
Ausgangslage
Vision
Zielstellung
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Vision
In Zukunft stellen Unternehmer ihre Ressourcen in Form eigenständig lebensfähiger Kompetenzzellen bereit (vgl. Beispielhafte Struktur einer Kompetenzzelle). Kompetenzzellen bestehen aus dem Mensch mit seinen individuellen Kompetenzen (Anlagen, Fähigkeiten, Bereitschaften) und den ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen (Personal, Fläche, Bestände, Arbeits-, Arbeitshilfs- und Organisationsmittel). Sie bilden die kleinsten autonom noch lebensfähigen Leistungseinheiten.
Kompetenzzellen entstehen durch die Synthese von Kompetenzkomponenten innerhalb eines Kompetenzrahmens - funktionsorientierte Kompetenzzelle - oder sie vereinen Kompetenzkomponenten aus mehreren Kompetenzrahmen - prozessorientierte Kompetenzzelle. Kompetenzrahmen grenzen bestimmte Teile (Funktionen) des Geschäfts- bzw. Wertschöpfungsprozesses ab (z.B. Marketing/Vertrieb, Produktentwicklung, Arbeitsplanung, Fertigung, Montage, Logistik, Qualität/Service).
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Kompetenzzellen sind lernfähig. Sie können Kompetenzkomponenten aufnehmen, wandeln, weitergeben und vererben. Daher sind sie sowohl Objekte der technischen und organisatorischen Gestaltung als auch aktiv handelnde Subjekte. In Analogie zur Biologie (biologische Zelle = kleinste eigenständig lebensfähige Grundeinheit aller Lebewesen, Biotop = Region) sind sie fähig, sich dem Umfeld reaktiv anzupassen und das Umfeld proaktiv zu beeinflussen (Akquirieren von Aufträgen, Initiieren und Gestalten von Netzwerken; vgl. Erweiterter Ansatz vernetzter KPZ in Analogie zur Biologie).
Die Kompetenzzellen vernetzen sich - im Gegensatz zu bisherigen Modellansätzen – hierarchielos, das heißt, zwischen den Kompetenzzellen werden keine Hierarchieebenen gebildet. Die Kompetenzzellen vernetzen sich direkt mit anderen Kompetenzzellen. Bei Entscheidungen sind die Kompetenzzellen untereinander gleichberechtigt.
Die Vernetzung findet innerhalb einer Region statt. Unter Region wird ein Wirtschaftsraum verstanden, dessen technische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Struktur von spezifischen Kompetenzen geprägt ist (z.B. Maschinenbau, Mikroelektronik und Mechatronik).
In einer solchen Region existieren bereits viele Kompetenzzellen. Diese stehen in einem freien Wettbewerb und binden sich temporär, entsprechend der zu befriedigenden Kundenwünsche, in den Wertschöpfungsprozess ein. Kompetenzdefizite werden durch Gründung neuer Kompetenzzellen oder durch Zukauf von außerhalb ausgeglichen (vgl. Vision - Hierarchieloses regionales Produktionsnetz).
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Abb. 1: Beispielhafte Struktur einer Kompetenzzelle
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Abb. 2: Zusammenhang zwischen Wertschöpfungs-, Geschäftsprozess, Kompetenzrahmen, Kompetenzkomponenten, Kompetenzzelle und Netz
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Abb. 3: Erweiterter Ansatz vernetzter KPZ in Analogie zur Biologie
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Abb. 4: Vision - Hierarchieloses regionales Produktionsnetz
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