Dass in einem
solchen Umfeld der Motettenchor und das Universitätsorchester
bewundernde Anerkennung, ja enthusiastische Resonanz finden
konnten, mag für sich sprechen. So jedenfalls erlebten
es die Chemnitzer bei ihren Konzerten in der Deutschen
Kirche in der Stockholmer Altstadt wie in der Matthäuskirche
in einem anderen Stadtteil der schwedischen Hauptstadt.
Nicht weniger erfolgreich und dank engagierter Werbung
sehr gut besucht waren zwei Konzerte zu Beginn der insgesamt
4.300 km langen Reise: das erste in Berlin in der Französischen
Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt, das zweite in
der wunderschönen Dorfkirche von Wietzendorf in der
Lüneburger Heide.
Auf dem Programm stand neben Orchesterwerken und Solokonzerten
als chorsinfonisches Hauptwerk Mozarts Credo-Messe KV
257, als deren Solisten vier junge Konzertsänger
aus Leipzig und Aachen mitreisten, die ein wunderbares
Solistenquartett bildeten.
Die schwedischen Gastgeber wollen im nächsten Jahr
in Chemnitz singen und musizieren.
Peter Krone
Chor- und Orchesterleiter
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