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Wenn der Scheck einfach mit der Post kommt

Informatik-Studenten forschen beim Computergiganten Hewlett Packard in den USA

(MSt) Vor etwa fünf Jahren besuchte der Chemnitzer Oberbürgermeister Dr. Peter Seifert während seiner Arbeitsreise quer durch die USA auch die Konzern-Zentrale von Hewlett- Packard (HP) im sonnigen Kalifornien. Seifert bahnte damals per Handschlag beim weltweit zweitgrößten Unternehmen der Informationstechnologie den Weg für die Forschungskooperation mit der TU Chemnitz. Zu diesem Zeitpunkt ahnte der Chemnitzer Professor Dr. Winfried Kalfa noch nicht, dass sich daraus in der Tat eine erfolgreiche und lukrative Zusammenarbeit entwickeln würde. Inzwischen führten den Informatik-Professor zahlreiche Forschungsreisen in das NT Developing Lab nach Fort Collins in Colorado. Oder zu den HP-Forschungslaboratorien in Palo Alto (Kalifornien), wo 1939 William R. Hewlett und David Packard das Unternehmen gründeten, das heute an 140 Standorten in 27 Ländern seine Produkte vertreibt.

  Hewlett Packard ist mit weltweit 88.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 45,2 Milliarden Dollar eine gute Adresse - auch für Studenten", meint der Chemnitzer Experte für Betriebssysteme. Im Dezember kehrten die Chemnitzer Informatik-Studenten Ralf König und Carsten Reimann von einem zweiwöchigen Aufenthalt aus den "HP-Labs" zurück. Sie stellten dort die Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, das helfen soll, Probleme zu lösen, die beim Datentransport innerhalb gigantischer Rechnernetze entstehen. Mit ihrer Arbeit waren ihre Chefs im fernen Palo Alto so zufrieden, dass bereits für ein weiteres Jahr zwei Folgeverträge mit Prof. Kalfa abgeschlossen wurden. In diesem Jahr werden die beiden Studenten sechs Monate in den HP-Laboratorien arbeiten. Das Schöne daran: Der Finanztransfer verlief ganz simpel - mit der Post kam ein Scheck in Höhe von 20.000 US-Dollar.  

Prof. Dr. Winfried Kalfa: "Hewlett Packard ist einer unserer wichtigsten Forschungspartner."
Foto: Christine Kornack

         

Die Event-Branche blickt nach Chemnitz

 
TU bietet Zusatzqualifikation im Eventmarketing an - Nächster Kurs startet im Wintersemester

(MSt) Jüngste empirische Untersuchungen prognostizieren dem Eventmarketing auch in Zukunft eine steigende Bedeutung für die Unternehmenskommunikation. Daraus erwächst eine verstärkte Nachfrage nach Spezialisten, die einerseits mit den Besonderheiten dieses relativ jungen Kommunikationsinstrumentes umgehen können, andererseits aber den Blick für dessen Integration in den gesamten Marketing-Mix nicht verlieren. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, bietet die Professur Marketing und Handelsbetriebslehre der TU Chemnitz seit dem Sommersemester 2000 die Zusatzqualifikation Eventmarketing an. Im Rahmen eines Ergänzungsprofils zum wirtschaftswissenschaftlichen Studium wird den Teilnehmern Wissen vermittelt, das sowohl im

 

Bereich der Event-Dienstleister (z.B. Event-, Werbe-, PR-Agenturen) als auch bei den Auftraggebern von Events einsetzbar ist. Im vergangenen Wintersemester nahmen die ersten Studenten ihr Abschlusszertifikat in Empfang. Zuvor mussten sie nicht nur eine Vielzahl von Vorlesungen besuchen, sondern auch eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Eventmarketing verfassen sowie eine praxisorientierte Marktforschungsstudie in diesem Bereich absolvieren (z.B. Evaluation des von der Handelskette Metro mit Unterstützung von Coca Cola und Procter & Gamble durchgeführten "real-Strassen- Fussball-Cup 200"). Das viersemestrige Ergänzungsprofil steht sowohl Studenten der Chemnitzer Universität als auch externen Interessenten offen. Ein neuer Kurs startet im Wintersemester 2002/03.

   
         
Die C104 ist wieder in Betrieb
Der wohl bekannteste Hörsaal der Universität erstrahlt im neuen Outfit
(HR) Im vergangenen Wintersemester konnten ihn die Studenten wieder in Besitz nehmen - den Hörsaal C104 im Rühlmann-Bau an der Reichenhainer Straße 70. Etwa 900.000 Euro flossen im letzten Jahr in die Sanierung des größten Hörsaals in diesem Gebäude. Insgesamt bietet er 238 Studenten Platz. Der Hörsaal, der in der Vorwendezeit noch Heimstatt des Filmclubs war, wurde mit modernster Videotechnik und einer völlig neuen Lüftungsanlage ausgestattet. Er lässt sich innerhalb weniger Sekunden verdunkeln. Neu ist ebenfalls ein automatisch geregelter Sonnenschutz an beiden Fensterseiten. Der Hörsaal ist jedoch nicht nur bei den Studenten beliebt. Auf Grund seiner Ausstattung bietet er beispielsweise auch für Tagungen, Diavorträge und ähnliche Veranstaltungen ideale Voraussetzungen.  

 

 

238 Studenten finden im Hörsaal Platz.
Foto: Christine Kornack

 
   
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