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Interna
38
Heftnummer
 
  TU Spektrum  
   
Von Berlin über Lüneburg nach Stockholm
Collegium musicum und Motettenchor auf großer Tournee im hohen Norden
  Dass in einem solchen Umfeld der Motettenchor und das Universitätsorchester bewundernde Anerkennung, ja enthusiastische Resonanz finden konnten, mag für sich sprechen. So jedenfalls erlebten es die Chemnitzer bei ihren Konzerten in der Deutschen Kirche in der Stockholmer Altstadt wie in der Matthäuskirche in einem anderen Stadtteil der schwedischen Hauptstadt.
Nicht weniger erfolgreich und dank engagierter Werbung sehr gut besucht waren zwei Konzerte zu Beginn der insgesamt 4.300 km langen Reise: das erste in Berlin in der Französischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt, das zweite in der wunderschönen Dorfkirche von Wietzendorf in der Lüneburger Heide.
Auf dem Programm stand neben Orchesterwerken und Solokonzerten als chorsinfonisches Hauptwerk Mozarts Credo-Messe KV 257, als deren Solisten vier junge Konzertsänger aus Leipzig und Aachen mitreisten, die ein wunderbares Solistenquartett bildeten.
Die schwedischen Gastgeber wollen im nächsten Jahr in Chemnitz singen und musizieren.

Peter Krone
Chor- und Orchesterleiter


Am Schloss Gripsholm versammelten sich die Musiker zum Gruppenfoto. Foto: Albrecht Richter
 
Auslandsreisen führten das Universitätsorchester Collegium musicum und den Motettenchor der TU in den letzten Jahren in die Schweiz und nach Italien sowie mehrfach in die Niederlande und nach Frankreich. In diesem Jahr begaben sich beide Ensembles erstmals auf eine Konzerttournee nach Norddeutschland und Skandinavien.
Eingeladen hatten Chor und Orchester der Matteus Kyrka in Stockholm, die auf hohem Niveau und inmitten zahlreicher Konkurrenz in der Schwedenmetropole ein reges kirchenmusikalisches Leben entfalten.
 
Der neue „Treff am Campus“
Vom Mensafasching bis zur Buchlesung – Studentenclub bietet Plattform
Die „Abben Daumen“ brachten zur Eröffnung den Saal zum Brodeln.
Foto: Chemnitzer Morgenpost/Thomas Kretschel
  (VTZ) Mit leichtem zeitlichen Rückstand öffnete nach den Ladengeschäften und der Essenversorgung auch der neue Studentenclub „Treff am Campus“ (TaC) seine Pforten. Mit partytauglicher Gitarren-Musik und einer Vielzahl verschiedenster Getränke ging die Eröffnungsveranstaltung am 16. Oktober 2001 zünftig über die Bühne. Geleitet wird der TaC von Matthias Demmler, der sich bereits als Mitorganisator zahlreicher Uni-Sportfeste und

  als Sportreferent des Studentenrates um das kulturelle Leben auf dem Campus verdient gemacht hat. Mit Hilfe des Studentenwerks Chemnitz-Zwickau hat er nun im Studentenclub mit einer gut ausgestatteten Bühne die technischen Möglichkeiten, fast jede Art von kulturellen Events auf die Beine zu stellen. Dabei kann er sich auf die Zusammenarbeit mit zahlreichen anderen studentischen und universitären Institutionen verlassen. Der Studentenrat feierte seine Semesterauf­takt-Party wieder in der Mensa, und das neu gegründete Uni-Radio griff ebenfalls auf die Räumlichkeiten des TaC als Party-Location zurück. Erstmals nach mehrjähriger, Mensa-Umbau-bedingter Pause hatten auch die Narren unter den Universitätsangehörigen wieder Gelegenheit, ihren Frohsinn auf dem Campus auszuleben. Am 16. und 17. November fanden die 43. Prunksitzungen des 1. Akademischen Faschings-Clubs Chemnitz statt. Neuauflage: 1. und 2. Februar 2002.
Aber auch die leisen Töne lassen sich im „Treff am Campus“ vernehmen. Der Fachschaftsrat der Philosophischen Fakultät etwa organisierte dort eine Lesung, und studentische Initiativen finden hier Raum für Besprechungen. Alles in allem also ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm, das der TaC in den ersten Wochen bot.
 
     
   
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