Seniorenkolleg an der TU Chemnitz






Arbeitsgruppe PC und Internet, AG 5

Teilnehmer berichten

„Kleine Festplatten für viele Daten“

  am 23.06.2009

 Von Prof. Dr. Albrecht , TU- Chemnitz, Institut für Physik

 
Zunächst wurde ein kurzer historischer Abriss über den Magnetismus gegeben. Die magnetische Wirkung ist seit über 4000 Jahren bekannt und wurde bereits bei Plinius erwähnt. Der Kompass ist um 1080 n. Christus benutzt worden.
Herr Dr. Beddies präsentierte freundlicher Weise an praktischen Beispielen die Wirkung von Magnetismus und magnetischen Wirkungen.
Die Begriffe „paramagnetisch“; „diamagnetisch“ und „ferromagnetisch“ wurden erläutert.
Auch an der TU-Chemnitz im Institut für Physik wird an der Herstellung von Magnetplatten geforscht. Dazu wird ein Hochvakuum benötigt, da bei der Herstellung von Speicherelementen nur so supergroße Reinheit gewährleistet werden kann. Die Abwesenheit von Fremdkörpern und Fremdionen muss realisiert werden.
Die Speicherelemente sollen immer kleiner, die Aufnahmekapazität immer größer und die Preise möglichst klein gehalten werden.
Der internationale Druck ist sehr groß, für die Verbesserung der Speicherelemente ist ein großer Forschungsaufwand notwendig. Alles erfolg im Nanobereich, da nur so die Ansprüche erfüllt werden können. Die am häufigsten verwendeten Elemente sind Silizium Kobalt, Palladium und Platin. Die Stabilität der Festplatten wird derzeitig mit ca.10 Jahren angegeben.
Wie immer war der Vortragssaal gut gefüllt, es wurde viel diskutiert.
 
Wera Ohlerich