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Im Rahmen dieses Teilprojektes werden folgende Ziele verfolgt:
Unterstützung von Managementfunktionen
Für die Wahrnehmung von Managementaufgaben durch die Kompetenzzellen
beim Übergang vom Kompetenz- ins Produktionsnetz und im Produktionsnetz
sind entsprechende Kompetenzkomponenten zur Erfüllung der speziellen
Anforderungen im Netz zu sichern. Diese Anforderungen und die notwendigen
Kompetenzen werden mit Rollenprofilen beschrieben. Diese gilt es zu identifizieren
und deren Entwicklung mit entsprechenden Methoden und Instrumentarien zu
unterstützen. Ein Teilziel ist die Entwicklung einer phasen- und prozessspezifischen
Taxonomie von Anforderungen aus der Kooperation.
Lernförderliche und innovationsförderliche Arbeitsstrukturen
Eine weitere Zielstellung ist, Voraussetzungen für die Realisierung
effizienter Lernprozesse durch die Integration von Rückkopplungen und
Reflexionen in die Arbeitsstrukturen zu schaffen. Dafür werden Modelle
der Arbeitsstrukturierung, die das Netzwerklernen unterstützen, notwendig.
Voraussetzung dafür ist die Identifikation von kooperationsprozessspezifischen
Kriterien zur Strukturierung und Verbesserung von Lernprozessen unter dem
besonderen Aspekt der Entwicklung von sozialer und personaler Kompetenz.
Das zu entwickelnde Modell der Arbeitsorganisation sollen gewährleisten,
dass in den Produktionsnetzen erworbenes Wissen in die organisationale Wissensbasis
des Kompetenznetzes integriert wird und für nachfolgende Produktionsnetze
zur Verfügung steht. Zur Unterstützung von Produkt- und Prozessinnovationen
in Produktionsnetzen innerhalb ihres regionalen Kontextes wird ein Modell
der Arbeitsstrukturierung erforderlich. Ziel sind Aussagen darüber,
welche Bedingungen für Innovationen in Netzwerken förderlich sind
und wie diese durch Arbeitsstrukturen gestaltet werden können.
Simulationsgestützte Kompetenzentwicklung
Ein weiteres Ziel ist es, den sozialen Prozess der Vernetzung in seiner
Systemdynamik und Komplexität erleb- und gestaltbar zu machen. Dafür
ist es notwendig, ein Instrument zu entwickeln, welches in der Lage ist,
diesen Prozess in seiner zeitlichen Dynamik verkürzt und prozessnah
abzubilden und dabei durch Komplexitätsreduktion begreifbar zu machen.
Zielstellung dafür ist ein integriertes Simulationsinstrument zur Untersuchung
und Entwicklung von sozialen und personalen Kompetenzen in Kompetenz- und
Produktionsnetzen.
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