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Jede Kommune und Behörde wird dann
beispielsweise Auskünfte zur elektronischen Signatur
einholen können. Dieser Wissensschatz wird übrigens
kostenlos zur Verfügung gestellt. Doch bis im globalen
Dorf des Internets überall virtuelle Rathäuser am Daten-Highway
stehen, bedarf es noch großer Anstrengungen. Eine Studie
der Chemnitzer Wirtschaftsjuristen ergab beispielsweise,
dass zwar die meisten sächsischen Kommunen eine Homepage
haben, die sich allerdings meist auf dem Niveau eines
Werbeprospekts bewegt. Bundesweit sei das nicht viel
anders. "Vor allem kleineren Gemeinden fehlt es eindeutig
an Know-how im Bereich E-Government", so Dr. Kröger.
Deshalb baut das Chemnitzer Kompetenzzentrum - wiederum
als Modell für ganz Deutschland - ein kommunales Netzwerk
im Vogtland auf. Damit können Kommunen eigene elektronische
Verwaltungsdienstleistungen anderen
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Gemeinden als Modul zur Verfügung stellen sowie Bürgerdienste
übergeordneter Stellen, zum Beispiel des Landkreises,
nutzen. "Nur mit Hilfe neuester Informations- und Kommunikationstechnologien
können die Behörden in Zukunft in die Lage versetzt
werden, noch kundenorientierter, schneller und billiger
zu arbeiten", erklärt Dr. Kröger.
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