Arbeitsgruppe 3 PC & Internet
Prof. Albrecht Winter
Seit nunmehr einundzwanzig Jahren wirbelt und schmust sich das Salonorchester CAPPUCCINO durch das Musikleben Leipzigs.
Rückschauend muß übrigens der 30. April '89 als Geburtstag genannt werden: da trat der damals noch namenlose Studentenhaufen bei einer Fete in der Leipziger Musikhochschule erstmals in Erscheinung.
Inzwischen sitzen die meisten der damaligen Studenten in den verschiedensten Orchestern. Wenn es ihre Zeit erlaubt, frönen sie aber weiterhin ihrer Leidenschaft Salonmusik, mit der sie sich auf Hochzeiten, bei Konzertreisen, an fetten Buffets und bei netten Bällen in die Herzen vieler Zuhörer gespielt haben. -Zitat in Webside CAPPUCCINO-
Dabei umfaßt das Repertoire nicht nur die beliebten Melodien der Wiener Operette oder des deutschen Filmschlagers. CAPPUCCINO hat gleichermaßen eine Vorliebe für seltener gespielte Bearbeitungen "seriöser Klassik" wie für die eher swingigen Rhythmen amerikanisch geprägter Tanzmusik und des Musicals.
Im großen Hörsaal der TU Chemnitz hatten sich 700 Teilnehmer des Seniorenkolleg eingefunden um einen Konzertnachmittag mit Melodien von Franz Grothe, dargebracht vom Salonorchester Cappucino, zu erleben.
Unter der Leitung von Prof. Albrecht Winter erfreute das Orchester seine Zuhörer mit den Melodien aus Filmen und Operetten aus ihrer Jugendzeit.
Zu den musikalischen Titeln wie "In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine" oder "Rosen und Frauen" um nur einige zu nennen, fand Prof. Winter auch die richtigen Worte an seine Zuhörer und stellte Franz Grothe damit in das richtige Licht, was die Zuhörer zu würdigen wussten.
Das Salonorchester CAPPUCCINO gehört noch zu den wenigen Orchestern dieser Art. Abgesehen von dem Palastorchester Berlin und dem Orchester Rieu gibt es in Deutschland keine weiteren.
CAPPUCCINO hat diesen Musikstil aus der Vorkriegszeit, der zwischenzeitlich verschwunden war, versucht wieder zu beleben. Sei nunmehr 15 Jahren geben die Musiker unter anderem im Leipziger Gewandhaus zu speziellen Themen Konzerte, die sonst so nicht mehr gespielt werden.
Die von Prof. Winter ausgesprochene Einladung zu einem Besuch eines Konzert im Gewandhaus werden bestimmt viele Hörer des Seniorenkolleg wahrnehmen.
Gerd Schubert