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C3/C4

Teilprojekt C3/C4: Arbeitsstrukturen und Personalentwicklung

Ziele (2. Antragszeitraum)

Ziel der zweiten Förderperiode ist, humanzentrierte Modelle, Methoden und Instrumentarien für die partnerschaftliche Vernetzung und die selbstregulierte Arbeit der Kompetenzzellen zu entwickeln. Das Teilprojekt zielt auf die Nutzung und Entwicklung der Humanpotentiale, indem es die technischen und organisatorischen Konzepte auf die Bedürfnisse von Arbeitsgruppen als den menschlichen Trägern autonomer selbstregulierter Kompetenzzellen und deren Vernetzung ausrichtet. Im Rahmen dieses Projektes werden folgende Ergebnisse angestrebt:

  • Modell von Rollenprofilen und Arbeitsstrukturen zur Unterstützung phasen- und prozessspezifische Anforderungen,
  • Methode zur Unterstützung des Netzwerklernens,
  • Modell innovationsförderlicher Arbeitstrukturen in Kompetenzzellennetzwerken,
  • Prototypische Lösung zur Kompetenz- und Kooperationsentwicklung mit Hilfe eines neu entwickelten Simulationsinstrumentes.

Projektbeteiligte:

Prof. Dr. phil. habil. Dr.-Ing. Birgit Spanner-Ulmer
Prof. Dr. päd. habil. Dr.-Ing. Roland Schöne
Dipl.-Psych. Patrick Schilde
Dipl.-Psych. Matthias Freitag ( ausgeschieden )
MA Thomas Piontkowski ( ausgeschieden )


Im Rahmen dieses Teilprojektes werden folgende Ziele verfolgt:

Unterstützung von Managementfunktionen
Für die Wahrnehmung von Managementaufgaben durch die Kompetenzzellen beim Übergang vom Kompetenz- ins Produktionsnetz und im Produktionsnetz sind entsprechende Kompetenzkomponenten zur Erfüllung der speziellen Anforderungen im Netz zu sichern. Diese Anforderungen und die notwendigen Kompetenzen werden mit Rollenprofilen beschrieben. Diese gilt es zu identifizieren und deren Entwicklung mit entsprechenden Methoden und Instrumentarien zu unterstützen. Ein Teilziel ist die Entwicklung einer phasen- und prozessspezifischen Taxonomie von Anforderungen aus der Kooperation.

Lernförderliche und innovationsförderliche Arbeitsstrukturen
Eine weitere Zielstellung ist, Voraussetzungen für die Realisierung effizienter Lernprozesse durch die Integration von Rückkopplungen und Reflexionen in die Arbeitsstrukturen zu schaffen. Dafür werden Modelle der Arbeitsstrukturierung, die das Netzwerklernen unterstützen, notwendig. Voraussetzung dafür ist die Identifikation von kooperationsprozessspezifischen Kriterien zur Strukturierung und Verbesserung von Lernprozessen unter dem besonderen Aspekt der Entwicklung von sozialer und personaler Kompetenz. Das zu entwickelnde Modell der Arbeitsorganisation sollen gewährleisten, dass in den Produktionsnetzen erworbenes Wissen in die organisationale Wissensbasis des Kompetenznetzes integriert wird und für nachfolgende Produktionsnetze zur Verfügung steht. Zur Unterstützung von Produkt- und Prozessinnovationen in Produktionsnetzen innerhalb ihres regionalen Kontextes wird ein Modell der Arbeitsstrukturierung erforderlich. Ziel sind Aussagen darüber, welche Bedingungen für Innovationen in Netzwerken förderlich sind und wie diese durch Arbeitsstrukturen gestaltet werden können.

Simulationsgestützte Kompetenzentwicklung
Ein weiteres Ziel ist es, den sozialen Prozess der Vernetzung in seiner Systemdynamik und Komplexität erleb- und gestaltbar zu machen. Dafür ist es notwendig, ein Instrument zu entwickeln, welches in der Lage ist, diesen Prozess in seiner zeitlichen Dynamik verkürzt und prozessnah abzubilden und dabei durch Komplexitätsreduktion begreifbar zu machen. Zielstellung dafür ist ein integriertes Simulationsinstrument zur Untersuchung und Entwicklung von sozialen und personalen Kompetenzen in Kompetenz- und Produktionsnetzen.


weitere Informationen:

Ergebnisse des 2. Antragszeitraumes
Informationen zum 1. Antragszeitraum
Ergebnisse des 1. Antragszeitraumes
Publikationen 

 



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