home sitemap Suche impressum

Projektbereich A
Projektbereich B
Projektbereich C
Projektbereich D
Arbeitskreise


B1
B3
B4
B5

Teilprojekt B5: Qualitätssicherungs- und Servicekompetenz

Ziele

Die bisherigen Untersuchungen beschränkten sich darauf, aus einem vorgegebenen Kunden-wunsch ein Produktionsnetz zu generieren und Kompetenzen optimiert auf diesen Kunden-wunsch bereitzustellen. In der dritten Förderperiode besteht das Ziel darin, aus den im Kompetenznetz vorhanden Kompetenzen neue innovative Produkte zu entwickeln. Ein weiteres Ziel ist die Übertragung gewonnener Kenntnisse auf die regionale Ebene.


Projektbeteiligte:

Prof. Dr.-Ing. Michael Dietzsch
Dipl.-Ing. Anna Gerber
Dr.-Ing. Karsten Althaus

Für die Qualitätssicherungs- und Servicekompetenz bedeuten diese zentralen Zielstellungen, dass nach der Erarbeitung der Grundlagen für den Aufbau eines QM-Systems im hierarchielosen Produktionsnetz die flexible Integration von Kompetenzkomponenten der Qualitätssicherung und des Service in prozessorientierte Kompetenzzellen und später in Kompetenzclustern ermöglicht werden muss.


 



Weitere Zielstellungen der Qualitätssicherungs- und Servicekompetenz sind in Abbildung B5-20 dargestellt. Sie werden in den folgenden Bearbeitungsschwerpunkten näher erläutert:

a) Weiterentwicklung und Integration des QIS

Ein aus der zweiten Förderperiode abgeleiteter Forschungsschwerpunkt ist die vollständige Übertragung und Anpassung des beschafften CAQ-Systems auf ein netzfähiges, webbasiertes Qualitätsinformationssystem. Ziele sind die Fehlervermeidung, die Schaffung einer Wissensbasis und die Absicherung gegen Produkthaftungs- und Gewährleistungsansprüche. Dazu gehört auch die weitere Integration und Verzahnung der zentralen Systeme innerhalb der Ganzheitlichen Integrationsmethode (GIM).

b) Fehlervermeidung durch Integriertes Methodenmodell

Der Einsatz präventiver QM-Methoden ist aufgrund der Bedingungen im hierarchielosen Produktionsnetz von großer Bedeutung. Fehler, die von der Produktentwicklung, Arbeits- oder Prüfplanung in die Fertigung gelangen, werden im Produktionsnetz größere Auswirkungen haben, als die Zehnerregel der Fehlerkosten für Unternehmen vorhersagt. Durch die integrierte Anwendung präventiver QM-Methoden im Rahmen des QIS werden Fehler vermieden, die Kommunikation der Produktentwickler, Planer und Fertiger verbessert und eine Wissensbasis geschaffen, die Folgeprojekte unterstützt. Neue innovative Produkte werden durch die Unterstützung der QM-Methoden in der Produktentwicklung durch Einbeziehung unter-schiedlicher Fachkompetenzen (z.B. Prüfplanung) gezielter entwickelt.

c) Evolution durch Flexibilisierung der Struktur der Kompetenzkomponenten

Durch Flexibilisierung der Struktur der Kompetenzkomponenten soll die Bildung und Bewertung prozessorientierter Kompetenzzellen erleichtert werden. Es werden Synergieeffekte durch Anlagerung anderer Fachkompetenzen an Prüfplanungs-, Messtechnik-, Qualitäts-management- und Service-KPZ untersucht. Die Ergebnisse werden zur Bildung von Kompetenz-clustern genutzt und gehen in die Kompetenzzellenbasierte Vernetzungstheorie (KVT) ein.

d) Bestimmung von QM-relevanten Aufnahmekriterien für Organisationen

Die Bewertung der Organisationen, die aus der regionalen Ebene in das Kompetenznetz aufsteigen wollen, erfolgt in Bezug auf die Erreichung qualitätsfähiger Prozesse, Kooperations-fähigkeit und Selbstorganisation im hierarchielosen Produktionsnetz. Dadurch soll ein hoher Qualitätsstandard im Kompetenznetz erzielt werden. Dieser Forschungsschwerpunkt stellt eine Voraussetzung für die Zertifizierungsfähigkeit des Produktionsnetzes dar. Die Kriterien richten sich am Selbstbewertungsmodell der zweiten Förderperiode aus. Es ist die Form der Bewertung und der Prozesse der Aufnahme unter Beachtung von Qualitäts-, rechtlichen und finanziellen Aspekten zu ermitteln.


weitere Informationen:

Ergebnisse des 2. Antragszeitraumes
Ziele des 2. Antragszeitraumes
Ergebnisse des 1. Antragszeitraumes
Informationen zum 1. Antragszeitraum
Publikationen

 



Forschungsprogramm Beteiligte Projekte Intern Impressum Suche Seitenanfang

© 2003 TU Chemnitz - Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme, Alle Rechte vorbehalten