(MSt) Hans Fehringer, Erster Direktor der Hauptstelle
Chemnitz der Deutschen Bundesbank Landeszentralbank in
Sachsen und Thüringen, wurde im Januar für seine großen
Verdienste um das Wohl der Universität die Würde eines
"Ehrensenators der Technischen Universität Chemnitz" verliehen.
Ein wahrer Freund und Helfer
1990 wurde Fehringer von der Landeszentralbank Bamberg
nach Chemnitz abgeordnet, um hier beim Aufbau der thüringischen
und sächsischen Landeszentralbank mitzuwirken. In seiner
neuen Wahlheimat begann er sich von Anfang an für die
im Ausbau befindliche Universität zu interessieren.
Fehringer trat deshalb der neugegründeten Freundesgesellschaft
der TU bei und fungierte seit 1992 zunächst als Sprecher
des Beirates der Freundesgesellschaft und in dieser
Eigenschaft auch als Mitglied des Vorstandes. Im Jahre
1997 übernahm er den Vorsitz der "Gesellschaft der Freunde
der TU Chemnitz". Seitdem engagierte er sich für einen
engen Kontakt der Universität zu Wirtschaft, Kultur
und Politik. Oft gelang es ihm, Sponsoren für zahlreiche
Projekte zu gewinnen, etwa für Universitätspreise für
Diplomarbeiten und Dissertationen, für Gaststipendien
an Studenten, für die Unterstützung des Universitätsorchesters
"Collegium musicum" und des Universitätschores und für
die Verlagerung der Reichspatentsammlung von Berlin
nach Chemnitz. "Darüber hinaus hat sich Fehringer aktiv
in die Bemühungen um den Aufbau eines Absolventennetzwerkes
der Universität eingebracht", so Rektor Prof. Dr. Günther
Grünthal in der Laudatio, die er im Rahmen des Festaktes
hielt. Damit habe Fehringer erheblich zum öffentlichen
Ansehen der TU Chemnitz beigetragen. Die jahrzehntelange
Bankererfahrung aber kam der Universität auch auf anderer
Weise zugute, beispielsweise durch Vorträge an der Fakultät
für Wirtschaftswissenschaften zum Themenkreis Deutsche
Bundesbank und zu geld- und bankpolitischen Fragen.
Weichenstellung für die TUCed
Im letzten Jahr engagierte sich Fehringer außerdem
stark für den Aufbau einer Schnittstelle der Universität
zum Weiterbildungs- und Wissenstransfermarkt, der Weiterbildungs-GmbH
TUCed, einer Tochtergesellschaft der Sparkasse Chemnitz
(siehe Beitrag auf Seite 4). Den Plan, Hochschulleistungen
auf dem Weiterbildungssektor, im Wissenstransfer und
im Bereich allgemeiner wissenschaftlicher Dienstleistungen
über eine privatwirtschaftliche Einrichtung anzubieten,
Refinanzierungsmittel zu gewinnen und die Hochschule
schrittweise im globalen Bildungsmarkt zu positionieren,
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hatten
andere Technische Universitäten wie Aachen, München
und Dresden bereits umgesetzt, während die Realisierung
der Planung in Chemnitz nicht recht vorankam. "Mit vollem
persönlichen Einsatz gelang es dem Vorsitzenden der
Freundesgesellschaft, komplizierte rechtliche Probleme
zu lösen und mit Unterstützung der Sparkasse Chemnitz
die TUCed im Jahr 2001 erfolgreich auf den Weg zu bringen",
so Prof. Grünthal in seiner Laudatio. Die TU Chemnitz
sei nun in der Lage, Prozesse einer
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