Südwestsachsen im Wettbewerb der RegionenSozial- und Wirtschaftsgeographen unterstützen Maßnahmen zum Regionalmarketing
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Innerhalb der Europäischen Union, aber auch im globalen Zusammenhang stehen die Regionen untereinander im Wettbewerb. Dabei handelt es sich um Mitbewerber in Bezug auf Finanzmittel, Standorte für Wirtschaftsunternehmen und sonstige wichtige Einrichtun- gen sowie die Attraktivitäten hinsichtlich Kultur und Tourismus. Um sich zu behaupten, muss auch Südwestsachsen seine Wettbewerbsfähigkeit im Europa der Regionen stärken. Doch wie kann das angesichts einer Vielzahl von Herausforderungen gelingen? Dies herauszufinden und den Prozess der gesamtregionalen Entwicklung Südwestsachsens maßgeblich zu unterstützen, hat sich die 1996 gegründete Initiative Südwestsachsen zur Aufgabe gemacht. Hierbei stehen wirtschaftliche und infrastrukturelle Aspekte im Vordergrund, ebenso wie die Bereiche Kultur und Nachbarschaftsbeziehungen. Mit derzeit etwa 150 Mitgliedern aus allen genannten Bereichen und unter Vorsitz des Regierungspräsidenten verfolgt der gemeinnützige Verein im Rahmen dieser Zielstellung die Schwerpunkte Regionalmarketing nach innen und außen sowie Regional- und Zukunfts-management. An den Wurzeln anknüpfen "An seine Wurzeln anknüpfend sollte sich der Regierungsbezirk Chemnitz als ein wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftspolitisches Zentrum verstehen, dessen Wettbewerbsfähigkeit in der Einheit von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft bestimmt wird." So lautet eine jüngst geäußerte Vision regionaler Akteure zur Zukunft Südwestsachsens. Das bedarf freilich geeigneter Maßnahmen zur Regionalentwicklung: Laut Aussagen regionaler Akteure ist die Förderung von Kooperationen und Koordination in der Region besonders wichtig. Deshalb organisiert die Initiative Südwestsachsen derzeit Veranstaltungen, um Akteure der Region zusammenzuführen und zum gemeinsamen Engagement für Südwestsachsen zu motivieren. Als ihr Partner hat hierbei das Fachgebiet Geographie der TU Chemnitz die Aufgabe der wissenschaftlichen Betreuung und Beratung, aber auch der aktiven Beteiligung bei Veranstaltungen übernommen. Es sollen Plattformen und Netzwerke eingerichtet werden, um gemeinsam die Stärken der Region zu fördern, Schwächen abzubauen, das Selbstbewusstsein Südwestsachsens weiter zu entwickeln und die Highlights der Region herauszustellen. Der Dialog steht ganz oben Im Vorfeld der Umsetzung konkreter Projekte war eine Regionalanalyse durchgeführt worden. Mittlerweile geht es um die Umsetzung von Maßnahmen, um die angestrebten Ziele erreichen zu können: Zur Verbesserung der Kooperation untereinander sollte zunächst die Kommunikation in der Region verstärkt in Gang gesetzt werden. Deshalb wurden Arbeits- und Diskussionsveranstaltungen in Form von regionalen Workshops und nationalen Fachtagungen durchgeführt. Die Tagungsorte waren im gesamten Regierungsbezirk Chemnitz verteilt. Als Teilnehmer wurden überwiegend regionale Entscheidungsträger (z.B. Kommunalpolitiker, Unternehmer, Wirtschaftsförderer, Kulturmanager, Touristiker, Verbands- bzw. Vereinsvertreter) eingeladen. Plattformen für Wirtschaft und Kultur Die Aufgabe der Veranstaltungen war unter anderem, die Einrichtung von Plattformen insbesondere für die Themenschwerpunkte Wirtschaft und Kultur vorzubereiten. Aber auch sonstige in der Region bestehende Projekte werden unterstützt: Beispiele sind die Wettbewerbe "Jugend forscht" und "InnoRegio". Darüber hinaus sind die Aufgaben und Erfahrungen von Regionalinitiativen diskutiert worden. Hierzu wurde eine nationale Fachtagung, unter Einbeziehung zahlreicher Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Südwestsachsen im Internet Wesentliche Ergebnisse sind: Die Kommunikation regionaler Akteure ist intensiviert worden, die Einrichtung einer Kultur-Plattform hat konkretere Formen angenommen. Eine Fortsetzung dieser Bemühungen mit Schwerpunkt auf der gewerblichen Wirtschaft und der Belebung von Gewerbegebieten ist in Vorbereitung. Ein weiteres Resultat ist die Einrichtung einer eigenen Homepage www.suedwestsachsen.de, auf der weitere Informationen zu den durchgeführten Aktivitäten zur Regionalentwicklung und über Südwestsachsen selbst zu finden sind. Dipl.-Ing. Teresa Fiederling & Dipl.-Geogr. Serena Junker Philosophische Fakultät |
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So soll sich Südwestsachsen
noch besser entwickeln können: Die Kooperation steht oben an, Lobbyarbeit
ist we-niger wichtig. Diese Prioritätenliste ist Ergebnis einer Regionalanalyse
der Professur Sozial- und Wirtschafts- geographie unter wesentlichen Akteuren
in Südwestsachsen. Grafik: Karla Bauer |
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