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Ausgangslage und Problemstellung
Kleine und mittlere Unternehmen bilden als Arbeitgeber, Innovatoren und Ausbilder das Rückgrat der deutschen Wirtschaft (vgl. Abbildung).
Trotz partiell hoher Fachkompetenz mangelt es diesen Unternehmen jedoch an ausreichenden Ressourcen, um selbständig komplexe und innovative Produkte kundenorientiert herzustellen. Fehlende Ressourcen und Kompetenzen müssen durch Kooperationen ergänzt werden.
Solche Kooperationen sind jedoch, sowohl innerhalb als auch zwischen Unternehmen, meist hierarchisch strukturiert. Intern fehlen Entscheidungsbefugnisse auf der ausführenden Ebene, extern dominieren große, wirtschaftlich starke Partner. Die schwächeren Kooperationspartner profitieren zwar von der relativen Stabilität der Partnerschaft, müssen aber einseitige Abhängigkeiten und den fehlenden direkten Zugang zum Endkunden in Kauf nehmen.
Neu gegründete Unternehmen haben zudem kaum Zugang zu solchen, einmal etablierten Kooperationsbeziehungen. Dadurch bleiben regionale Potentiale und Kompetenzen ungenutzt. Die volkswirtschaftlich gewünschte Gründung und Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen wird behindert.
Abhilfe könnten vermehrte direkte Kooperationen zwischen kleinen Unternehmen und Unternehmenseinheiten schaffen. Diese haben besonders bei einem regionalen Bezug gute Chancen, denn hier kann an strukturelle und mentale Kopplungen angeknüpft werden.
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