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(PES) Die Judo-Sportler der USG Chemnitz
halten ihre wöchentlichen Trainingseinheiten in
der Halle am Bernsbachplatz ab ein
Gebäude, das zum anliegenden Residenz-Hotel gehört.
Nobel, nobel könnte man meinen aber weit
gefehlt. Denn die Sporthalle erinnert irgendwie an Onkel
Toms Hütte. Überall bröckelt Farbe
und Putz von den uralten Gemäuern, die Dielen knarren
und die Türen quietschen. Es ist offensichtlich,
dass hier dringend was gemacht werden muss. Aber wir
sind froh, dass uns die USG diese Halle zur Verfügung
stellt. Da hier nur die Kampfsportler und die Cheerleaders
trainieren, können wir die schweren Matten immer
liegen lassen und sparen viel Zeit und Arbeit,
hat Judo-Trainer Jörg Uhlig sogar lobende Worte
für die gealterte Sportstätte übrig.
Rund 50 Mitglieder der USG-Judoabteilung im Alter von
acht bis 50 Jahren trainieren hier seit fünf Jahren,
weil damals der Sporttrakt am Thüringer Weg abgerissen
wurde. Unter ihnen ist auch Tom Uhlig, Regionalmeister,
Dritter bei der Mitteldeutschen Meisterschaft bis 60
Kilo und Starter bei den Deutschen Meisterschaften.
Wir waren schon bei vielen Wettkämpfen, aber
so eine Halle gibt es nirgends. An sich ist das Gebäude
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eigentlich optimal, es
fehlten nur überall ein bisschen Farbe und ordentliche
sanitäre Anlagen, sieht auch der 17-Jährige
die bescheidenen Trainingsbedingungen eher gelassen. Michael
Bähr hat sich nach abgeschlossenem Medizin-Studium
in Jena vor fünf Jahren zur Rückkehr zu seiner
alten Mannschaft in Chemnitz entschieden. Ich bin
wegen des Vereins zurückgekommen, nicht wegen der
Sporthalle. Das Klima stimmt, und die Truppe hält
prima zusammen. Da ist das Hallenproblem nur sekundär,
betont der 31-Jährige. Trotzdem reicht hier
nur Farbe an den Wänden nicht aus, man weiß
ja nicht, was da alles runterkommt, wenn man streicht.
Das Dach scheint dicht zu sein. Was fehlt, ist eine ordentliche
Heizungsanlage, denn im Winter reichen die zwei alten
Geräte nicht aus. Es wird manchmal schon ordentlich
kalt hier. Und die Duschen sind auch vom Allerfeinsten,
zählt Michael Bähr einige Punkte der langen
Mängelliste auf. Doch Judo-Kämpfer haut bekanntlich
so schnell nichts um. Deshalb werden sie auch weiterhin
in bester Stimmung in Onkel Toms Hütte
trainieren und geduldig auf die ersten Handwerker warten.
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Fast ein Jahr
gibt es jetzt die Kooperation zwischen den Chemnitzer
Basketballern und der Technischen Universität, die
sich auch im Vereinsnamen BV TU Chemnitz 99 dokumentiert.
Die Korbjäger tragen aus Marketinggründen das
Logo der Uni auf den Trikots. Einige Spielerinnen und
Spieler studieren auch an der TU. Sportlich könnte
es derzeit nicht besser laufen. Sowohl die Frauen als
auch die Männer haben sich in dieser Saison den Aufstieg
auf die Fahnen geschrieben. Und beide Teams sind gegenwärtig
voll im Soll. Die entsprechenden Neuverpflichtungen vom
Sommer sorgen mit für den Aufschwung.
Die Basketballerinnen in der 2. Bundesliga werden von
Trainer Maik Müller betreut. Er hat durch die Rückkehr
von Viola Kollten (ein Jahr an der Universität Portland)
und der Weißrussin Elena Chitchko aus Bochum eine
spielstarke Truppe zusammen. Leistungsträger
wie Janet Kempe halten daraufhin auch weiter zur
Stange. Die gegenwärtige Mannschaft ist fast schon
wieder mit Erstligazeiten zu vergleichen. Seinerzeit stieg
man aus finanziellen Gründen freiwillig ab. Härteste
Konkurrenten um den Aufstieg dürften die Damen aus
Langen in Hessen und Ludwigsburg (Baden-Württemberg)
sein. Bei den Leistungen der Männer in der Regionalliga
geraten die Zuschauer ins Schwärmen. Das Aufgebot
genügt sicher bereits Zweitligaansprüchen. Und
genau dahin will man im Frühjahr aufsteigen.
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Coach Mike Taylor aus Pennsylvania arbeitet hart mit
den Basketballern. Die Herren haben jede Menge Spaß
am Spiel. Auffälligster Akteur ist Sly Mcintosh.
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Sly
Mcintosh, hier beim Wurf, ist der herausragende Spieler
beim BV TU Chemnitz 99.
Foto: Sven Gleisberg
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