beispiele: Im Mai 2000 wurde Dr. Volker Weißgerber als Mitglied der Volkswagen AG die Ehrendoktorwürde verliehen. Bei VW Sachsen sind unterdessen 15 Absolventen der TU beschäftigt.
 
Nach Unterzeichnung des Kooperationsvertrages gaben der damalige VW Sachsen-Geschäftsführer Rolf Tappe und Personalchef Günther Keilhofer dem Kanzler Eberhard Alles und Rektor Prof. Dr. Günther Grünthal (v.l.) interessante Einblicke in das Chemnitzer Motorenwerk.
Foto: VW Sachsen
  Ausbildung noch enger zusammenarbeiten. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde am 12. März 2002 im Chemnitzer Motorenwerk feierlich unterzeichnet. Mit ihrer Unterschrift bekräftigten Uni-Rektor Prof. Dr. Günther Grünthal, Kanzler Eberhard Alles, Rolf Tappe als damaliger Geschäftsführer Technik und Sprecher der VW-Geschäftsführung und Günther Keilhofer als Geschäfts- führer Personalwesen das gemeinsame Bestreben, als innovative Kraft in der Region Südwestsachsen zu wirken.
Dabei setzen die sächsischen Automobilbauer besonders auf das hohe Forschungspotenzial der Chemnitzer Universität: Wissenschaftler und Studenten aller Fakultäten sollen in einzelnen Projekten die Produktion im Chemnitzer VW-Motorenwerk in der Kauffahrtei optimieren helfen. Bereits seit 1990 gibt es partnerschaftliche Beziehungen und gute Erfahrungen:
 
         
Franz-Dominic-Grassi-Preis gestiftet
Italienische Handelskammer für Deutschland und TU Chemnitz initiieren Förderpreis
Dr. Giovanni de Zotti (r.), Präsident der Italienischen Handelskammer für Deutschland, übergibt dem Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Günther Grünthal, einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.000 Euro.
Foto: Mario Steinebach
 

(MSt) Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten, die sich mit Themen der deutsch- italienischen Handels- und Wirtschaftsbeziehungen befassen, stiftet die

  Italienische Handelskammer für Deutschland in Zusammenarbeit mit der TU Chemnitz einen jährlich zu vergebenden Preis in Höhe von 2.000 Euro. Der Förderpreis wird in Erinnerung an den Leipziger Bankier italienischer Herkunft Franz-Dominic Grassi benannt und soll einerseits Studenten bei der Erstellung von Arbeiten zu dieser Thematik unterstützen und andererseits herausragende Projekte prämieren.
Eine Fachjury mit Vertretern der Italienischen Handelskammer für Deutschland, der TU Chemnitz, des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit, der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen sowie der regionalen Presse entscheidet über die Preisvergabe.
   
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