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  TU Spektrum  
   
Wohin entwickelt sich unsere Region?
 

(AF) In mancherlei Hinsicht hat sich Chemnitz schon zu einer innovativen Region gemausert. Um aber nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben, erforschen zehn Doktoranden der Technischen Universität Chemnitz seit 1999 neue Wege, die zu einer ausgewogenen Bilanz zwischen Umweltschutz, wirtschaftlichem Wachstum und sozialer Gerechtigkeit in Südwestsachsen führen sollen. Sie gehören dem Promotionskolleg "Nachhaltige Regionalentwicklung in Ostdeutschland" an, einem Gemeinschaftsprojekt der Chemnitzer Universität und der Hans-Böckler-Stiftung. Seit Januar dieses Jahres werden erste Ergebnisse nun in Form von offenen Werkstatt-Gesprächen der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Gespräche sollen ein Forum für Wissenschaftler und lokale Akteure bilden, um gemeinsam über die Zukunft der Chemnitzer Region zu diskutieren.

Werkstatt-Gespräche weisen Wege

Los ging es bereits am 23. Januar 2002 mit einer Podiumsdiskussion über die "Sportstadt Chemnitz", in der die verschiedenen Perspektiven für Chemnitz sowohl aus Sicht der Sportvereine als auch aus Sicht des Leistungssports und des kommerziellen Sports aufgezeigt wurden. Knapp einen Monat später folgte am 12. Februar ein Gespräch mit der sächsischen SPD-Vorsitzen-den und Europaparlament-Abgeordneten Constanze Krehl über die "Regionalpolitik der EU - Europa und die Region Südwestsachsen", bei dem es auch darum ging, welche Folgen die Osterweiterung der Europäischen Union auf die Förderfähigkeit der Chemnitzer Region hat.

Sportstadt und Stadtvisionen

Weitere sieben offene Werkstatt-Gespräche sind in diesem Jahr unter Leitung der Chemnitzer Professur für Regionalforschung und Sozialplanung noch geplant, zu denen jeder Interessierte herzlich eingeladen ist: Im März soll ein erstes Resümee der "Lokalen Agenda 21" für Südwestsachsen gezogen werden, das Aufschluss geben wird über die aktive Bürgerbeteiligung an lokalpolitischen Entscheidungsprozessen. Es folgen Veranstaltungen über Chemnitzer Stadtvisionen im April, über neue Arbeitsmodelle für psychisch Kranke im Mai, über Armut und Ungleichheit in der Region im Juni, über neue Konzepte für die hiesige Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik im September, über die Situation der Chemnitzer Abfallwirtschaft im Oktober und abschließend über Fragen einer regionalen sächsischen Identität im November. Die genauen Veranstaltungstermine und -orte werden rechtzeitig im Uni- Veranstaltungskalender unter www.tu- chemnitz.de/tu/veranstaltungen/ sowie

 

auf der Homepage des Promotionskollegs unter www.tu-chemnitz.de/phil/promotionskolleg veröffentlicht.

 

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