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(PES) Hat Chemnitz wirklich Köpfchen, ist
es a head for the future und welche Rolle spielt eigentlich
das Karl-Marx-Monument dabei? Wo befinden sich die Stärken dieser
Stadt, was sind ihre touristischen Attraktionen, welche interessanten
Persönlichkeiten und zukunftsweisenden Projekte gibt es? Und wie
steht die Philosophie InnovationsWerkStadt damit in Zusammenhang?...
Diese Fragen sind es, die einer Reportage oder einem Werbetext zum Thema
vorausgehen können, die sich Journalisten und Werbetreibende stellen,
bevor sie nach eigenen Recherchen vor Ort den Stift zur
Hand nehmen. Eine Jury aus ausgewählten Vertretern von Medien, Marketing,
Wirtschaft und Wissenschaft hat die eingegangenen Arbeiten bewertet. Die
besten Beiträge werden mit attraktiven Preisen belohnt...
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Die jungen Leute gingen sofort mit viel Kreativität
und super Ideen zur Sache, konnten schnell Theorie und Praxis verbinden.
Bereits nach vier Monaten gab einer nach dem anderen seine Reportage oder
seinen Werbetext bei mir ab. Manche hatten auch mehrere Themen bearbeitet,
blickt Michael Klemm zufrieden zurück. Der offizielle Abgabeschluss
des Wettbewerbes war der Startschuss für die fachkundige Jury, die
vielen Texte und Grafiken auszuwerten. Die Jury bestand unter anderem
aus Dieter Soika, Chefredakteur der Freien Presse, Simone Koch, Projektleiterin
der Stadtmarketing Chemnitz GmbH oder Gregor Tschung, stellvertretender
Chefredakteur der Dresdner Morgenpost sowie aus vielen weiteren Journalisten
und Marketing-Experten. Nach einer Schlusssitzung der Kommission standen
die Sieger und Platzierten fest, die bei einer feierlichen Preisverleihung
geehrt wurden. Über den ersten Preis in der Kategorie Reportage und
1.000 Mark, gestiftet von der Sparkasse Chemnitz, durften sich Christiane
Bernig und Anja Herrmann freuen. Mit ihrem Beitrag Eine Nacht in
Mittelamerika oder Salsa in Chemnitz Chemnitz entpuppt sich als
die heimliche Salsa-Hochburg Sachsens schafften sie es, in erfrischender
und lockerer Schreibweise Chemnitz von einer ganz anderen kulturellen
Seite zu zeigen. Interessant ist auch die Reportage von Volker Tzschucke,
dem Zweitplatzierten, der eine Erfolgsgeschichte zweier Freunde schildert,
die mit ihrer vor zehn Jahren gegründeten Chemnitzer Agentur zebra
mittlerweile zu den erfolgreichsten Werbefirmen Ostdeutschlands zählen.
Als es um die Verleihung des ersten Platzes in der Kategorie Werbetext
oder -grafik ging, waren sich alle einig: Nadine Nözel, 24-jährige
Studentin der Fächer Germanistik und Grafische Technik, hatte nicht
nur eine sehr aufwändige Arbeit, sondern auch etwas bisher Einmaliges
in Chemnitz abgeliefert. Sie fotografierte die Hinterköpfe von 21
Persönlichkeiten der Stadt Chemnitz, wie zum Beispiel von Oberbürgermeister
Dr. Peter Seifert, Schwimm-Ass Stev Theloke oder TU-Rektor Professor Dr.
Günther Grünthal, brachte diese zu Papier und verlieh ihrem
Werk den Slogan Chemnitz schaut nach vorn. Nadine Nözel
zu ihrer Arbeit: Ideen stecken in den Köpfen vieler Menschen.
Um sie zu verwirklichen, muss man aktiv werden. Ein Spruch, der
den gesamten Wettbewerb der Stadtmarketing Chemnitz GmbH treffend umschreibt
und eigentlich mehr Leute, die ebenso eifrig, talentiert und schreibwütig
wie die Germanistikstudenten der TU Chemnitz sind, anlocken sollte.
Das sind die Sieger und Platzierten:
Kategorie Reportage: 1. Platz Christiane Bernig u. Anja
Herrmann (1.000 Mark), 2. Platz Volker Tzschucke (750 Mark), 3. Platz
Anja Blechschmidt (500 Mark);
Kategorie Werbetext: 1. Platz Nadine Nözel (1.000
Mark), 2. Platz Steffen Roth u. Volker Tzschucke (750 Mark), 3. Platz
Christiane Bernig (500 Mark)
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| Drei Köpfe für Chemnitz
aber nur zwei davon gehörten zu den Gewinnern des
Stadt-mit-Köpfchen-Wettbewerbes:
Steffen Roth (links) und Volker Tzschucke belegten
in der Kategorie Werbetext sowohl den zweiten als auch den
fünften Platz. Volker Tzschucke kam auch in der Kategorie Reportage
auf den zweiten Platz.
Foto:Uwe Meinhold
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Als die Stadtmarketing Chemnitz GmbH diese Ausschreibung vor über einem
Jahr im Internet veröffentlichte, war die Hoffnung noch groß,
dass sich viele schreibwütige Chemnitzer mit Beiträgen an diesem
Wettbewerb beteiligen würden. Doch die Resonanz unter den Normalbürgern
war gering. Glücklicherweise hatte man sich aber mit dem Lehrstuhl
der Germanistischen Sprachwissenschaft an der TU Chemnitz, vertreten durch
Dr. Michael Klemm, einen kompetenten Projektbetreuer ins Boot geholt. Der
engagierte Lehrbeauftragte entschloss sich kurzerhand, im Wintersemester
des letzten Jahres ein Projektseminar unter dem Titel Schreiben für
PR und Marketing zu veranstalten. Die Resonanz war riesengroß.
Wir mussten sogar welche abweisen, weil es den Rahmen gesprengt hätte
und eine persönliche Betreuung der Studenten und ihrer Projekte nicht
mehr möglich gewesen wäre, erklärt Klemm. Das Seminar
sollte nicht nur öffentlichkeitswirksame Beiträge für den
Wettbewerb entstehen lassen, sondern den Studierenden auch Fertigkeiten
und Kenntnisse im Schreiben von Werbetexten vermitteln und darüber
hinaus zu verstehen geben, dass der Bereich Public Relation und Marketing
ein Arbeitsmarkt mit Zukunft ist. Unterstützung
erhielt die Projektgruppe von kompetenten Praktikern aus den Bereichen Presse
und Marketing. |
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