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A6

Teilprojekt A6 : Prozessorientierte Kooperationsmodellierung


Dieses Projekt wurde erst im 2. Antragszeitraum eingeführt.


Ziele

Die dritte Förderperiode des Sonderforschungsbereichs ist darauf gerichtet, die Vielzahl von empirischen und experimentellen Ergebnissen zu vervollkommnen, zusammenzufassen, zu vernetzen und letztlich zu verallgemeinern. Zu diesem Zweck ist eine methodische Weiter-entwicklung und Vervollständigung der Ganzheitlichen Integrationsmethode (GIM) als Gesamtmethodik einschließlich fachspezifischer Modelle, Methoden und Instrumentarien geplant. Die Ganzheitliche Integrationsmethode als zentrale Hauptzielstellung des Sonder-forschungsbereichs (vgl. Allgemeine Angaben, Abschnitt 1.2.6) soll alle in den beiden vorangegangenen Förderperioden von den Teilprojekten entwickelten Methoden und (Software-) Werkzeuge zusammenführen und vernetzen. Sie bildet somit ein praktisch-gegenständliches Pendant zur zweiten Hauptzielstellung des Sonderforschungsbereichs – der Kompetenzzellenbasierten Vernetzungstheorie (KVT).


Projektbeteiligte:

Prof. Dr.-Ing. Egon Müller
Dipl.-Ing (TH) , Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Heiko Baum
Dipl.-Wirt.-Ing. Anne Oettel
Dipl-Ing. Jens Schütze

Das Teilprojekt A6 als „Architekt der GIM“ hatte in der zweiten Förderperiode mit der Entwicklung eines geeigneten Modellierungsparadigmas (Sichtenkonzept, gemeinsam mit Teilprojekt C1 erarbeitet), eines Dynamischen Rollenkonzeptes, eines Ordnungsrahmens, einer Aufbau- und Ablaufstruktur und eines Architekturkonzeptes (vgl. Abschnitt 3.3.1.3 A, B, C, D und F) die konzeptionellen und methodischen Grundlagen für die Ganzheitliche Integrationsmethode gelegt. Parallel wurden im Rahmen des Arbeitskreises 1, der unter Federführung von Teilprojekt A6 stand, erste Anwendungsfälle und Prozesssequenzen modelliert (vgl. Abschnitt 3.3.1.3 E).

Aufbauend auf den oben genannten Ergebnissen der zweiten Förderperiode soll in der kommenden Förderperiode die Ganzheitliche Integrationsmethode weiterentwickelt und prototypisch umgesetzt werden. Damit wird es einerseits möglich, die Tragfähigkeit des kompetenzzellenbasierten Vernetzungsansatzes zu evaluieren, andererseits wird mit der Entwicklung eines GIM-Prototypen ein möglicher Transfer in die Praxis vorbereitet.

Zur Vorbereitung der prototypischen Umsetzung leiten sich für das Teilprojekt folgende Unterziele ab (vgl. Abbildung A6-7):

  • Weiterentwicklung der organisationstheoretischen Grundlagen der GIM
  • Evaluation des entwickelten Modellierungsparadigma Sichtenkonzept
  • Modellierung der kooperativen Strukturen in kompetenzzellenbasierten Netzen
  • Entwicklung von Detailkonzepten zu den drei GIM-Komponenten Portal, Prozess-Engine sowie Methoden- und Werkzeugbeschreibung


Durch die Bearbeitung dieser vier Zielstellungen soll das Architekturkonzept der GIM erweitert und vervollständigt sowie die Ausgangsbasis zur Realisierung des GIM-Prototypen geschaffen werden.

weitere Informationen:

Ergebnisse des 2. Antragszeitraumes
Ziele des 2. Antragszeitraumes
Publikationen

 



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